Qualitätsorientierte Vergütung mit Zu- und Abschlägen: IQTIG sucht Expertinnen und Experten

Berlin, 19. Februar 2018 – Das IQTIG wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Erstellung eines Konzepts zum Thema „Qualitätsorientierte Vergütung mit Zu- und Abschlägen“ beauftragt. In die Konzeptentwicklung möchte das IQTIG externe Expertinnen und Experten einbeziehen. Inhalt des Konzepts sind die Bewertung von Exzellenzqualität sowie die Definition von Kriterien für die Auswahl von Leistungen oder Leistungsbereichen, die sich in besonderem Maße für qualitätsorientierte Zu- und Abschläge eignen.

Gesucht werden:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit besonderer Expertise zu Fragen der Qualitätsentwicklung im Zusammenhang mit ökonomischen Anreizen / Pay for Performance
  • Expertinnen und Experten mit praktischer Erfahrung in Krankenhausmanagement, Controlling, Krankenhausfinanzierung und Budgetverhandlungen
  • Vertreterinnen und Vertreter von Patienten- oder Verbraucherschutzorganisationen, möglichst mit Einblick in übergeordnete Gesundheitssystemfragen

Weitere Informationen zu den Modalitäten der Registrierung als Expertin oder Experte finden Sie hier.

Weitere Informationen zum G-BA-Auftrag zur qualitätsorientierten Vergütung mit Zu- und Abschlägen finden Sie hier: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2744/

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Postoperative Wundinfektionen: IQTIG sucht für Expertengremium ambulant operierende Fachärzte

Berlin, 24. Januar 2018 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) vergibt erneut Plätze in einem Expertengremium. Es geht um das Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen - postoperative Wundinfektionen (QS WI). Gesucht werden ambulant operierende Fachärztinnen und Fachärzte, die über relevante klinisch-praktische Erfahrung aus den folgenden Bereichen verfügen:

  • Gefäßchirurgie
  • Allgemein-/Viszeralchirurgie
  • Plastische Chirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe

Weitere Informationen zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie hier: https://www.iqtig.org/das-iqtig/expertinnen-und-experten/bewerben-sie-sich/

Im QS-Verfahren QS WI werden Daten zu nosokomialen postoperativen Wundinfektionen nach ambulant und stationär durchgeführten Operationen, sowie zum Infektions- und Hygienemanagement von ambulanten und stationären Einrichtungen erhoben und ausgewertet. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzte bzw. Krankenhäuser darin zu unterstützen die Rate von nosokomialen postoperativen Wundinfektionen zu senken und die Qualität des Hygiene- und Infektionsmanagements zu verbessern.

Das QS-Verfahren bietet die Möglichkeit, Infektionsraten und Ergebnisse des Hygiene- und Infektionsmanagements mit denen anderer teilnehmender Einrichtungen zu vergleichen und so die Grundlage für Verbesserungen zu schaffen.

Weitere Informationen zum Verfahren QS WI finden Sie hier: https://www.iqtig.org/qs-verfahren/qs-wi/

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IQTIG startet erste Strukturabfrage zur personellen Ausstattung von Perinatalzentren

Berlin, 3. Januar 2018 – Spezialkliniken, die sehr kleine Frühgeborene behandeln, müssen sich seit diesem Jahr erstmals einer Abfrage zu ihrer personellen Ausstattung stellen. Damit soll geprüft werden, ob diese Perinatalzentren bzw. Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt die festgelegten strukturellen und personellen Voraussetzungen einhalten. Grundlage ist die Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene (QFR-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Das IQTIG führt die Erhebung im Auftrag des G-BA durch.

Das IQTIG nimmt die Daten einmal im Jahr entgegen – immer zwischen dem 1. Januar und 15. Januar. Bis 31. Januar sind noch Korrekturen möglich. Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2018 werden also die Daten aus dem Erfassungsjahr 2017 erhoben. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den G-BA, der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet. Zur Übermittlung der Daten besteht die Möglichkeit die bereits bestehende Registrierungsplattform – https://login.perinatalzentren.org – zu nutzen. Die Daten können aber auch an nicu(at)iqtig.org gesendet werden.

Deutschlandweit gibt es mehr als 210 Perinatalzentren, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener spezialisiert haben. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt und die zu früh geboren werden. Die Arbeit der Kliniken lässt sich an Hand von Kriterien wie Fallzahlen oder Behandlungsroutine vergleichen. Jährlich am 1. Dezember stellt das IQTIG die aufbereiteten und aktualisierten Daten auf perinatalzentren.org online. Um die Behandlungsergebnisse zu ermitteln, greift das IQTIG jeweils auf die Daten der vergangenen fünf Jahre zurück. Seit 2015 sind Perinatalzentren dazu verpflichtet, diese Daten zu veröffentlichen.

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