Ergebnisse der externen Qualitätssicherung: Berichte zum Strukturierten Dialog und zur Datenvalidierung 2021 veröffentlicht

07.10.2022

Der Strukturierte Dialog nach der "Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" QSKH-RL ist ebenso wie die Datenvalidierung ein Kernelement der externen Qualitätssicherung. Auf der Basis von Qualitätsindikatoren übermitteln die Krankenhäuser Daten, mit denen sie ihre Leistungen dokumentieren. Werden Defizite in der Versorgung vermutet, wird dies im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert – im Strukturierten Dialog. So soll mit medizinischer Expertise geklärt werden, wo tatsächlich Probleme in der Behandlung vorliegen, aber auch wo die Qualitätsziele erreicht wurden.

Die Durchführung des Strukturierten Dialogs erfolgt immer in dem Jahr, das auf das Erfassungsjahr folgt. Daher bezieht sich der Bericht zum Strukturierten Dialog 2021 auf das Erfassungsjahr 2020.

Der Bericht zur Datenvalidierung geht der Frage nach: Sind die von den Krankenhäusern erhobenen und an das IQTIG übermittelten Daten vollständig, vollzählig, korrekt und plausibel? Zur Überprüfung dieser Daten beschließt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jedes Jahr Auffälligkeitskriterien, anhand derer die Qualität der von den Krankenhäusern dokumentierten Daten bewertet wird.

Mit der Überleitung aller Qualitätssicherungsverfahren von der QSKH-RL in die "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) zum Erfassungsjahr 2021 werden die Ergebnisse des Strukturierten Dialogs und der Datenvalidierung künftig im Bundesqualitätsbericht (BQB) dargestellt. Die Berichte zum Strukturierten Dialog 2021 (Erfassungsjahr 2020) und zur Datenvalidierung 2021 (Erfassungsjahr 2020) werden somit letztmalig durch das IQTIG bereitgestellt.

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