Pressemittelungen | IQTIG https://iqtig.org/aktuelles/pressemitteilungen/feed.rss Pressemittelungen | IQTIG de_DE Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Tue, 29 Nov 2022 11:45:26 +0100 Tue, 29 Nov 2022 11:45:26 +0100 News news-1555 Fri, 18 Nov 2022 10:50:00 +0100 Bundesqualitätsbericht 2022: IQTIG veröffentlicht Ergebnisse der externen Qualitätssicherung nach der DeQS-Richtlinie /pressemitteilung/news/bundesqualitaetsbericht-2022-iqtig-veroeffentlicht-ergebnisse-der-externen-qualitaetssicherung-nach-der-deqs-richtlinie-1/ Das IQTIG hat seinen Bundesqualitätsbericht 2022 veröffentlicht. Im Bundesqualitätsbericht informiert das Institut über die Ergebnisse der Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) aus der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL), die das IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im abgelaufenen Kalenderjahr durchführt hat. Der Bundesqualitätsbericht enthält unter anderem jeweils die Bundesauswertung des QS-Verfahrens sowie die Einordnungen und Bewertungen der Ergebnisse durch das IQTIG in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Expertengremien.

„Wir freuen uns, dass der Bundesqualitätsbericht vom Plenum des G-BA zur Veröffentlichung freigegeben wurde“ sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Es ist eine der Kernaufgaben des IQTIG, die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung im Sinne der Transparenz der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das hilft Patientinnen und Patienten und denen, die sie behandeln, ergänzt Prof. Claus-Dieter Heidecke.

QS-Verfahren im Regelbetrieb 2021

Das IQTIG führt im Auftrag des G-BA aktuell 15 einrichtungsübergreifende und teilweise sektorenübergreifende QS-Verfahren im Rahmen der DeQS-Richtlinie im Regelbetrieb durch.

Nach erfolgreicher Überleitung der Verfahren aus der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern“ (QSKH-RL) in die DeQS-Richtlinie zum 1. Januar 2021 konnten in diesem Jahr erstmalig die Ergebnisse aller 15 Verfahren, die jetzt in der DeQS-Richtlinie gefasst sind, in einem Bundesqualitätsbericht zusammengeführt und berichtet werden. Die QS-Ergebnisse aus den 15 Verfahren sowie die Erkenntnisse der Stellungnahmeverfahren, die auf Grundlage dieser Ergebnisse durchgeführt wurden, sind im Bericht dargestellt.

Der G-BA hat den Bundesqualitätsbericht in seiner Plenumssitzung am 17. November 2022 zur Veröffentlichung freigegeben. Der Bundesqualitätsbericht steht unter iqtig.org ab sofort zum Download bereit.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts finden Sie unter iqtig.org.

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news-1510 Wed, 14 Sep 2022 10:20:14 +0200 Patientensicherheit in der externen Qualitätssicherung: IQTIG bietet virtuelle Sprechstunde an /pressemitteilung/news/patientensicherheit-in-der-externen-qualitaetssicherung-iqtig-bietet-virtuelle-sprechstunde-an-1/ Am 17. September 2022 findet der diesjährige Welttag der Patientensicherheit statt. Er steht unter dem Motto „Mach Dich stark für Patientensicherheit: Sichere Medikation“ und wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. veranstaltet. Dazu wird das IQTIG in einer virtuellen Sprechstunde über die Patientensicherheit in der externen Qualitätssicherung mit dem Fokus Patientenzentrierung informieren. „Das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten steht im Mittelpunkt der Arbeit des IQTIG“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Daher freue ich mich, dass wir uns am diesjährigen Welttag der Patientensicherheit beteiligen können. Gemeinsam mit unseren Partnern im Gesundheitswesen wollen wir die bestmögliche medizinisch-pflegerische Versorgung der Menschen im Krankenhaus oder in der Praxis erreichen. Dazu zählt auch die „sichere Medikation“ – aus Sicht des IQTIG ein wichtiges Prozess-Thema, welches sich auch im Qualitätsrahmenmodell des IQTIG abbildet und in unseren Qualitätsindikatoren abgefragt wird“, so Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke.

Im IQTIG ist der Stabsbereich Patientenbelange für die Perspektive der Patientinnen und Patienten zuständig. Der Stabsbereich wird daher die Sprechstunde leiten und auf die Bedeutung der Patientensicherheit in einer patientenzentrierten Qualitätssicherung eingehen. Dabei wird auf methodischer Ebene die Einbindung der Patientensicherheit in das Qualitäts-Rahmenmodell des IQTIG vorgestellt. Weiter gibt das IQTIG Einblick in die Arbeitsprozesse in denen die Patientensicherheit besondere Beachtung finden.

Das IQTIG nimmt erstmals am Welttag der Patientensicherheit teil. In Deutschland wird dieser durch das Aktionsbündnis Patientensicherheit koordiniert. Die Aktionen und Inhalte der teilnehmenden Institutionen und Organisationen fokussieren sich in diesem Jahr vornehmlich auf Themen der Patientensicherheit im Kontext der Medikation. Sie gehen jedoch auch auf weitere Aspekte der Patientensicherheit ein.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen anlässlich des Welttages der Patientensicherheit finden Sie unter www.tag-der-patientensicherheit.de.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts finden Sie unter iqtig.org.

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news-1468 Fri, 15 Jul 2022 08:00:00 +0200 Tätigkeitsbericht 2021: IQTIG setzt Aufgaben der externen Qualitätssicherung erfolgreich um /pressemitteilung/news/taetigkeitsbericht-2021-iqtig-setzt-aufgaben-der-externen-qualitaetssicherung-erfolgreich-um-1/ Das IQTIG hat seinen Tätigkeitsbericht 2021 veröffentlicht. Darin informiert das Institut unter anderem über die Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren), die im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im abgelaufenen Kalenderjahr durchführt wurden. Daneben werden Neu- und Weiterentwicklungen von QS-Verfahren beschrieben. Und es gibt einen Überblick über die im Jahr 2021 vorgelegten Berichte und weiteren Arbeitsergebnisse des IQTIG.

„Die Herausforderungen in der Qualitätssicherung werden uns nicht ausgehen“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Das IQTIG wird gebraucht, um gemeinsam mit seinen Partnern im Gesundheitswesen die bestmögliche medizinisch-pflegerische Versorgung der Menschen im Krankenhaus oder in der Praxis zu erreichen. Dazu wünsche ich wünsche mir eine schlankere und zielgerichtete Qualitätssicherung. Das hilft Patientinnen und Patienten und denen, die sie behandeln“, ergänzt Prof. Claus-Dieter Heidecke.

QS-Verfahren im Regelbetrieb und neue Entwicklungsaufträge 2021

Im vergangenen Jahr hat das IQTIG 15 QS-Verfahren im Regelbetrieb im Auftrag des G-BA durchgeführt. Insgesamt wurden 2021 circa 3,6 Millionen Datensätze des Erfassungsjahres 2020 für die gesetzliche Qualitätssicherung ausgewertet. 45 Projekte, Berichte und spezifische Verfahren konnten abgeschlossen oder teilabgeschlossen werden. Grundlagen dafür sind v. a. die „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) und vormals die „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern“ (QSKH-RL). Die QSKH-RL ist auf Beschluss des G-BA seit dem 1. Januar 2021 außer Kraft gesetzt, für einzelne Verfahrensabschnitte hatte die QSKH-RL jedoch noch Gültigkeit.

Zugleich hat der G-BA dem IQTIG in dieser Zeit 20 neue Aufträge erteilt, davon vier zur Erstellung neuer Spezifikationen. Gearbeitet hat das IQTIG u.a. an:

Umfangreiche IT-Dienstleistungen des IQTIG

Darüber hinaus stellt das IQTIG seinen Partnern im Gesundheitswesen jedes Jahr umfangreiche Hard- und Softwarelösungen für klassische Businesstätigkeiten zur Verfügung. Dazu gehört u. a. die Entwicklung von technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Daten- und Dokumentenflüsse sowie die Erstellung von technischen Spezifikationen. 2021 waren das u.a. die QS-Basisspezifikationen für Leistungserbringer, die Spezifikation für die einrichtungsbezogene QS-Dokumentation und die Spezifikation für die Mindestmengenregelungen.

Rahmenbedingungen der Arbeit des IQTIG

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht ab. Er steht unter iqtig.org auch zum Download bereit.

Druckexemplare der Tätigkeitsberichte des IQTIG können kostenfrei unter presse@iqtig.org bestellt werden.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts finden Sie unter iqtig.org.

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news-1453 Mon, 04 Jul 2022 08:00:00 +0200 Start der ersten Patientenbefragung der gesetzlichen Qualitätssicherung im QS-Verfahren QS PCI am 1. Juli 2022 /pressemitteilung/news/start-der-ersten-patientenbefragung-der-gesetzlichen-qualitaetssicherung-im-qs-verfahren-qs-pci-am-1-juli-2022/ Am 1. Juli 2022 ist die erste Patientenbefragung der gesetzlichen Qualitätssicherung im deutschen Gesundheitswesen gestartet. Die Befragung wird vom IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführt und gehört zum QS-Verfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie (QS PCI). Basis dafür ist die „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL). Darin ist festgelegt, dass zur Abbildung der Versorgungsqualität im Rahmen des Qualitätssicherungsverfahrens QS PCI zukünftig auch Daten aus Patientenbefragungen genutzt werden.

„Mit der Befragung von Patientinnen und Patienten zu ihrer medizinischen Versorgung kann nun auch aus der unmittelbaren Patientenperspektive die Qualität der medizinischen Versorgung bewertet werden,“ sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Damit wird den Patientinnen und Patienten die einzigartige Chance geboten, ihre Erfahrungen mitzuteilen und zu einer qualitativ hochwertigen Versorgung beizutragen“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.

Patientenbefragungen sind mittlerweile ein wesentliches Bewertungsinstrument der medizinischen Versorgung und haben als Instrument zur unmittelbaren Erfassung der Patientenperspektive Einzug in die Qualitätssicherung gehalten. Das IQTIG entwickelt als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut nach § 137a SGB V gemäß der Methodischen Grundlagen 2.0 Fragebögen, in denen die Erfahrungen der Patientinnen und Patienten über konkrete Ereignisse und Ergebnisse der medizinischen Versorgung erfasst werden.

An wen richtet sich die Patientenbefragung?

Analog zum bisherigen QS-Verfahren PCI, sind auch bei der Patientenbefragung QS PCI alle Krankenhäuser und Arztpraxen adressiert, die eine Perkutane Koronarintervention bzw. Koronarangiographie durchführen. Die vom IQTIG entwickelten Fragebögen richten sich an erwachsene, gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten, bei denen eine elektive oder akute Koronarangiographie und / oder eine Perkutane Koronarangiographie als Indexeingriff durchgeführt wurde.

Wie werden die Ergebnisse der Patientenbefragung veröffentlicht?

Die Ergebnisse der Patientenbefragung werden als Indikatorergebnisse vom IQTIG in aggregierter Form über alle Patientinnen und Patienten eines Leistungserbringers berechnet. Sie werden Krankenhäusern und Arztpraxen in den jährlichen Rückmeldeberichten zur Verfügung gestellt (erstmals zum 31. Mai 2023) und im Bundesqualitätsbericht des IQTIG veröffentlicht.

Gewährleistung des Datenschutzes für Patientinnen und Patienten

Die Krankenhäuser und Arztpraxen sind gemäß § 135 a SGB V dazu verpflichtet, sich an der gesetzlichen Qualitätssicherung zu beteiligen. Die Grundlage für die verschlüsselte Weiterleitung der notwendigen Adressen und behandlungsspezifischen Daten der Patientinnen und Patienten ist mit § 299 Abs. 4 SGB V geschaffen. Damit ist für die Weiterleitung der Adress- und Behandlungsdaten keine Einwilligung der Patientinnen und Patienten notwendig. Die Teilnahme an der Befragung ist für die Patientinnen und Patienten anonym, kostenlos und freiwillig.

Ansprechpartner im IQTIG für Patienten und Leistungserbringer

Für Patientinnen und Patienten ist am IQTIG eine Kontaktstelle eingerichtet worden. Sie steht ab dem 1. Juli 2022 für Fragen zur Patientenbefragung im Verfahren QS PCI unter der Telefonnummer 030 / 58 58 26 - 570 oder per E-Mail unter patientenbefragung-pci(at)iqtig.org, Mo.-Fr. 9.00 -15.00 Uhr zur Verfügung.

Für Fragen der Krankenhäuser und Arztpraxen steht der Verfahrenssupport des IQTIG unter der Telefonnummer 030 / 58 58 26 - 340 (Mo. – Fr. 10 bis 12 Uhr und Mo. – Do. 14 bis 16 Uhr) und per E-Mail unter verfahrenssupport(at)iqtig.org zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Patientenbefragungen des Instituts finden Sie hier.

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news-1447 Thu, 16 Jun 2022 13:59:15 +0200 Datengestützte einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung: IQTIG veröffentlicht Mandantenfähige Datenbank /pressemitteilung/news/datengestuetzte-einrichtungsuebergreifende-qualitaetssicherung-iqtig-veroeffentlicht-mandantenfaehige-datenbank/ Meilenstein in der Umsetzung der datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung: Das IQTIG hat die Mandantenfähige Datenbank online gestellt. Die Mandantenfähige Datenbank ist ein vom IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) entwickeltes Portal zur Unterstützung des Stellungnahmeverfahrens nach der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL). Sie enthält alle Ergebnisse der DeQS-Qualitätssicherungsverfahren und die den Berechnungen zugrundeliegenden Falldaten aus der QS-Dokumentation und den Sozialdaten der Krankenkassen.

„Dies ist ein Meilenstein in der Umsetzung der datengestützten Qualitätssicherung“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Mit der Mandantenfähigen Datenbank können die Stellungnahmeverfahren im Rahmen der datengestützten Qualitätssicherung wesentlich effizienter durchgeführt werden. Dies ist ein weiterer Schritt zur Neuausrichtung und Optimierung der datengestützten Qualitätssicherung.“ so Prof. Claus Dieter Heidecke.

Die Ergebnisse werden zentral vom IQTIG als Bundesauswertungsstelle für alle spezifizierten stationären und ambulanten Eingriffe berechnet. Das Stellungnahmeverfahren wird dezentral von den Landesarbeitsgemeinschaften für Qualitätssicherung oder dem IQTIG als bewertende Stelle durchgeführt. Um z. B. Auffälligkeiten eines Leistungserbringers im Stellungnahmeverfahren nachvollziehen und bewerten zu können, können die Landesarbeitsgemeinschaften nun erstmals auf die nur im IQTIG vorliegenden Datenpools zugreifen. Die Mandantenfähige Datenbank führt aus der gesamten internen und externen Verarbeitungskette der datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung alle relevanten Daten eines QS-Verfahrensjahres in einem System zusammen, um die Landesarbeitsgemeinschaften und umfassend bei einer effizienten Durchführung des Stellungnahmeverfahrens und dem Nachhalten von Zielvereinbarungen zu unterstützen.

Nach der Freigabe der Mandantenfähige Datenbank durch den G-BA kann die Nutzung unmittelbar beginnen. Die Mandantenfähige Datenbank wird für das Stellungnahmeverfahren im nächsten Jahr weiterentwickelt, um dessen Durchführung noch stärker zu erleichtern.

Wesentlicher Baustein des Umsetzungskonzeptes ist die Einhaltung des Datenschutzes. Ein Rechte- und Rollensystem sowie Filtermechanismen in der Mandantenfähigen Datenbank stellen sicher, dass grundsätzlich nur die Daten eingesehen werden können, die für eine konkrete Bewertung notwendig sind.

G-BA beschließt Veröffentlichung mehrerer IQTIG-Berichte

Das Plenum des G-BA hat mehrere Berichte des IQTIG zur Veröffentlichung freigegeben. Dazu gehören u.a. das „Konzept für eine onlinebasierte Patientenbefragung“, der „Abschlussbericht zum QS-Verfahren Lokal begrenztes Prostatakarzinom“ sowie der „Bericht zur Verknüpfung der Leistungsbereiche Geburtshilfe und Neonatologie“.

Alle Berichte des IQTIG stehen auf der Website des Instituts zum Download bereit: iqtig.org/veroeffentlichungen/.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts finden Sie unter iqtig.org.

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news-1441 Thu, 19 May 2022 12:22:00 +0200 IQTIG erhält Auftrag zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung /pressemitteilung/news/iqtig-erhaelt-auftrag-zur-weiterentwicklung-der-datengestuetzten-gesetzlichen-qualitaetssicherung/ Das IQTIG ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherungsverfahren beauftragt worden. Die Beauftragung vom 19. Mai 2022 sieht vor, dass das IQTIG anhand von zunächst drei datenstützten Qualitätssicherungsverfahren insbesondere prüft, wie sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt.

„Mit der Beauftragung erhalten wir die Möglichkeit, die datengestützte gesetzliche Qualitätssicherung neu auszurichten“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Unser Ziel dabei ist, den Aufwand für die Leistungserbringer zu reduzieren, ohne den Nutzen für die Patienten aus dem Blick zu verlieren. Wir können dies insbesondere dadurch erreichen, indem wir die händischen Dokumentationsaufwände für Kliniken und Ärzteschaft deutlich reduzieren und da wo es möglich ist, auf bereits verfügbare Routinedaten zur Messung der Qualität zurückgreifen. Dadurch können wir die Effizienz der gesetzlichen Qualitätssicherungsverfahren deutlich steigern und deren Akzeptanz nachhaltig verbessern“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.

Anhand der drei datengestützten Qualitätssicherungsverfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie (QS PCI), Knieendoprothesenversorgung (QS KEP) und Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HSMDEF) wird das IQTIG exemplarisch prüfen, inwieweit sich Aufwände reduzieren lassen und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt. Hierzu wird das IQTIG für den G-BA Empfehlungen erarbeiten, insbesondere zur Überarbeitung, Aussetzung oder Aufhebung von Datenfeldern, Qualitätsindikatoren oder des gesamten Qualitätssicherungsverfahrens.

Auftrag ist erster Schritt zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung

Das IQTIG wird dem G-BA seine Empfehlungen bis zum 19. Juli 2023 vorlegen. Der G-BA hat sich mit der Verabschiedung eines Eckpunktepapiers am 19. April 2022 bereits darauf verständigt, das IQTIG in einem zweiten Schritt im Jahr 2023 mit der Weiterentwicklung der aktuell 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren unter der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) zu beauftragen. Damit ist sichergestellt, dass die Empfehlungen des IQTIG zeitnah für alle datengestützten Qualitätssicherungsverfahren umgesetzt werden können.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts finden Sie unter iqtig.org.

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news-1387 Wed, 27 Apr 2022 08:41:00 +0200 IQTIG veröffentlicht neue Methodische Grundlagen Version 2.0 /pressemitteilung/news/iqtig-veroeffentlicht-neue-methodische-grundlagen-version-20/ Das IQTIG hat Version 2.0 seiner Methodischen Grundlagen veröffentlicht. Darin sind die wissenschaftlichen Arbeitsgrundlagen des IQTIG als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut nach § 137a SGB V beschrieben. Version 2.0 der Methodischen Grundlagen gliedert sich in drei Teile und beinhaltet vor allem die Methoden, die das Institut bei der Entwicklung von Qualitätssicherungsmaßnahmen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zugrunde legt. Beispiele dafür sind, wie das Institut die Patientenperspektive einbindet, welche statistischen Analysemethoden angewendet und nach welchen Prinzipien Patientenbefragungen entwickelt werden. Von besonderer Bedeutung sind das Rahmenkonzept für Qualität des IQTIG sowie die Systematik von Wirkmechanismen zur Steigerung der Versorgungsqualität.

„Mit der regelmäßigen Aktualisierung und Veröffentlichung unserer Methodischen Grundlagen schaffen wir die nötige Transparenz über die wissenschaftlichen Voraussetzungen der externen Qualitätssicherung im Gesundheitswesen“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Das sorgt für Vertrauen in unsere Arbeit sowie in das Zustandekommen der Arbeitsergebnisse des IQTIG. Durch eine konsequente und fortlaufende Weiterentwicklung passen wir unsere Methodischen Grundlagen den sich kontinuierlich ändernden Erfordernissen der Qualitätssicherung und der Entwicklung der Wissenschaft an“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.

Breite Beteiligung an Weiterentwicklung der Methodischen Grundlagen

Organisationen des Gesundheitswesens, wissenschaftliche Institute, Patientinnen und Patienten und deren Vertreter sowie fachkundige Einzelpersonen hatten zwischen dem 16. August 2021 und dem 25. Oktober 2021 Gelegenheit, zu den Inhalten des Entwurfs der Methodischen Grundlagen 2.0 schriftliche Stellungnahmen einzureichen. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden vom IQTIG gesichtet und geprüft. Die Methodischen Grundlagen 2.0 wurden anschließend unter Berücksichtigung der Stellungnahmen überarbeitet und nun zusammen mit den Stellungnahmen und deren Würdigungen auf iqtig.org veröffentlicht.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts finden Sie unter iqtig.org

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news-1258 Mon, 16 Aug 2021 12:56:00 +0200 Stellungnahmeverfahren für die Methodische Grundlagen Version 2.0 des IQTIG eingeleitet /pressemitteilung/news/stellungnahmeverfahren-fuer-die-methodische-grundlagen-version-20-des-iqtig-eingeleitet-1/ Das IQTIG hat den Entwurf für Version 2.0 seiner Methodischen Grundlagen veröffentlich und das Stellungnahmeverfahren dazu eingeleitet. Organisationen des Gesundheitswesens, wissenschaftliche Institute, Patientinnen und Patienten und deren Vertreter sowie fachkundige Einzelpersonen haben bis zum 25. Oktober 2021 Gelegenheit, zu den Inhalten der Methodischen Grundlagen 2.0 schriftliche Stellungnahmen einzureichen. „Die stringente Anwendung unserer Methoden ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die damit erzielten Ergebnisse nachvollziehbar und belastbar sind“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Mit der regelmäßigen Aktualisierung und Veröffentlichung unserer Methodischen Grundlagen schaffen wir Transparenz über unsere Arbeit sowie über das Zustandekommen der Arbeitsergebnisse. Durch eine konsequente und fortlaufende Weiterentwicklung passen wir unsere Methodischen Grundlagen den sich kontinuierlich ändernden Erfordernissen der Qualitätssicherung und der Entwicklung der Wissenschaft an“, so Heidecke weiter.

In den Methodischen Grundlagen sind die wissenschaftlichen Arbeitsgrundlagen des IQTIG als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut nach § 137a SGB V beschrieben. Dazu gehören die Methoden der Entwicklung und Weiterentwicklung von Qualitätssicherungsmaßnahmen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Beispiele dafür sind, wie das Institut die Patientenperspektive in die Entwicklung von QS-Verfahren einbindet, welche statistischen Analysemethoden angewendet und nach welchen Prinzipien Patientenbefragungen entwickelt werden.

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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news-1237 Thu, 15 Jul 2021 08:59:00 +0200 IQTIG-Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht: Externe Qualitätssicherung gut aufgestellt /pressemitteilung/news/iqtig-taetigkeitsbericht-2020-veroeffentlicht-externe-qualitaetssicherung-gut-aufgestellt-1/ Das IQTIG hat seinen Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht. Darin informiert das IQTIG u.a. über die Qualitätssicherungsverfahren, die das Institut um Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im abgelaufenen Kalenderjahr durchführt hat. Daneben werden Neu- und Weiterentwicklungen von QS-Verfahren beschrieben. Und es gibt einen Überblick über die im Jahr 2020 vorgelegten Berichte und weiteren Arbeitsergebnisse des IQTIG. „Grundsätzlich sind wir in der externen Qualitätssicherung in Deutschland gut aufgestellt - allerdings können wir noch besser werden“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Ich wünsche mir eine Qualitätssicherung, die schlanker ist, zielgerichteter, weniger bürokratisch. Das hilft den Patientinnen und Patienten und denen, die sie behandeln. Dazu müssen die Instrumente der Qualitätssicherung für die Leistungserbringer leichter zu handhaben sein. Ich möchte daher die Verwendung von Routinedaten zur Beurteilung der Ergebnisqualität sowie die Risikoadjustierung stärker angehen“, so Prof. Heidecke.

QS-Verfahren im Regelbetrieb und in Entwicklung

Im vergangenen Jahr hat das IQTIG 24 Qualitätssicherungsverfahren im Regelbetrieb im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführt. Insgesamt wurden 2020 circa 3,2 Millionen Datensätze des Erfassungsjahres 2019 für die gesetzliche Qualitätssicherung ausgewertet. 60 Projekte, Berichte und spezifische Verfahren konnten abgeschlossen oder teilabgeschlossen werden.

Zugleich hat der G-BA dem IQTIG in dieser Zeit 20 neue Aufträge erteilt, davon zwei zur Erstellung neue Spezifikationen. Gearbeitet hat das IQTIG u.a. an der Entwicklung folgender QS-Verfahren:

  • Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis – Konzeptstudie und Entwicklung von Qualitätsindikatoren
  • Entlassmanagement – Erstellung eines Zwischenberichts
  • Lokal begrenztes Prostatakarzinom – Entwicklung von Qualitätsindikatoren

IT-Dienstleistungen des IQTIG

Darüber hinaus stellt das IQTIG seinen Partnern im Gesundheitswesen jedes Jahr umfangreiche Hard- und Softwarelösungen für klassische Businesstätigkeiten zur Verfügung. Dazu gehört u. a. die Entwicklung von technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Daten- und Dokumentenflüsse sowie die Erstellung von technischen Spezifikationen. 2020 waren das u.a. folgende Spezifikationen:

  • QS-Basisspezifikation für Leistungserbringer
  • Spezifikation für die einrichtungsbezogene QS-Dokumentation
  • Spezifikation für die Mindestmengenregelungen
  • Spezifikation für Patientenbefragungen

Der Verfahrenssupport, die Schnittstelle des IQTIG zu externen Partnern, Krankenhäusern und Arztpraxen, hat im vergangenen Jahr ca. 18.000 telefonische und schriftliche Anfragen beantwortet.

Rahmenbedingungen der Arbeit des IQTIG

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht 2020 ab. Er steht unter iqtig.org auch zum Download bereit.

Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse(at)iqtig.org bestellt werden

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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news-1193 Mon, 03 May 2021 09:10:00 +0200 IQTIG stellt sich neu auf: Silvia Korn neue Kaufmännische Geschäftsführerin /pressemitteilung/news/iqtig-stellt-sich-neu-auf-silvia-korn-neue-kaufmaennische-geschaeftsfuehrerin-1/ Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat eine neue Kaufmännische Geschäftsführerin. Seit dem 1. April 2021 verstärkt Silvia Korn die Institutsleitung um Professor Claus-Dieter Heidecke und die Stellvertretende Institutsleiterin Dr. Regina Klakow-Franck. Korn folgt auf Franz-Josef Grothaus, der das IQTIG nach sechs Jahren verlässt. Silvia Korn ist Diplom-Betriebswirtin und Wirtschafts-Mediatorin und wechselt vom Fraunhofer Heinrich Hertz Institute Berlin zum IQTIG. Dort war sie in den vergangenen zwei Jahren als Verwaltungsdirektorin tätig. „Mit Frau Korn haben wir eine sehr erfahrene Geschäftsführerin gewinnen können, die in ihrer jüngeren Vergangenheit auch in patientennahen Institutionen gearbeitet hat“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Ihre große Expertise im Bereich strategischer Veränderungsprozesse im Gesundheitswesen wird uns bei der Neuaufstellung des IQTIG sehr helfen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau Korn und heiße sie im IQTIG herzlich willkommen“, so Heidecke weiter.

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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news-1082 Fri, 01 Jan 2021 00:01:00 +0100 Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke MBA tritt neues Amt als Leiter des IQTIG an /pressemitteilung/news/prof-dr-claus-dieter-heidecke-mba-tritt-neues-amt-als-leiter-des-iqtig-an-1/ Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke hat am 1. Januar 2021 die Leitung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) angetreten. Prof. Dr. Heidecke war im Oktober 2020 vom Vorstand der Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen auf Vorschlag des Stiftungsrats einstimmig ernannt worden. Stellvertretende Institutsleiterin des IQTIG bleibt weiterhin Dr. Regina Klakow-Franck. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe im IQTIG“, sagte Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke. „Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement begleiten mich schon mein ganzes Berufsleben. Diese Erfahrungen möchte ich im IQTIG nutzen, um die externe Qualitätssicherung pragmatisch und strategisch weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist eine bestmögliche medizinisch-pflegerische Versorgung der Menschen im Krankenhaus oder in der Praxis. Gemeinsam können wir Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger und alle anderen Gesundheitsdienstleister tatkräftig unterstützen, die das täglich leisten!“, so Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke.

Karrierestationen von Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke

Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke MBA (Jahrgang 1954) hat in Regensburg und München Medizin studiert. 2009 bis 2011 absolvierte er einen MBA-Studiengang im Gesundheitsmanagement an der Hochschule Osnabrück. Prof. Heidecke hatte von 2001 bis 2020 den Lehrstuhl für Allgemeine und Viszeralchirurgie an der Universität Greifswald inne und leitete bis zum Jahr 2018 die Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie.

Seit 2018 führte er die Klinik kommissarisch weiter, weil er zusätzlich das Amt des ärztlichen Vorstands der Universitätsmedizin Greifswald übernahm und ab 2019 auch den Vorsitz des Vorstands.

Erfahrungen von Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke in der externen QS

Herr Prof. Heidecke ist unter anderem Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), Beisitzer im Vorstand des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) und war acht Jahre lang Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Qualität, Sicherheit und Versorgungsforschung in der Chirurgie (CAQSV). Qualitätssicherung und Patientensicherheit standen auch im Fokus seiner Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) von 2014 bis 2015.

Dank an den Vorgänger

Prof. Dr. Heidecke ersetzt den zum Jahresende 2020 ausgeschiedenen Leiter des IQTIG, Dr. Christof Veit. Dr. Veit hatte das IQTIG seit der Gründung des Instituts 2015 geleitet. Prof. Dr. Heidecke dankte Dr. Christof Veit. „Seine gute Arbeit in der Vergangenheit macht mir den Start leichter“, so Prof. Dr. Heidecke. „Denn ich kann da anfangen, wo das IQTIG dank Dr. Veit und vor allem den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute steht“.

Hintergrund: Das IQTIG

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des IQTIG: iqtig.org. Diese Pressemitteilung können Sie auch als PDF herunterladen.

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news-1067 Mon, 14 Dec 2020 13:10:00 +0100 Externe Qualitätssicherung: IQTIG veröffentlicht Qualitätsreport 2020 /pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsreport-2020-1/ Angesichts der großen öffentlichen Aufmerksamkeit für die leitenden Kennzahlen der Pandemie hat sich die Wahrnehmung solcher Informationen gewandelt. Die Pandemiezahlen werden von großen Teilen der Gesamtbevölkerung täglich verfolgt, weil sie jeden Einzelnen betreffen können. In gleicher Weise sind aber auch die Indikatorenergebnisse der Qualitätssicherungsverfahren für die betroffenen Patientinnen und Patienten von ggf. existenzieller Bedeutung. Zu einer solchen aktualisierten Lesart lädt der Qualitätsreport 2020 des IQTIG ein, der am 14. Dezember 2020 veröffentlicht wurde.

Die Daten wurden im Rahmen von 24 Qualitätssicherungsverfahren der gesetzlichen Qualitätssicherung nach §§ 136 ff. SGB V erhoben. 21 Verfahren mit 203 Qualitätsindikatoren wurden nach der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" (QSKH-RL) durchgeführt. Drei Verfahren mit 18 ausgewerteten Indikatoren richteten sich nach der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL).

Der Qualitätsreport beinhaltet damit Ergebnisse sowohl aus dem ambulanten und als auch dem stationären Bereich. Im stationären Sektor nach QSKH-RL wurden die Daten durch 1.472 Krankenhäuser mit 1.798 Standorten erhoben. Für das Verfahren Perkutane Koronar­intervention (PCI) und Koronarangiographie umfasst die Auswertungsgrundlage zum Erfassungsjahr 2019 insgesamt 800.986 Datensätze. Von diesen wurden 69.958 durch 255 vertragsärztliche Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie 728.143 von 961 Krankenhausstandorten geliefert. Für selektivvertraglich erbrachte Leistungen haben in diesem Erfassungsjahr außerdem 19 Vertragsärztinnen und -ärzte insgesamt 2.885 Datensätze für den Bundesdatenpool übermittelt.

Die Nutzung von Sozialdaten bei den Krankenkassen befindet sich weiterhin in der Startphase. Die Anfangsprobleme der Datenübermittlung sowie -qualität wurden soweit behoben, dass erstmalig für das Erfassungsjahr 2017 eine Auswertung der sozialdatenbasierten Indikatoren zur Sterblichkeit auf Einrichtungsebene erfolgen konnte. Für das Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen werden nach derzeitiger Einschätzung die Ergebnisse der fallbezogenen Dokumentation von postoperativen Wundinfektionen auf der Basis von Sozialdaten erstmals Ende 2020 zur Verfügung stehen.

Im vorliegenden Qualitätsreport werden ausschließlich die Ergebnisse der einrichtungsbezogenen QS-Daten dargestellt und bewertet. Im Erfassungsjahr 2019 wurden 2.699 einrichtungsbezogene Datensätze für den ambulanten Bereich eingereicht: 612 von Krankenhäusern, 2.087 von vertragsärztlichen Leistungserbringern. Im stationären Bereich wurden einrichtungsbezogene Datensätze insgesamt von 940 Krankenhäusern eingereicht.

Wie in den Jahren zuvor sind die Ergebnisse zu den meisten Qualitätsindikatoren stabil oder haben sich verbessert. 33 der 221 Indikatoren (15 Prozent) weisen eine signifikante Verbesserung in den Ergebnissen auf (Erfassungsjahr 2018: 20 Prozent). 3 Indikatoren (1 Prozent) zeigten eine signifikante Verschlechterung der Ergebnisse (Erfassungsjahr 2018: 3 Prozent). 169 Indikatorergebnisse (76 Prozent) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Erfassungsjahr 2018: 72 Prozent). Bei 14 Qualitätsindikatoren (6 Prozent) kann keine Aussage über eine Veränderung der Ergebnisse gemacht werden (Erfassungsjahr 2018: 5 Prozent). Dies ist zum Beispiel bei neu eingeführten oder veränderten Indikatoren der Fall.

Der komplette Qualitätsreport 2020 steht auf der Website des IQTIG als PDF-Datei zur Verfügung. Auch eine Zusammenfassung des Reports ist dort zu finden.

Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland. Seine Aufgaben in der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung sind im Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) in § 137a Abs. 1 beschrieben. Darüber hinaus definiert das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) Aufgaben des IQTIG in der qualitätsorientierten Steuerung des Gesundheitswesens. Geregelt wird die externe Qualitätssicherung in Deutschland durch Beschlüsse und Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der §§ 136 ff. SGB V.

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news-977 Tue, 06 Oct 2020 10:58:00 +0200 Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke MBA ab 1. Januar 2021 neuer Leiter des IQTIG /pressemitteilung/news/prof-dr-claus-dieter-heidecke-mba-ab-1-januar-2021-neuer-leiter-des-iqtig-1/ Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke tritt am 1. Januar 2021 die Leitung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) an. Das teilte der Sprecher des Vorstands der Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Dr. Wolfgang Eßer, am Dienstag in Berlin mit. Prof. Dr. Heidecke wurde auf Vorschlag des Stiftungsrats vom Vorstand der Stiftung einstimmig zum Nachfolger des zum Jahresende 2020 ausscheidenden Leiters des IQTIG, Dr. Christof Veit, bestellt.

Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke MBA (Jahrgang 1954) hat in Regensburg und München Medizin studiert. In den Jahren 2009 bis 2011 absolvierte er einen MBA-Studiengang im Gesundheitsmanagement an der Hochschule Osnabrück. Prof. Heidecke hatte von 2001 bis 2020 den Lehrstuhl für Allgemeine und Viszeralchirurgie an der Universität Greifswald inne und leitete bis zum Jahr 2018 die Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Seit 2018 führte er die Klinik kommissarisch weiter, weil er zuzätzlich das Amt des ärztlichen Vorstands der Universitätsmedizin Greifswald übernahm und ab 2019 auch den Vorsitz des Vorstands. Herr Prof. Heidecke ist unter anderem Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), Beisitzer im Vorstand des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) und war acht Jahre lang Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Qualität, Sicherheit und Versorgungsforschung in der Chirurgie (CAQSV). Qualitätssicherung und Patientensicherheit standen auch im Fokus seiner Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) von 2014 bis 2015.

Prof. Dr. Heidecke tritt die Nachfolge von Dr. med. Christof Veit an, der am 31. Dezember 2020 nach sechs Jahren seine Tätigkeit als Leiter des IQTIG beendet. Das IQTIG hat unter der Leitung von Herrn Dr. Veit in den vergangenen Jahren zahlreiche Qualitätssicherungsverfahren auf Basis entsprechender Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgreich umgesetzt. Damit hat das Institut einen wichtigen Beitrag für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in Deutschland geleistet.

Hintergrund: Das IQTIG

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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news-902 Wed, 15 Jul 2020 10:59:00 +0200 IQTIG-Tätigkeitsbericht 2019: Jahr des Wandels in der externen Qualitätssicherung /pressemitteilung/news/iqtig-taetigkeitsbericht-2019-jahr-des-wandels-in-der-externen-qualitaetssicherung-1/ Das IQTIG hat seinen vierten Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Er umfasst das Jahr 2019 und informiert unter anderem über die Auswirkungen der am 1. Januar 2029 in Kraft getretene neue „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf die extern vergleichende Qualitätssicherung.

„Die zurückliegenden fünf Jahre seit der Gründung des IQTIG 2015 haben gezeigt, wie schnell sich die externe Qualitätssicherung weiterentwickelt“, betont Institutsleiter Dr. med Christof Veit. „Wir wissen, dass für die Strukturen und Prozesse der externen Qualitätssicherung noch einiges zu tun ist und arbeiten mit Hochdruck daran, diese zu vervollständigen. Dabei darf das Ziel nicht aus den Augen verloren werden: die externe Qualitätssicherung muss nützlich sein: Für die Patientinnen und Patienten – und für die, die Patientinnen und Patienten versorgen“, so Veit weiter.

Darüber hinaus nimmt der Bericht die 24 vom IQTIG im Auftrag des G-BA durchgeführten Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) im Regelbetrieb in den Blick. Insgesamt wurden 2019 circa 3,6 Millionen Datensätze des Erfassungsjahres 2018 für die gesetzliche Qualitätssicherung ausgewertet.

Technische Grundlage zur Durchführung der QS-Verfahren sind die Spezifikationen. 2019 hat das IQTIG insgesamt sieben Spezifikationen und Programmbeurteilungen veröffentlicht.

40 vom G-BA beauftragte Projekte und spezifische Verfahren hat das IQTIG vollständig oder in wichtigen Teilen abgeschlossen. 30 Berichte und vier Konzepte wurden dem G-BA vorgelegt, u. a. zu folgenden Themen:

  • Entwicklung von Kriterien zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln (Methodik zur Entwicklung der Kriterien einschließlich einer Bestandsaufnahme)
  • Bericht über die Qualitätsindikatoren mit besonderem Handlungsbedarf (Erfassungsjahr 2018)
  • Konzeptstudie QS-Verfahren Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis
  • Abschlussbericht Umsetzungskonzept für eine mandantenfähige Datenbank

Darüber hinaus beauftragte der G-BA u. a. folgende Projekte, deren Entwicklung vom IQTIG 2019 begonnen wurden:

  • Gesamtkonzept für ein G-BA-Qualitätsportal zur laienverständlichen Information über Qualität in Krankenhäusern
  • Sonderveröffentlichung zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren und Mindestmengen (Temporäre Sonderveröffentlichung)
  • Sonderauswertung zur Versorgung von Frühgeborenen mit einem Aufnahmegewicht von unter 1250 g

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.

Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht ab. Er steht unter www.iqtig.org auch zum Download bereit.

Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse@iqtig.org bestellt werden.

Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG eine Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V.

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news-845 Tue, 31 Mar 2020 16:55:00 +0200 Dr. Christof Veit beendet seine Funktion als Leiter des IQTIG zum Vertragsende - Dank für erfolgreiche Aufbauarbeit des Instituts in den vergangenen Jahren /pressemitteilung/news/dr-christof-veit-beendet-seine-funktion-als-leiter-des-iqtig-zum-vertragsende-dank-fuer-erfolgreiche-aufbauarbeit-des-instituts-in-den-vergangenen-jahren-1/ Nach sechs Jahren Tätigkeit für das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) beendet Dr. Christof Veit zum regulären Vertragsende am 31. Dezember 2020 seine Funktion als Leiter des Instituts. Das teilte der Sprecher des Vorstands, Herr Dr. Wolfgang Eßer, am Dienstag in Berlin mit. Der Vorstand des IQTIG würdigte ausdrücklich die erfolgreiche Aufbauarbeit von Herrn Dr. Veit als erstem Leiter des Instituts. Die Etablierung einer umfassenden Systematik der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung in Deutschland sei insbesondere auf das Wirken des Mediziners zurückzuführen.

Aufbauend auf vorhergehenden Entwicklungen hat das IQTIG unter der Leitung von Herrn Dr. Veit in den vergangenen Jahren zahlreiche Qualitätssicherungsverfahren auf Basis entsprechender Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgreich umgesetzt. Damit hat das Institut einen wichtigen Beitrag für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in Deutschland geleistet.

Der Vorstand des IQTIG bedankt sich bei Herrn Dr. Veit für seine stets engagierte und hochqualifizierte Arbeit und wünscht ihm persönlich als auch für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Hintergrund: Das IQTIG

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) hat der Gesetzgeber in § 137a SGB V den G-BA beauftragt, ein fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zu gründen. Das Institut erarbeitet im Auftrag des G-BA Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur Darstellung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen. Die Satzung der Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen als Trägerin des gleichnamigen Instituts nach § 137a Abs. 1 SGB V ist vom G-BA am 21. August 2014 beschlossen und veröffentlicht worden.

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news-695 Tue, 24 Sep 2019 09:49:02 +0200 Externe Qualitätssicherung: IQTIG veröffentlicht Qualitätsreport 2019 /pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsreport-2019/ Das IQTIG hat den Qualitätsreport 2019 veröffentlicht. Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2018 die Qualitätsergebnisse von 221 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2019 ca. 3,3 Millionen Daten­sätze zur Versorgungsqualität ausgewertet.

Anders als bisher üblich wird im Titel des Qualitätsreports das Jahr genannt, in dem der Qualitätsreport erscheint (2019), und nicht mehr das zurückliegende Erfassungsjahr (2018). Dies ist darin begründet, dass im Qualitätsreport zunehmend über mehrere Erfassungsjahre (neben dem Strukturierten Dialog zu den Ergebnissen des Vorjahres auch Ergebnisse von Follow-up-Indikatoren) berichtet wird.

Die Daten wurden im Rahmen von 23 Qualitätssicherungsverfahren der gesetzlichen Qualitätssicherung nach §§ 136 ff. SGB V erhoben. 21 Verfahren mit 205 Qualitätsindikatoren wurden nach der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL)“ durchgeführt. Zwei Verfahren mit 16 Indikatoren richteten sich nach der 2018 gültigen „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL)“.

Der Qualitätsreport beinhaltet damit Ergebnisse sowohl aus dem ambulanten und als auch dem stationären Bereich. Im stationären Sektor wurden die Daten durch 1.496 Krankenhäuser mit 1.811 Standorten erhoben. Die Auswertungen für die sektorenübergreifenden QS-Verfahren liegen bisher noch nicht vollständig vor. Für das Verfahren Perkutane Koronar­intervention (PCI) und Koronarangiographie umfasst die Auswertungsgrundlage zum Erfassungsjahr 2018 insgesamt 770.031 Datensätze. Von diesen wurden 68.117 durch 264 vertragsärztliche Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie 699.731 von 1.065 Krankenhausstandorten geliefert. Erstmals wurden 2.183 Datensätze zu selektivvertraglich erbrachten Leistungen von Vertragsärztinnen und -ärzten übermittelt. Die sozialdatenbasierten Auswertungen werden voraussichtlich im Jahr 2020 verfügbar sein. Im vorliegenden Qualitätsreport werden erstmals Ergebnisse der einrichtungsbezogenen QS-Daten im Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen dargestellt und bewertet. Im Erfassungsjahr 2018 wurden 2.794 einrichtungsbezogene Datensätze für den ambulanten Bereich eingereicht: 584 von Krankenhäusern und 2.210 von vertragsärztlichen Leistungserbringern. Für den stationären Bereich wurden 922 einrichtungsbezogene Datensätze von Krankenhäusern und 6 von Belegärztinnen und -ärzten geliefert.

Wie in den Jahren zuvor sind die Ergebnisse zu den meisten Qualitätsindikatoren stabil oder haben sich verbessert. 44 der 221 Indikatoren (20 Prozent) weisen eine signifikante Verbesserung in den Ergebnissen auf (Erfassungsjahr 2017: 17 Prozent). 7 Indikatoren (3 Prozent) zeigten eine signifikante Verschlechterung der Ergebnisse (Erfassungsjahr 2017: 5 Prozent). 159 Indikatorergebnisse (72 Prozent) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Erfassungsjahr 2017: 67 Prozent). Bei 11 Qualitätsindikatoren (5 Prozent) kann keine Aussage über eine Veränderung der Ergebnisse gemacht werden (Erfassungsjahr 2017: 11 Prozent). Dies ist zum Beispiel bei neu eingeführten oder veränderten Indikatoren der Fall.

Am 26. und 27. September 2019 veranstaltet der G-BA in Berlin seine 11. Qualitätssicherungskonferenz. Sie ist eine der zentralen Foren in Deutschland zum Thema Qualitätssicherung. Der zweite Tag der Konferenz wird inhaltlich vom IQTIG ausgerichtet. Anlässlich der Konferenz stellt das IQTIG seinen Qualitätsreport 2019 öffentlich vor.

Der komplette Qualitätsreport 2019 steht auf der Website des IQTIG als barrierefreie PDF-Datei zur Verfügung: https://iqtig.org/berichte/qualitaetsreport/. Auch eine Zusammenfassung des Reports ist dort zu finden. Unter qualitaetsreport(at)iqtig.org können gedruckte Exemplare des Qualitätsreports kostenlos bestellt werden.

Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland. Seine Aufgaben in der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung sind im Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) in § 137a Abs. 1 beschrieben. Darüber hinaus definiert das Krankenhausstrukturgesetz Aufgaben des IQTIG in der qualitätsorientierten Steuerung des Gesundheitswesens. Geregelt wird die externe Qualitätssicherung in Deutschland durch Beschlüsse und Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der §§ 136 ff. SGB V.

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news-629 Mon, 15 Jul 2019 13:00:00 +0200 IQTIG veröffentlicht Tätigkeitsbericht 2018 /pressemitteilung/news/iqtig-veroeffentlicht-taetigkeitsbericht2018/ Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seinen dritten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Er umfasst das Jahr 2018 und informiert hauptsächlich über die Entwicklungsprojekte sowie die 23 vom IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführten Qualitätssicherungsverfahren im Regelbetrieb. Ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung war die termingetreue Umsetzung des Starts der Planungsrelevanten Qualitätsindikatoren (PlanQI) im Jahr 2018. Mit diesem Verfahren wurden einige neue Vorgehensweisen und Methoden angewandt, deren erfolgreicher Einsatz für die Gestaltung künftiger Verfahren wichtige Impulse geben kann.

Außerdem beauftragte der G-BA das IQTIG 2018 u. a. mit folgenden Projekten, deren Entwicklung durch das Institut im gleichen Jahr begonnen wurde:

  • Vorbereitung des QS-Verfahrens Cholezystektomie für den Regelbetrieb ab 1.1.2019
  • Entwicklung eines sektorenübergreifenden, datengestützten QS-Verfahrens für Entlassmanagement
  • Entwicklung von Kriterien zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln
  • Durchführung der Untersuchung zur Entwicklung der Versorgungsqualität gemäß § 136b Abs. 8 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) (Qualitätsverträge)
  • Entwicklung von Patientenbefragungen für das QS-Verfahren Nierenersatztherapie.

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.

Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht ab. Er steht unter www.iqtig.org auch zum Download bereit.

Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse@iqtig.org bestellt werden.

Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG eine Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V.

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news-515 Mon, 25 Mar 2019 15:50:00 +0100 Internationale Befragung zur Gesundheitsversorgung in Deutschland /pressemitteilung/news/internationale-befragung-zur-gesundheitsversorgung-in-deutschland/ In den Monaten März bis April 2019 führt das IQTIG eine internationale Befragung von Allgemeinmedizinern, Kinderärzten und hausärztlich tätigen Internisten zu ihren Erfahrungen in ihrer täglichen Arbeit durch. Die Befragung wird seit mehr als zehn Jahren in Zusammenarbeit mit dem in New York ansässigen Commonwealth Fund (CWF) durchgeführt. Diese als „International Health Policy Surveys“ (IHP) bezeichneten Umfragen sind ein wichtiger Teil der Arbeit des CWF zur Förderung der internationalen Forschung und Kommunikation im Bereich Gesundheitspolitik. Die Auswertung der Befragung wird sowohl spezifische Ergebnisse zur Situation in Deutschland liefern, als auch die Einordnung der Ergebnisse im internationalen Vergleich ermöglichen.
Derzeit nehmen folgende Länder an der Umfrage teil: USA, Kanada, England, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Schweden, Australien und Neuseeland. Das IQTIG ist die Koordinierungsstelle für Deutschland.
Die Befragung soll Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekten der haus- und kinderärztlichen Gesundheitsversorgung aus der Sicht niedergelassener Haus-und Kinderärzte in Deutschland im internationalen Vergleich liefern:

  • Ermöglichung von Zugang zur Gesundheitsversorgung
  • Versorgungsangebote für Menschen mit chronischen Erkrankungen und komplexenBedürfnissen
  • Kommunikation und Koordination mit anderen medizinischen Gesundheitsversorgern
  • Kommunikation und Koordination mit Anbietern sozialer und pflegerischer Unterstützung
  • Nutzung von Informationstechnologie
  • Praxismanagement (z. B. Nutzung von Patientenbefragungen, Arbeitszufriedenheit)
  • Sicht auf das Gesundheitswesen (z. B. Shared decision making, Wartezeiten)

Das IQTIG hat die INFO GmbH beauftragt, die Durchführung der Studie zu unterstützen.

Die Befragung wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Gesundheit finanziell gefördert.
Wir danken den Ärztinnen und Ärzten im Voraus für Ihre Teilnahme an dieser wichtigen Befragung.

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news-416 Mon, 10 Dec 2018 15:00:04 +0100 IQTIG verstärkt sich ab Januar 2019 mit Dr. Regina Klakow-Franck /pressemitteilung/news/iqtig-verstaerkt-sich-ab-januar-2019-mit-dr-regina-klakow-franck/ Berlin, 12. Dezember 2018 – Am 5. Dezember 2018 hat der Vorstand des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Frau Dr. Regina Klakow-Franck auf die bislang noch vakante Stelle der Stellvertretung der Institutsleitung des IQTIG berufen. Frau Dr. Klakow-Franck ist Fachärztin für Gynäkologie, war 2005 bis 2012 stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundesärztekammer und von 2012 bis 2018 unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). In dieser Funktion war sie insbesondere Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. Sie ist eine ausgewiesene Expertin für Qualitätssicherung in der Medizin und wird mit dieser Kompetenz für das Team und die Arbeit des IQTIG ab Januar 2019 eine große Bereicherung sein. Der Institutsleiter Dr. Christof Veit und das Team des IQTIG heißen Frau Dr. Klakow-Franck sehr herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

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news-327 Fri, 21 Sep 2018 11:11:00 +0200 Externe Qualitätssicherung in Krankenhäusern: IQTIG veröffentlicht Qualitätsreport 2017 /pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-in-krankenhaeusern-iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsreport-2017-1/ Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2017 die Qualitätsergebnisse von 271 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2017 rund 3,3 Millionen Datensätze zur Versorgungsqualität ausgewertet. Berlin, 21. September 2018 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat den Qualitätsreport 2017 veröffentlicht. Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2017 die Qualitätsergebnisse von 271 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2017 rund 3,3 Millionen Datensätze zur Versorgungsqualität ausgewertet. Diese wurden durch 1.516 Krankenhäuser mit 1.834 Standorten und durch 273 Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung nach § 136ff SGB V dokumentiert.

Der diesjährige Qualitätsreport beinhaltet erstmals sektorenübergreifende Ergebnisse des ambulanten und des stationären Bereichs. Im QS-Verfahren Perkutane Koronar­intervention (PCI) und Koronarangiographie  haben insgesamt 273 Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 1.063 Krankenhausstandorte Qualitätsergebnisse geliefert. Dieses Verfahren betrifft Untersuchungen und Eingriffe an den Herzkranzgefäßen bei Patientinnen und Patienten, bei denen ein Herzinfarkt droht oder akut abgewendet werden soll.

Das zweite sektorenübergreifende, im Januar 2017 angelaufene QS-Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen wird im Qualitätsreport ebenfalls vorgestellt. Auswertungsergebnisse liegen für das Erfassungsjahr 2017 allerdings noch nicht vor.

Außerdem beschreibt der aktuelle Qualitätsreport 26 QS-Verfahren in 8 Bereichen der stationären Versorgung. 24 Verfahren mit 242 Qualitätsindikatoren werden nach der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL)“ durchgeführt. Zwei Verfahren mit 29 Indikatoren richten sich nach der „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL)“..

Wie in den Jahren zuvor, sind die Ergebnisse zu den meisten Qualitätsindikatoren stabil oder haben sich verbessert. 45 der 271 Indikatoren (17 Prozent) weisen eine signifikante Verbesserung in den Ergebnissen auf (Erfassungsjahr 2016: 22 Prozent). 13 Indikatoren (5 Prozent) zeigten eine signifikante Verschlechterung der Ergebnisse (Erfassungsjahr 2016: 4 Prozent). 182 Indikatorergebnisse (67 Prozent) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Erfassungsjahr 2016: 69 Prozent). Bei 31 Qualitätsindikatoren (11 Prozent) kann keine Aussage über eine Veränderung der Ergebnisse gemacht werden (Erfassungsjahr 2016: 5 Prozent). Dies ist zum Beispiel bei neu eingeführten oder veränderten Indikatoren der Fall.

Am 24. und 25. September 2018 veranstaltet der G-BA in Berlin seine 10. Qualitätssicherungskonferenz. Sie ist eine der zentralen Foren in Deutschland zum Thema Qualitätssicherung. Der zweite Tag der Konferenz wird inhaltlich vom IQTIG ausgerichtet. Anlässlich der Konferenz stellt das IQTIG seinen Qualitätsreport 2017 öffentlich vor und zur Verfügung.

Der komplette Qualitätsreport 2017 steht auf der Website des IQTIG als barrierefreie PDF-Datei zur Verfügung: https://iqtig.org/berichte/qualitaetsreport/. Auch eine Zusammenfassung des Reports ist dort zu finden.

Unter qualitaetsreport(at)iqtig.org können gedruckte Exemplare des Qualitätsreports kostenlos bestellt werden.

Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland. Seine Aufgaben in der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung sind im Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) in § 137a Abs. 1 beschrieben. Darüber hinaus definiert das Krankenhausstrukturgesetz Aufgaben des IQTIG in der qualitätsorientierten Steuerung des Gesundheitswesens. Geregelt wird die externe Qualitätssicherung in Deutschland durch Beschlüsse und Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der §§ 136 ff. SGB V.

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news-293 Mon, 16 Jul 2018 10:56:33 +0200 IQTIG legt Tätigkeitsbericht 2017 vor /pressemitteilung/news/iqtig-legt-taetigkeitsbericht-2017-vor/ Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seinen zweiten Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Er umfasst das Jahr 2017 und informiert hauptsächlich über die Entwicklungsprojekte sowie den Regelbetrieb des IQTIG im vergangenen Jahr. Berlin, 16. Juli 2018 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seinen zweiten Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Er umfasst das Jahr 2017 und informiert hauptsächlich über die Entwicklungsprojekte sowie den Regelbetrieb des IQTIG im vergangenen Jahr.
In dem Tätigkeitsbericht sind Informationen zu den 26 Qualitätssicherungsver-fahren zusammengestellt, die das IQTIG im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Meilensteine aus Sicht des IQTIG waren 2017:

  • Start des sektorenübergreifenden QS-Verfahrens zu postoperativen nosokomialen Wundinfektionen in den Regelbetrieb.
  • Mit den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren Start des ersten Verfahrens des Krankenhausstrukturgesetzes in die Routine.

In u.a. folgenden Versorgungsbereichen wurden neue Instrumente entwickelt und damit das Themenspektrum der externen Qualitätssicherung (QS) erweitert:

  • QS der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie sowie Befragung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie
  • Patientenbefragungen nach Herzkatheterinterventionen (PCI)
  • Konzept für Qualitätszu- und Abschläge sowie Konzept für Qualitätsverträge nach § 110a SGB V
  • Machbarkeitsstudie Mitralklappeneingriffe

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.
Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht ab. Er steht unter www.iqtig.org auch zum Download bereit. Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse@iqtig.org bestellt werden.
Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG eine Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V.

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news-206 Mon, 19 Feb 2018 09:06:00 +0100 Qualitätsorientierte Vergütung mit Zu- und Abschlägen: IQTIG sucht Expertinnen und Experten /pressemitteilung/news/qualitaetsorientierte-verguetung-mit-zu-und-abschlaegen-iqtig-sucht-expertinnen-und-experten/ Berlin, 19. Februar 2018 – Das IQTIG wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Erstellung eines Konzepts zum Thema „Qualitätsorientierte Vergütung mit Zu- und Abschlägen“ beauftragt. In die Konzeptentwicklung möchte das IQTIG externe Expertinnen und Experten einbeziehen. Inhalt des Konzepts sind die Bewertung von Exzellenzqualität sowie die Definition von Kriterien für die Auswahl von Leistungen oder Leistungsbereichen, die sich in besonderem Maße für qualitätsorientierte Zu- und Abschläge eignen.

Gesucht werden:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit besonderer Expertise zu Fragen der Qualitätsentwicklung im Zusammenhang mit ökonomischen Anreizen / Pay for Performance
  • Expertinnen und Experten mit praktischer Erfahrung in Krankenhausmanagement, Controlling, Krankenhausfinanzierung und Budgetverhandlungen
  • Vertreterinnen und Vertreter von Patienten- oder Verbraucherschutzorganisationen, möglichst mit Einblick in übergeordnete Gesundheitssystemfragen

Weitere Informationen zu den Modalitäten der Registrierung als Expertin oder Experte finden Sie hier.

Weitere Informationen zum G-BA-Auftrag zur qualitätsorientierten Vergütung mit Zu- und Abschlägen finden Sie hier: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2744/

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news-203 Wed, 24 Jan 2018 09:06:00 +0100 Postoperative Wundinfektionen: IQTIG sucht für Expertengremium ambulant operierende Fachärzte /pressemitteilung/news/postoperative-wundinfektionen-iqtig-sucht-fuer-expertengremium-ambulant-operierende-fachaerzte/ Berlin, 24. Januar 2018 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) vergibt erneut Plätze in einem Expertengremium. Es geht um das Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen - postoperative Wundinfektionen (QS WI). Gesucht werden ambulant operierende Fachärztinnen und Fachärzte, die über relevante klinisch-praktische Erfahrung aus den folgenden Bereichen verfügen:

  • Gefäßchirurgie
  • Allgemein-/Viszeralchirurgie
  • Plastische Chirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe

Weitere Informationen zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie hier: https://www.iqtig.org/das-iqtig/expertinnen-und-experten/bewerben-sie-sich/

Im QS-Verfahren QS WI werden Daten zu nosokomialen postoperativen Wundinfektionen nach ambulant und stationär durchgeführten Operationen, sowie zum Infektions- und Hygienemanagement von ambulanten und stationären Einrichtungen erhoben und ausgewertet. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzte bzw. Krankenhäuser darin zu unterstützen die Rate von nosokomialen postoperativen Wundinfektionen zu senken und die Qualität des Hygiene- und Infektionsmanagements zu verbessern.

Das QS-Verfahren bietet die Möglichkeit, Infektionsraten und Ergebnisse des Hygiene- und Infektionsmanagements mit denen anderer teilnehmender Einrichtungen zu vergleichen und so die Grundlage für Verbesserungen zu schaffen.

Weitere Informationen zum Verfahren QS WI finden Sie hier: https://www.iqtig.org/qs-verfahren/qs-wi/

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news-200 Wed, 03 Jan 2018 09:04:00 +0100 IQTIG startet erste Strukturabfrage zur personellen Ausstattung von Perinatalzentren /pressemitteilung/news/iqtig-startet-erste-strukturabfrage-zur-personellen-ausstattung-von-perinatalzentren/ Berlin, 3. Januar 2018 – Spezialkliniken, die sehr kleine Frühgeborene behandeln, müssen sich seit diesem Jahr erstmals einer Abfrage zu ihrer personellen Ausstattung stellen. Damit soll geprüft werden, ob diese Perinatalzentren bzw. Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt die festgelegten strukturellen und personellen Voraussetzungen einhalten. Grundlage ist die Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene (QFR-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Das IQTIG führt die Erhebung im Auftrag des G-BA durch.

Das IQTIG nimmt die Daten einmal im Jahr entgegen – immer zwischen dem 1. Januar und 15. Januar. Bis 31. Januar sind noch Korrekturen möglich. Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2018 werden also die Daten aus dem Erfassungsjahr 2017 erhoben. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den G-BA, der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet. Zur Übermittlung der Daten besteht die Möglichkeit die bereits bestehende Registrierungsplattform – https://login.perinatalzentren.org – zu nutzen. Die Daten können aber auch an nicu(at)iqtig.org gesendet werden.

Deutschlandweit gibt es mehr als 210 Perinatalzentren, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener spezialisiert haben. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt und die zu früh geboren werden. Die Arbeit der Kliniken lässt sich an Hand von Kriterien wie Fallzahlen oder Behandlungsroutine vergleichen. Jährlich am 1. Dezember stellt das IQTIG die aufbereiteten und aktualisierten Daten auf perinatalzentren.org online. Um die Behandlungsergebnisse zu ermitteln, greift das IQTIG jeweils auf die Daten der vergangenen fünf Jahre zurück. Seit 2015 sind Perinatalzentren dazu verpflichtet, diese Daten zu veröffentlichen.

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news-197 Wed, 27 Sep 2017 17:08:00 +0200 Externe Qualitätssicherung: IQTIG stellt seinen Qualitätsreport 2016 vor /pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-iqtig-stellt-seinen-qualitaetsreport-2016-vor/ Berlin, 27. September 2017 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat den Qualitätsreport 2016 veröffentlicht. Er beinhaltet die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung für das Erfassungsjahr 2016 sowie einen Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres.
Das IQTIG publiziert den im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellten Qualitätsreport jedes Jahr im Herbst.

Erstmals wird im neuen Qualitätsreport auch ein sektorenübergreifendes Verfahren vorgestellt, das die Versorgungsqualität der Diagnostik und The-rapie mit Herzkathetern thematisiert. Da das Verfahren noch im Aufbau ist, enthält der diesjährige Qualitätsreport dazu noch keine Auswertungen. Ebenfalls neu: Die Texte zu den einzelnen Qualitätssicherungsverfahren sind im Vergleich zum Vorjahr ausführlicher gestaltet, um die vielfältigen Aspekte der Patientenversorgung verständlicher zu erläutern und die statistischen Zahlen hilfreich einordnen zu können.

Öffentlich vorgestellt wird der neue Report am 29. September 2017 auf der 9. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA in Berlin. Als PDF-Datei steht er bereits unter www.iqtig.org – erstmals in barrierefreier Form (PDF/UA-Standard) – zum Download zur Verfügung.

Gedruckte Exemplare können unter qualitaetsreport (at) iqtig.org kostenlos bestellt werden.

Datenbasis des Qualitätsreports 2016

Der vorliegende Qualitätsreport beschreibt 25 QS-Verfahren in neun Versorgungsbereichen. Im Erfassungsjahr 2016 wurden von den Krankenhäusern dazu rund 2,5 Millionen Datensätze übermittelt, das sind rund 700.000 weniger als im Erfassungsjahr 2015. Diese geringere Anzahl an Datensätzen ist vor allem durch den Wegfall des alten stationären QS-Verfahrens zu Herzkathetern und dem bislang noch unvollständigen Datenpool zum entsprechenden sektorenübergreifenden Verfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie zu erklären.

Qualitätsindikatoren und Validität der Daten

In den 25 QS-Verfahren der externen Qualitätssicherung wird das Erreichen von Qualitätszielen anhand von insgesamt 266 Indikatoren gemessen. 238 davon gehören zu den Verfahren nach QSKH-RL, 28 kamen durch das neue sektorenübergreifende Verfahren dazu. Die Anzahl der Qualitätsindikatoren ist mit 266 diesmal geringer – im Erfassungsjahr 2015 waren es noch 351. Damit fielen 129 Indikatoren zum Erfassungsjahr 2016 weg, während 44 neue Indikatoren eingeführt wurden. Die Vollzähligkeit der von den Krankenhäusern gelieferten QS-Datensätze ist in den vergangenen Jahren insgesamt nahezu gleich geblieben und liegt im Erfassungsjahr 2016 bei 99,94 Prozent.

Neben üblichen Überarbeitungen im Rahmen der Verfahrenspflege ist vor allem die Streichung von bisherigen Qualitätsindikatoren ohne Referenzbereich der Grund für die hohe Anzahl weggefallener Indikatoren. Dies entspricht der Absicht, die Verfahren schlanker und fokussierter zu gestalten. Da Bewertungen der Versorgungsqualität nur mittels eines Abgleichs zwischen dem Indikatorergebnis eines Leistungserbringers und einem Referenzbereich erfolgen können, ist ein Referenzbereich notwendiger Bestandteil eines Qualitätsindikators.

Gesetzliche Verpflichtung zur externen Qualitätssicherung

Seit 1996 besteht in Deutschland für die stationäre Versorgung und inzwischen auch für die ambulante Versorgung die gesetzliche Verpflichtung zur Sicherung der Qualität in Qualitätssicherungsverfahren (kurz: QS-Verfahren). Alle Leistungserbringer sind verpflichtet, qualitätsrelevante Daten zur Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zu dokumentieren, die dann zur Bewertung der Versorgungsqualität vergleichend ausgewertet werden. Die jeweiligen QS-Verfahren werden vom G-BA in der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) und der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) definiert.

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news-194 Thu, 14 Sep 2017 16:42:00 +0200 Strukturierter Dialog und Datenvalidierung: IQTIG veröffentlicht Berichte zur externen Qualitätssicherung im Krankenhaus /pressemitteilung/news/strukturierter-dialog-und-datenvalidierung-iqtig-veroeffentlicht-berichte-zur-externen-qualitaetssich/ Berlin, 14. September 2017 – Das IQTIG hat die Berichte zum Strukturierten Dialog 2016 und zur Datenvalidierung 2016 vorgelegt. Beide Berichte beziehen sich auf das Erfassungsjahr 2015. Sie sind mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgestimmt und stehen unter Berichte/Strukturierter Dialog sowie Berichte/Datenvalidierung auf der Website des IQTIG zum Download zur Verfügung.

Bericht zum Strukturierten Dialog

Der Strukturierte Dialog ist ein seit langem bewährtes Instrument der externen Qualitätssicherung. Mit ihm ist es möglich, auffällige Messergebnisse genauer zu untersuchen und so zu klären, wie diese zustande gekommen sind.

Die Krankenhäuser in Deutschland übermitteln kontinuierlich an die beauftragten Einrichtungen auf Landesebene sowie an das IQTIG qualitätsbezogene Daten aus verschiedenen medizinischen Versorgungsbereichen. Auf Grundlage dieser Daten aus dem Jahr 2015 wurde mithilfe von 208 Qualitätsindikatoren die Versorgungsqualität überprüft, beispielsweise in Hinblick auf eine korrekte Indikationsstellung oder niedrige Komplikationsraten. Ergab sich dabei ein Verdacht auf Defizite in der Qualität der medizinischen Versorgung, wurde dies jeweils im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert. Überall dort, wo sich Qualitätsdefizite bestätigt haben, wurden die Krankenhäuser zur Verbesserung aufgefordert und es wurden mit ihnen ggf. Zielvereinbarungen geschlossen, in denen sich diese zu konkreten Verbesserungsmaßnahmen verpflichten.

Bericht zur Datenvalidierung

Um die Zuverlässigkeit der für die externe Qualitätssicherung übermittelten Daten zu gewährleisten, werden diese auf Vollzähligkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit im Rahmen des Datenvalidierungsverfahrens überprüft. Dabei wird bei Auffälligkeiten in der Dokumentation ein Strukturierter Dialog mit den Krankenhäusern geführt, um deren Ursache zu klären. Ebenso findet jährlich bei einer zufälligen Auswahl an Krankenhäusern und Behandlungsfällen ein Vor-Ort-Abgleich der übermittelten QS-Daten mit den Angaben in den Patientenakten statt.

Insgesamt haben 1.834 Krankenhäuser in Deutschland Daten für die externe Qualitätssicherung für das Jahr 2015 übermittelt. Mit 714 Krankenhäusern wurde ein Strukturierter Dialog aufgrund von Auffälligkeiten in der Dokumentation geführt. Bei 372 dieser Krankenhäuser stellte sich im Ergebnis heraus, dass tatsächlich Dokumentationsfehler vorlagen. Im Hinblick auf die Vollzähligkeit wurde mit 219 Einrichtungen ein Strukturierter Dialog aufgrund von fehlenden Datensätzen geführt.

Das IQTIG

Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) ist eine Einrichtung der gleichnamigen Stiftung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und hat seinen Sitz in Berlin. Gegründet wurde das Institut im Januar 2015. Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (§ 136 ff SGB V). Entsprechend seinen Statuten ist es wissenschaftlich unabhängig und arbeitet insbesondere dem G-BA, aber auch dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit seiner Expertise bei verschiedensten Aufgaben der Qualitätssicherung medizinischer Versorgung zu. Ausführliche Informationen zur wissenschaftlichen Arbeit des IQTIG finden Sie auf der Website unter Das IQTIG/Grundlagen.

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news-183 Thu, 31 Aug 2017 13:17:00 +0200 Erster Tätigkeitsbericht des IQTIG veröffentlicht /pressemitteilung/news/erster-taetigkeitsbericht-des-iqtig-veroeffentlicht/ Berlin, 31. August 2017 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG) hat seinen ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Er umfasst die Jahre 2015 und 2016 und informiert über die Gründungs- und Aufbauphase sowie das erste Verfahrensjahr des Instituts. Damit verbunden war die Übernahme der Verantwortung für die bundesweiten Qualitätssicherungsverfahren nach den §§ 136 ff. SGB V zum 1. Januar 2016 im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie der Start von drei neuen QS-Verfahren im Bereich Sektorenübergreifender Qualitätssicherung nach der Qesü-RL und Planungsrelevanter Qualitätsindikatoren nach der plan. QI-RL. Der Bericht stellt auch die Personal- und Organisationsstruktur des IQTIG dar und beschreibt die gesetzlichen Grundlagen, auf deren Basis das IQTIG arbeitet. Ein Überblick über die erstellten Berichte und Entwicklungsergebnisse sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des IQTIG runden den ersten Tätigkeitsbericht ab. Unter www.iqtig.org steht der Bericht auch zum Download bereit.

Am 21. August 2014 errichtete der G-BA auf gesetzlicher Grundlage (§ 137a SGB V) die Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen und gründete am 9. Januar 2015 als Einrichtung dieser Stiftung das entsprechend benannte Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG).

Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G BA), kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach den §§ 136 ff. SGB V.

Fazit des Tätigkeitsberichtes: Seit Übernahme der Funktion als Institut nach § 137a SGB V konnten zwei neue Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) durch Beschluss des G-BA gestartet werden – beide im Bereich der Sektorenübergreifenden Qualitätssicherung. Der Start der ersten planungsrelevanten Qualitätsindikatoren in 2017 wurde erfolgreich vorbereitet. 26 QS-Verfahren werden in der Routine fortgeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Zehn Aufträge des G-BA für Neuentwicklungen wurden begonnen. Für sieben von Ihnen liegen bereits Zwischen- oder Abschlussberichte vor.

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news-136 Thu, 06 Apr 2017 15:26:00 +0200 IQTIG veröffentlicht Qualitätsindikatorendatenbank 2016 /pressemitteilung/news/iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsindikatorendatenbank-2016-2/ Berlin, 6. April 2017 – Das IQTIG hat am 6. April 2017 die Qualitätsindikatorendatenbank 2016– kurz QIDB – im Internet veröffentlicht. Diese informiert im Detail über alle Indikatoren, die in den derzeitigen Qualitätssicherungsverfahren verwandt werden.

In der QIDB 2016 sind die Rechenregeln von 238 Qualitätsindikatoren und 153 Auffälligkeitskriterien definiert. Für die erstmalig ausgewerteten Follow-up-Indikatoren in den QS-Verfahren Herzschrittmacherversorgung sowie Hüft- und Knieendoprothesenversorgung wird außerdem in einem gesonderten Methodendokument die biometrische Auswertungsmethodik detailliert beschrieben.

Mit der Veröffentlichung trägt das IQTIG zu einer weiteren Steigerung der Transparenz im Gesundheitswesen bei: Es macht erstmalig alle Details der eingesetzten Indikatoren einschließlich der verwendeten Rechenregeln öffentlich und verbessert damit die Nutzungsmöglichkeiten für die interne Qualitätssicherung in den Krankenhäusern und die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse. Die Qualitätsindikatoren werden kontinuierlich weiterentwickelt und so an die sich wandelnden Erfordernisse einer modernen Qualitätssicherung im Gesundheitswesen angepasst.

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news-133 Mon, 13 Feb 2017 14:26:00 +0100 Neues QS-Verfahren zur Vermeidung von Wundinfektionen nach Operationen: Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Expertengremium gesucht /pressemitteilung/news/neues-qs-verfahren-zur-vermeidung-von-wundinfektionen-nach-operationen-teilnehmerinnen-und-teilnehm/ Berlin, 13. Februar 2017 – Das IQTIG vergibt Plätze im Expertengremium für das neue Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen - postoperative Wundinfektionen (QS WI) nach der Qesü-Richtlinie. Gesucht werden Expertinnen und Experten mit praktischer Erfahrung im Bereich der nosokomialen Wundinfektionen. Dies betrifft u. a. folgende Berufsgruppen:

  • stationär und ambulant operierende Ärzte aus den jeweiligen Fachgebieten
  • Hygienikerinnen und Hygieniker oder Hygienefachkräfte aus dem Krankenhausbereich und dem vertragsärztlichen Bereich
  • Pflegekräfte aus dem OP-Bereich des Krankenhauses

Darüber hinaus können Kodierexpertinnen und Kodierexperten sowie fachärztliche Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen aus einem der Gebiete teilnehmen, die für das Qualitätssicherungsverfahren in Betracht kommen. Dazu zählen die Chirurgie bzw. Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Urologie.

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es erstmals ein verpflichtendes Qualitätssicherungsverfahren, das ausschließlich postoperative Infektionen betrifft. Ziel des Verfahrens ist es, die Qualität der stationären und ambulanten medizinischen Versorgung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen, insbesondere postoperativer Wundinfektionen, zu messen, vergleichend darzustellen und zu bewerten. Dafür, wie auch für die Weiterentwicklung dieses Verfahrens, ist die Einbindung von Expertinnen und Experten vorgesehen.

Detaillierte Informationen zu den Aufgaben des Gremiums sowie zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier.

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news-130 Wed, 01 Feb 2017 14:25:00 +0100 Wissenschaftliche Grundlagen transparent dargelegt: Version 1.0s der „Methodischen Grundlagen“ geht ins Stellungnahmeverfahren /pressemitteilung/news/wissenschaftliche-grundlagen-transparent-dargelegt-version-10s-der-methodischen-grundlagen-geht/ Berlin, 1. Februar 2017 – Das IQTIG hat die Vorversion seiner „Methodischen Grundlagen V1.0s“ vorgelegt. Darin werden die methodischen Arbeitsgrundlagen als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut nach § 137a SGB V dokumentiert. Das Dokument richtet sich ebenso an die wissenschaftlich-medizinische Fachöffentlichkeit wie an die allgemeine Öffentlichkeit, wie zum Beispiel Patienten und interessierte Bürger.

In einem ersten Schritt können nun Einrichtungen des Gesundheitswesens, Patientinnen und Patienten und deren Vertreter sowie fachkundige Einzelpersonen bis zum 31. März 2017 ihre schriftliche Stellungnahme per E-Mail abgeben. Details zur Teilnahme sowie ein Formular zur Stellungnahme finden Sie hier. In einem zweiten Schritt werden die „Methodischen Grundlagen“ dann ab April auf der Basis der Kommentare und Vorschläge nochmals überarbeitet. Im Sommer wird die endgültige Version 1.0 der „Methodischen Grundlagen“ zusammen mit der Würdigung der Stellungnahmen auf den Internetseiten des Instituts veröffentlicht. Zentraler Kontakt für schriftliche Stellungnahmen sowie alle Fragen zu den „Methodischen Grundlagen“ des IQTIG: methoden(at)iqtig.org

Mit den „Methodischen Grundlagen“ beschreibt das IQTIG detailliert die wissenschaftliche Basis, auf der es seine Qualitätssicherungsverfahren einschließlich Patientenbefragungen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) entwickelt, aktualisiert und durchführt. Auch die „Methodischen Grundlagen“ selbst werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig fortgeschrieben. Ergänzend dazu wird das IQTIG im Frühjahr 2017 sein Verfahrenshandbuch veröffentlichen. Dort werden die praktischen Abläufe der Qualitätssicherungsverfahren dargestellt. Das Verfahrenshandbuch soll damit vor allem denjenigen als Informationsquelle dienen, die für die Durchführung der Verfahren verantwortlich sind oder an der Durchführung beteiligt sind.

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