Pressemittelungen | IQTIG https://iqtig.org/aktuelles/pressemitteilungen/feed.rss Pressemittelungen | IQTIG de_DE Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Sat, 15 Dec 2018 07:34:31 +0100 Sat, 15 Dec 2018 07:34:31 +0100 News news-416 Mon, 10 Dec 2018 15:00:04 +0100 IQTIG verstärkt sich ab Januar 2019 mit Dr. Regina Klakow-Franck https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-verstaerkt-sich-ab-januar-2019-mit-dr-regina-klakow-franck/ Berlin, 12. Dezember 2018 – Am 5. Dezember 2018 hat der Vorstand des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Frau Dr. Regina Klakow-Franck auf die bislang noch vakante Stelle der Stellvertretung der Institutsleitung des IQTIG berufen. Frau Dr. Klakow-Franck ist Fachärztin für Gynäkologie, war 2005 bis 2012 stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundesärztekammer und von 2012 bis 2018 unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). In dieser Funktion war sie insbesondere Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. Sie ist eine ausgewiesene Expertin für Qualitätssicherung in der Medizin und wird mit dieser Kompetenz für das Team und die Arbeit des IQTIG ab Januar 2019 eine große Bereicherung sein. Der Institutsleiter Dr. Christof Veit und das Team des IQTIG heißen Frau Dr. Klakow-Franck sehr herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.

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news-327 Fri, 21 Sep 2018 11:11:00 +0200 Externe Qualitätssicherung in Krankenhäusern: IQTIG veröffentlicht Qualitätsreport 2017 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-in-krankenhaeusern-iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsreport-2017-1/ Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2017 die Qualitätsergebnisse von 271 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2017 rund 3,3 Millionen Datensätze zur Versorgungsqualität ausgewertet. Berlin, 21. September 2018 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat den Qualitätsreport 2017 veröffentlicht. Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2017 die Qualitätsergebnisse von 271 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2017 rund 3,3 Millionen Datensätze zur Versorgungsqualität ausgewertet. Diese wurden durch 1.516 Krankenhäuser mit 1.834 Standorten und durch 273 Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung nach § 136ff SGB V dokumentiert.

Der diesjährige Qualitätsreport beinhaltet erstmals sektorenübergreifende Ergebnisse des ambulanten und des stationären Bereichs. Im QS-Verfahren Perkutane Koronar­intervention (PCI) und Koronarangiographie  haben insgesamt 273 Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 1.063 Krankenhausstandorte Qualitätsergebnisse geliefert. Dieses Verfahren betrifft Untersuchungen und Eingriffe an den Herzkranzgefäßen bei Patientinnen und Patienten, bei denen ein Herzinfarkt droht oder akut abgewendet werden soll.

Das zweite sektorenübergreifende, im Januar 2017 angelaufene QS-Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen wird im Qualitätsreport ebenfalls vorgestellt. Auswertungsergebnisse liegen für das Erfassungsjahr 2017 allerdings noch nicht vor.

Außerdem beschreibt der aktuelle Qualitätsreport 26 QS-Verfahren in 8 Bereichen der stationären Versorgung. 24 Verfahren mit 242 Qualitätsindikatoren werden nach der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL)“ durchgeführt. Zwei Verfahren mit 29 Indikatoren richten sich nach der „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL)“..

Wie in den Jahren zuvor, sind die Ergebnisse zu den meisten Qualitätsindikatoren stabil oder haben sich verbessert. 45 der 271 Indikatoren (17 Prozent) weisen eine signifikante Verbesserung in den Ergebnissen auf (Erfassungsjahr 2016: 22 Prozent). 13 Indikatoren (5 Prozent) zeigten eine signifikante Verschlechterung der Ergebnisse (Erfassungsjahr 2016: 4 Prozent). 182 Indikatorergebnisse (67 Prozent) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Erfassungsjahr 2016: 69 Prozent). Bei 31 Qualitätsindikatoren (11 Prozent) kann keine Aussage über eine Veränderung der Ergebnisse gemacht werden (Erfassungsjahr 2016: 5 Prozent). Dies ist zum Beispiel bei neu eingeführten oder veränderten Indikatoren der Fall.

Am 24. und 25. September 2018 veranstaltet der G-BA in Berlin seine 10. Qualitätssicherungskonferenz. Sie ist eine der zentralen Foren in Deutschland zum Thema Qualitätssicherung. Der zweite Tag der Konferenz wird inhaltlich vom IQTIG ausgerichtet. Anlässlich der Konferenz stellt das IQTIG seinen Qualitätsreport 2017 öffentlich vor und zur Verfügung.

Der komplette Qualitätsreport 2017 steht auf der Website des IQTIG als barrierefreie PDF-Datei zur Verfügung: https://iqtig.org/berichte/qualitaetsreport/. Auch eine Zusammenfassung des Reports ist dort zu finden.

Unter qualitaetsreport(at)iqtig.org können gedruckte Exemplare des Qualitätsreports kostenlos bestellt werden.

Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland. Seine Aufgaben in der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung sind im Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) in § 137a Abs. 1 beschrieben. Darüber hinaus definiert das Krankenhausstrukturgesetz Aufgaben des IQTIG in der qualitätsorientierten Steuerung des Gesundheitswesens. Geregelt wird die externe Qualitätssicherung in Deutschland durch Beschlüsse und Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der §§ 136 ff. SGB V.

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news-293 Mon, 16 Jul 2018 10:56:33 +0200 IQTIG legt Tätigkeitsbericht 2017 vor https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-legt-taetigkeitsbericht-2017-vor-1/ Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seinen zweiten Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Er umfasst das Jahr 2017 und informiert hauptsächlich über die Entwicklungsprojekte sowie den Regelbetrieb des IQTIG im vergangenen Jahr. Berlin, 16. Juli 2018 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seinen zweiten Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Er umfasst das Jahr 2017 und informiert hauptsächlich über die Entwicklungsprojekte sowie den Regelbetrieb des IQTIG im vergangenen Jahr.
In dem Tätigkeitsbericht sind Informationen zu den 26 Qualitätssicherungsver-fahren zusammengestellt, die das IQTIG im vergangenen Jahr durchgeführt hat. Meilensteine aus Sicht des IQTIG waren 2017:

  • Start des sektorenübergreifenden QS-Verfahrens zu postoperativen nosokomialen Wundinfektionen in den Regelbetrieb.
  • Mit den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren Start des ersten Verfahrens des Krankenhausstrukturgesetzes in die Routine.

In u.a. folgenden Versorgungsbereichen wurden neue Instrumente entwickelt und damit das Themenspektrum der externen Qualitätssicherung (QS) erweitert:

  • QS der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie sowie Befragung von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie
  • Patientenbefragungen nach Herzkatheterinterventionen (PCI)
  • Konzept für Qualitätszu- und Abschläge sowie Konzept für Qualitätsverträge nach § 110a SGB V
  • Machbarkeitsstudie Mitralklappeneingriffe

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.
Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht ab. Er steht unter www.iqtig.org auch zum Download bereit. Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse@iqtig.org bestellt werden.
Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG eine Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V.

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news-206 Mon, 19 Feb 2018 09:06:00 +0100 Qualitätsorientierte Vergütung mit Zu- und Abschlägen: IQTIG sucht Expertinnen und Experten https://iqtig.org/pressemitteilung/news/qualitaetsorientierte-verguetung-mit-zu-und-abschlaegen-iqtig-sucht-expertinnen-und-experten/ Berlin, 19. Februar 2018 – Das IQTIG wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Erstellung eines Konzepts zum Thema „Qualitätsorientierte Vergütung mit Zu- und Abschlägen“ beauftragt. In die Konzeptentwicklung möchte das IQTIG externe Expertinnen und Experten einbeziehen. Inhalt des Konzepts sind die Bewertung von Exzellenzqualität sowie die Definition von Kriterien für die Auswahl von Leistungen oder Leistungsbereichen, die sich in besonderem Maße für qualitätsorientierte Zu- und Abschläge eignen.

Gesucht werden:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit besonderer Expertise zu Fragen der Qualitätsentwicklung im Zusammenhang mit ökonomischen Anreizen / Pay for Performance
  • Expertinnen und Experten mit praktischer Erfahrung in Krankenhausmanagement, Controlling, Krankenhausfinanzierung und Budgetverhandlungen
  • Vertreterinnen und Vertreter von Patienten- oder Verbraucherschutzorganisationen, möglichst mit Einblick in übergeordnete Gesundheitssystemfragen

Weitere Informationen zu den Modalitäten der Registrierung als Expertin oder Experte finden Sie hier.

Weitere Informationen zum G-BA-Auftrag zur qualitätsorientierten Vergütung mit Zu- und Abschlägen finden Sie hier: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2744/

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news-203 Wed, 24 Jan 2018 09:06:00 +0100 Postoperative Wundinfektionen: IQTIG sucht für Expertengremium ambulant operierende Fachärzte https://iqtig.org/pressemitteilung/news/postoperative-wundinfektionen-iqtig-sucht-fuer-expertengremium-ambulant-operierende-fachaerzte/ Berlin, 24. Januar 2018 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) vergibt erneut Plätze in einem Expertengremium. Es geht um das Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen - postoperative Wundinfektionen (QS WI). Gesucht werden ambulant operierende Fachärztinnen und Fachärzte, die über relevante klinisch-praktische Erfahrung aus den folgenden Bereichen verfügen:

  • Gefäßchirurgie
  • Allgemein-/Viszeralchirurgie
  • Plastische Chirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe

Weitere Informationen zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie hier: https://www.iqtig.org/das-iqtig/expertinnen-und-experten/bewerben-sie-sich/

Im QS-Verfahren QS WI werden Daten zu nosokomialen postoperativen Wundinfektionen nach ambulant und stationär durchgeführten Operationen, sowie zum Infektions- und Hygienemanagement von ambulanten und stationären Einrichtungen erhoben und ausgewertet. Ziel ist es, Ärztinnen und Ärzte bzw. Krankenhäuser darin zu unterstützen die Rate von nosokomialen postoperativen Wundinfektionen zu senken und die Qualität des Hygiene- und Infektionsmanagements zu verbessern.

Das QS-Verfahren bietet die Möglichkeit, Infektionsraten und Ergebnisse des Hygiene- und Infektionsmanagements mit denen anderer teilnehmender Einrichtungen zu vergleichen und so die Grundlage für Verbesserungen zu schaffen.

Weitere Informationen zum Verfahren QS WI finden Sie hier: https://www.iqtig.org/qs-verfahren/qs-wi/

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news-200 Wed, 03 Jan 2018 09:04:00 +0100 IQTIG startet erste Strukturabfrage zur personellen Ausstattung von Perinatalzentren https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-startet-erste-strukturabfrage-zur-personellen-ausstattung-von-perinatalzentren/ Berlin, 3. Januar 2018 – Spezialkliniken, die sehr kleine Frühgeborene behandeln, müssen sich seit diesem Jahr erstmals einer Abfrage zu ihrer personellen Ausstattung stellen. Damit soll geprüft werden, ob diese Perinatalzentren bzw. Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt die festgelegten strukturellen und personellen Voraussetzungen einhalten. Grundlage ist die Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene (QFR-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Das IQTIG führt die Erhebung im Auftrag des G-BA durch.

Das IQTIG nimmt die Daten einmal im Jahr entgegen – immer zwischen dem 1. Januar und 15. Januar. Bis 31. Januar sind noch Korrekturen möglich. Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2018 werden also die Daten aus dem Erfassungsjahr 2017 erhoben. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den G-BA, der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet. Zur Übermittlung der Daten besteht die Möglichkeit die bereits bestehende Registrierungsplattform – https://login.perinatalzentren.org – zu nutzen. Die Daten können aber auch an nicu(at)iqtig.org gesendet werden.

Deutschlandweit gibt es mehr als 210 Perinatalzentren, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener spezialisiert haben. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt und die zu früh geboren werden. Die Arbeit der Kliniken lässt sich an Hand von Kriterien wie Fallzahlen oder Behandlungsroutine vergleichen. Jährlich am 1. Dezember stellt das IQTIG die aufbereiteten und aktualisierten Daten auf perinatalzentren.org online. Um die Behandlungsergebnisse zu ermitteln, greift das IQTIG jeweils auf die Daten der vergangenen fünf Jahre zurück. Seit 2015 sind Perinatalzentren dazu verpflichtet, diese Daten zu veröffentlichen.

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news-197 Wed, 27 Sep 2017 17:08:00 +0200 Externe Qualitätssicherung: IQTIG stellt seinen Qualitätsreport 2016 vor https://iqtig.org/pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-iqtig-stellt-seinen-qualitaetsreport-2016-vor/ Berlin, 27. September 2017 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat den Qualitätsreport 2016 veröffentlicht. Er beinhaltet die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung für das Erfassungsjahr 2016 sowie einen Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres.
Das IQTIG publiziert den im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellten Qualitätsreport jedes Jahr im Herbst.

Erstmals wird im neuen Qualitätsreport auch ein sektorenübergreifendes Verfahren vorgestellt, das die Versorgungsqualität der Diagnostik und The-rapie mit Herzkathetern thematisiert. Da das Verfahren noch im Aufbau ist, enthält der diesjährige Qualitätsreport dazu noch keine Auswertungen. Ebenfalls neu: Die Texte zu den einzelnen Qualitätssicherungsverfahren sind im Vergleich zum Vorjahr ausführlicher gestaltet, um die vielfältigen Aspekte der Patientenversorgung verständlicher zu erläutern und die statistischen Zahlen hilfreich einordnen zu können.

Öffentlich vorgestellt wird der neue Report am 29. September 2017 auf der 9. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA in Berlin. Als PDF-Datei steht er bereits unter www.iqtig.org – erstmals in barrierefreier Form (PDF/UA-Standard) – zum Download zur Verfügung.

Gedruckte Exemplare können unter qualitaetsreport (at) iqtig.org kostenlos bestellt werden.

Datenbasis des Qualitätsreports 2016

Der vorliegende Qualitätsreport beschreibt 25 QS-Verfahren in neun Versorgungsbereichen. Im Erfassungsjahr 2016 wurden von den Krankenhäusern dazu rund 2,5 Millionen Datensätze übermittelt, das sind rund 700.000 weniger als im Erfassungsjahr 2015. Diese geringere Anzahl an Datensätzen ist vor allem durch den Wegfall des alten stationären QS-Verfahrens zu Herzkathetern und dem bislang noch unvollständigen Datenpool zum entsprechenden sektorenübergreifenden Verfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie zu erklären.

Qualitätsindikatoren und Validität der Daten

In den 25 QS-Verfahren der externen Qualitätssicherung wird das Erreichen von Qualitätszielen anhand von insgesamt 266 Indikatoren gemessen. 238 davon gehören zu den Verfahren nach QSKH-RL, 28 kamen durch das neue sektorenübergreifende Verfahren dazu. Die Anzahl der Qualitätsindikatoren ist mit 266 diesmal geringer – im Erfassungsjahr 2015 waren es noch 351. Damit fielen 129 Indikatoren zum Erfassungsjahr 2016 weg, während 44 neue Indikatoren eingeführt wurden. Die Vollzähligkeit der von den Krankenhäusern gelieferten QS-Datensätze ist in den vergangenen Jahren insgesamt nahezu gleich geblieben und liegt im Erfassungsjahr 2016 bei 99,94 Prozent.

Neben üblichen Überarbeitungen im Rahmen der Verfahrenspflege ist vor allem die Streichung von bisherigen Qualitätsindikatoren ohne Referenzbereich der Grund für die hohe Anzahl weggefallener Indikatoren. Dies entspricht der Absicht, die Verfahren schlanker und fokussierter zu gestalten. Da Bewertungen der Versorgungsqualität nur mittels eines Abgleichs zwischen dem Indikatorergebnis eines Leistungserbringers und einem Referenzbereich erfolgen können, ist ein Referenzbereich notwendiger Bestandteil eines Qualitätsindikators.

Gesetzliche Verpflichtung zur externen Qualitätssicherung

Seit 1996 besteht in Deutschland für die stationäre Versorgung und inzwischen auch für die ambulante Versorgung die gesetzliche Verpflichtung zur Sicherung der Qualität in Qualitätssicherungsverfahren (kurz: QS-Verfahren). Alle Leistungserbringer sind verpflichtet, qualitätsrelevante Daten zur Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zu dokumentieren, die dann zur Bewertung der Versorgungsqualität vergleichend ausgewertet werden. Die jeweiligen QS-Verfahren werden vom G-BA in der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) und der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-RL) definiert.

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news-194 Thu, 14 Sep 2017 16:42:00 +0200 Strukturierter Dialog und Datenvalidierung: IQTIG veröffentlicht Berichte zur externen Qualitätssicherung im Krankenhaus https://iqtig.org/pressemitteilung/news/strukturierter-dialog-und-datenvalidierung-iqtig-veroeffentlicht-berichte-zur-externen-qualitaetssich/ Berlin, 14. September 2017 – Das IQTIG hat die Berichte zum Strukturierten Dialog 2016 und zur Datenvalidierung 2016 vorgelegt. Beide Berichte beziehen sich auf das Erfassungsjahr 2015. Sie sind mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgestimmt und stehen unter Berichte/Strukturierter Dialog sowie Berichte/Datenvalidierung auf der Website des IQTIG zum Download zur Verfügung.

Bericht zum Strukturierten Dialog

Der Strukturierte Dialog ist ein seit langem bewährtes Instrument der externen Qualitätssicherung. Mit ihm ist es möglich, auffällige Messergebnisse genauer zu untersuchen und so zu klären, wie diese zustande gekommen sind.

Die Krankenhäuser in Deutschland übermitteln kontinuierlich an die beauftragten Einrichtungen auf Landesebene sowie an das IQTIG qualitätsbezogene Daten aus verschiedenen medizinischen Versorgungsbereichen. Auf Grundlage dieser Daten aus dem Jahr 2015 wurde mithilfe von 208 Qualitätsindikatoren die Versorgungsqualität überprüft, beispielsweise in Hinblick auf eine korrekte Indikationsstellung oder niedrige Komplikationsraten. Ergab sich dabei ein Verdacht auf Defizite in der Qualität der medizinischen Versorgung, wurde dies jeweils im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert. Überall dort, wo sich Qualitätsdefizite bestätigt haben, wurden die Krankenhäuser zur Verbesserung aufgefordert und es wurden mit ihnen ggf. Zielvereinbarungen geschlossen, in denen sich diese zu konkreten Verbesserungsmaßnahmen verpflichten.

Bericht zur Datenvalidierung

Um die Zuverlässigkeit der für die externe Qualitätssicherung übermittelten Daten zu gewährleisten, werden diese auf Vollzähligkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit im Rahmen des Datenvalidierungsverfahrens überprüft. Dabei wird bei Auffälligkeiten in der Dokumentation ein Strukturierter Dialog mit den Krankenhäusern geführt, um deren Ursache zu klären. Ebenso findet jährlich bei einer zufälligen Auswahl an Krankenhäusern und Behandlungsfällen ein Vor-Ort-Abgleich der übermittelten QS-Daten mit den Angaben in den Patientenakten statt.

Insgesamt haben 1.834 Krankenhäuser in Deutschland Daten für die externe Qualitätssicherung für das Jahr 2015 übermittelt. Mit 714 Krankenhäusern wurde ein Strukturierter Dialog aufgrund von Auffälligkeiten in der Dokumentation geführt. Bei 372 dieser Krankenhäuser stellte sich im Ergebnis heraus, dass tatsächlich Dokumentationsfehler vorlagen. Im Hinblick auf die Vollzähligkeit wurde mit 219 Einrichtungen ein Strukturierter Dialog aufgrund von fehlenden Datensätzen geführt.

Das IQTIG

Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) ist eine Einrichtung der gleichnamigen Stiftung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und hat seinen Sitz in Berlin. Gegründet wurde das Institut im Januar 2015. Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (§ 136 ff SGB V). Entsprechend seinen Statuten ist es wissenschaftlich unabhängig und arbeitet insbesondere dem G-BA, aber auch dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit seiner Expertise bei verschiedensten Aufgaben der Qualitätssicherung medizinischer Versorgung zu. Ausführliche Informationen zur wissenschaftlichen Arbeit des IQTIG finden Sie auf der Website unter Das IQTIG/Grundlagen.

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news-183 Thu, 31 Aug 2017 13:17:00 +0200 Erster Tätigkeitsbericht des IQTIG veröffentlicht https://iqtig.org/pressemitteilung/news/erster-taetigkeitsbericht-des-iqtig-veroeffentlicht/ Berlin, 31. August 2017 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG) hat seinen ersten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Er umfasst die Jahre 2015 und 2016 und informiert über die Gründungs- und Aufbauphase sowie das erste Verfahrensjahr des Instituts. Damit verbunden war die Übernahme der Verantwortung für die bundesweiten Qualitätssicherungsverfahren nach den §§ 136 ff. SGB V zum 1. Januar 2016 im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie der Start von drei neuen QS-Verfahren im Bereich Sektorenübergreifender Qualitätssicherung nach der Qesü-RL und Planungsrelevanter Qualitätsindikatoren nach der plan. QI-RL. Der Bericht stellt auch die Personal- und Organisationsstruktur des IQTIG dar und beschreibt die gesetzlichen Grundlagen, auf deren Basis das IQTIG arbeitet. Ein Überblick über die erstellten Berichte und Entwicklungsergebnisse sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des IQTIG runden den ersten Tätigkeitsbericht ab. Unter www.iqtig.org steht der Bericht auch zum Download bereit.

Am 21. August 2014 errichtete der G-BA auf gesetzlicher Grundlage (§ 137a SGB V) die Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen und gründete am 9. Januar 2015 als Einrichtung dieser Stiftung das entsprechend benannte Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG).

Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G BA), kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach den §§ 136 ff. SGB V.

Fazit des Tätigkeitsberichtes: Seit Übernahme der Funktion als Institut nach § 137a SGB V konnten zwei neue Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) durch Beschluss des G-BA gestartet werden – beide im Bereich der Sektorenübergreifenden Qualitätssicherung. Der Start der ersten planungsrelevanten Qualitätsindikatoren in 2017 wurde erfolgreich vorbereitet. 26 QS-Verfahren werden in der Routine fortgeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Zehn Aufträge des G-BA für Neuentwicklungen wurden begonnen. Für sieben von Ihnen liegen bereits Zwischen- oder Abschlussberichte vor.

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

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news-136 Thu, 06 Apr 2017 15:26:00 +0200 IQTIG veröffentlicht Qualitätsindikatorendatenbank 2016 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsindikatorendatenbank-2016-2/ Berlin, 6. April 2017 – Das IQTIG hat am 6. April 2017 die Qualitätsindikatorendatenbank 2016– kurz QIDB – im Internet veröffentlicht. Diese informiert im Detail über alle Indikatoren, die in den derzeitigen Qualitätssicherungsverfahren verwandt werden.

In der QIDB 2016 sind die Rechenregeln von 238 Qualitätsindikatoren und 153 Auffälligkeitskriterien definiert. Für die erstmalig ausgewerteten Follow-up-Indikatoren in den QS-Verfahren Herzschrittmacherversorgung sowie Hüft- und Knieendoprothesenversorgung wird außerdem in einem gesonderten Methodendokument die biometrische Auswertungsmethodik detailliert beschrieben.

Mit der Veröffentlichung trägt das IQTIG zu einer weiteren Steigerung der Transparenz im Gesundheitswesen bei: Es macht erstmalig alle Details der eingesetzten Indikatoren einschließlich der verwendeten Rechenregeln öffentlich und verbessert damit die Nutzungsmöglichkeiten für die interne Qualitätssicherung in den Krankenhäusern und die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse. Die Qualitätsindikatoren werden kontinuierlich weiterentwickelt und so an die sich wandelnden Erfordernisse einer modernen Qualitätssicherung im Gesundheitswesen angepasst.

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news-133 Mon, 13 Feb 2017 14:26:00 +0100 Neues QS-Verfahren zur Vermeidung von Wundinfektionen nach Operationen: Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Expertengremium gesucht https://iqtig.org/pressemitteilung/news/neues-qs-verfahren-zur-vermeidung-von-wundinfektionen-nach-operationen-teilnehmerinnen-und-teilnehm-2/ Berlin, 13. Februar 2017 – Das IQTIG vergibt Plätze im Expertengremium für das neue Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen - postoperative Wundinfektionen (QS WI) nach der Qesü-Richtlinie. Gesucht werden Expertinnen und Experten mit praktischer Erfahrung im Bereich der nosokomialen Wundinfektionen. Dies betrifft u. a. folgende Berufsgruppen:

  • stationär und ambulant operierende Ärzte aus den jeweiligen Fachgebieten
  • Hygienikerinnen und Hygieniker oder Hygienefachkräfte aus dem Krankenhausbereich und dem vertragsärztlichen Bereich
  • Pflegekräfte aus dem OP-Bereich des Krankenhauses

Darüber hinaus können Kodierexpertinnen und Kodierexperten sowie fachärztliche Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen aus einem der Gebiete teilnehmen, die für das Qualitätssicherungsverfahren in Betracht kommen. Dazu zählen die Chirurgie bzw. Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Urologie.

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es erstmals ein verpflichtendes Qualitätssicherungsverfahren, das ausschließlich postoperative Infektionen betrifft. Ziel des Verfahrens ist es, die Qualität der stationären und ambulanten medizinischen Versorgung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen, insbesondere postoperativer Wundinfektionen, zu messen, vergleichend darzustellen und zu bewerten. Dafür, wie auch für die Weiterentwicklung dieses Verfahrens, ist die Einbindung von Expertinnen und Experten vorgesehen.

Detaillierte Informationen zu den Aufgaben des Gremiums sowie zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier.

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news-130 Wed, 01 Feb 2017 14:25:00 +0100 Wissenschaftliche Grundlagen transparent dargelegt: Version 1.0s der „Methodischen Grundlagen“ geht ins Stellungnahmeverfahren https://iqtig.org/pressemitteilung/news/wissenschaftliche-grundlagen-transparent-dargelegt-version-10s-der-methodischen-grundlagen-geht-1/ Berlin, 1. Februar 2017 – Das IQTIG hat die Vorversion seiner „Methodischen Grundlagen V1.0s“ vorgelegt. Darin werden die methodischen Arbeitsgrundlagen als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut nach § 137a SGB V dokumentiert. Das Dokument richtet sich ebenso an die wissenschaftlich-medizinische Fachöffentlichkeit wie an die allgemeine Öffentlichkeit, wie zum Beispiel Patienten und interessierte Bürger.

In einem ersten Schritt können nun Einrichtungen des Gesundheitswesens, Patientinnen und Patienten und deren Vertreter sowie fachkundige Einzelpersonen bis zum 31. März 2017 ihre schriftliche Stellungnahme per E-Mail abgeben. Details zur Teilnahme sowie ein Formular zur Stellungnahme finden Sie hier. In einem zweiten Schritt werden die „Methodischen Grundlagen“ dann ab April auf der Basis der Kommentare und Vorschläge nochmals überarbeitet. Im Sommer wird die endgültige Version 1.0 der „Methodischen Grundlagen“ zusammen mit der Würdigung der Stellungnahmen auf den Internetseiten des Instituts veröffentlicht. Zentraler Kontakt für schriftliche Stellungnahmen sowie alle Fragen zu den „Methodischen Grundlagen“ des IQTIG: methoden(at)iqtig.org

Mit den „Methodischen Grundlagen“ beschreibt das IQTIG detailliert die wissenschaftliche Basis, auf der es seine Qualitätssicherungsverfahren einschließlich Patientenbefragungen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) entwickelt, aktualisiert und durchführt. Auch die „Methodischen Grundlagen“ selbst werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig fortgeschrieben. Ergänzend dazu wird das IQTIG im Frühjahr 2017 sein Verfahrenshandbuch veröffentlichen. Dort werden die praktischen Abläufe der Qualitätssicherungsverfahren dargestellt. Das Verfahrenshandbuch soll damit vor allem denjenigen als Informationsquelle dienen, die für die Durchführung der Verfahren verantwortlich sind oder an der Durchführung beteiligt sind.

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news-127 Wed, 11 Jan 2017 14:24:00 +0100 Besserer Schutz vor Wundinfektionen nach Operationen: Neues sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren gestartet https://iqtig.org/pressemitteilung/news/besserer-schutz-vor-wundinfektionen-nach-operationen-neues-sektorenuebergreifendes-qualitaetssicherun-1/ Berlin, 11. Januar 2017 – Wundinfektionen gehören zu den typischen Komplikationen, die infolge eines chirurgischen Eingriffes auftreten können. Das gilt unabhängig davon, ob der Patient ambulant oder stationär behandelt wurde. Um die Gefährdung der Patienten erkennen und reduzieren zu können, werden seit dem 1. Januar 2017 Wundinfektionen in dem neuen Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) sektorenübergreifend bis zu einem Jahr nach dem Eingriff erfasst. Dazu werden auch die Sozialdaten der Versicherten bei den Krankenkassen genutzt. Neben Informationen zu postoperativen Wundinfektionen werden auch Informationen zum Hygiene- und Infektionsmanagement der teilnehmenden Leistungserbringer erfasst. Ein gutes Hygiene- und Infektionsmanagement hilft dabei, dass im Rahmen der medizinischen Versorgung auftretende Infektionen vermieden werden. Erfasst werden hierzu zum Beispiel die Anzahl der Patienten auf den Intensiv- und Allgemeinstationen, der Grad der Umsetzung von internen Leitlinien bei der Antibiotikaprophylaxe oder der Umgang mit sterilen Geräten und Medizinprodukten. Grundlage für das Qualitätssicherungsverfahren ist ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Dezember 2015, in dem das IQTIG beauftragt wird, mit den Partnern des Gesundheitswesens das Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) umzusetzen.

In einer fünfjährigen Erprobungsphase werden die gesammelten Daten quartalsbezogen an alle ambulanten und stationären Einrichtungen zurückgespiegelt. Ziel ist es, dadurch die Anzahl der nosokomialen Infektionen zu senken. Bei der Entwicklung des Qualitätssicherungsverfahrens achtete das IQTIG besonders darauf, den bürokratischen Aufwand für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte so gering wie möglich zu halten. Es arbeitet bei der Weiterentwicklung des Verfahrens eng mit anderen beteiligten Institutionen auf Bundes- und Landesebene, wie zum Beispiel dem Robert Koch-Institut, zusammen. Informationen zur Umsetzung finden Krankenhäuser und Arztpraxen in den Umsetzungshinweisen, die laufend aktualisiert werden (letzter Stand: 02.01.2017).

Das IQTIG entwickelt als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut für den G‐BA Qualitätssicherungsverfahren und beteiligt sich an deren Durchführung. Basis sind die „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern“ – kurz QSKH-RL – und die „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung“ – kurz Qesü-RL. Daran sind alle in Deutschland nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser und Vertragsärzte gebunden.

Derzeit führt das IQTIG 26 QS-Verfahren durch: 24 nach QSKH-Richtlinie, zwei nach Qesü-Richtlinie. Anfang 2016 ist mit dem Verfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie erstmals ein sektorenübergreifendes Verfahren gestartet. Es betrifft Untersuchungen und Eingriffe an den Herzkranzgefäßen bei Patienten, bei denen ein Herzinfarkt droht oder akut abgewendet werden soll.

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news-124 Tue, 20 Dec 2016 14:23:00 +0100 Das neue Qualitätssicherungsverfahren „Planungsrelevante Qualitätsindikatoren" startet ab 1. Januar 2017 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/das-neue-qualitaetssicherungsverfahren-planungsrelevante-qualitaetsindikatoren-startet-ab-1-januar-1/ Das neue Qualitätssicherungsverfahren Planungsrelevante Qualitätsindikatoren startet ab 1. Januar 2017. Der Abschlussbericht des IQTIG zu dieser ersten Entwicklungsphase sowie die begleitende Dokumentation sind jetzt auf der Webseite des Instituts verfügbar.

Berlin, 20. Dezember 2016 – Das IQTIG hat seinen Abschlussbericht zu den Planungsrelevanten Qualitätsindikatoren (PlanQI) auf seiner Webseite veröffentlicht. Dieses Dokument diente dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) als Grundlage der Richtlinie, die er am 15. Dezember 2016 beschloss, so dass das Verfahren der PlanQI bereits zum 1. Januar 2017 starten kann (siehe https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2812/). In dieser ersten Phase der Umsetzung geht es nicht um prospektive Krankenhausplanung, sondern um eine ggf. notwendige Intervention der Planungsbehörden, falls der Strukturierte Dialog auf Landesebene anhaltend nicht in der Lage ist, Versorgungsmängel einer Abteilung zu beheben. Dies ist der Zweck des jetzt beschlossenen ersten Indikatorensets mit dem Leitgedanken der Abwendung von Patientengefährdung. Die Indikatoren für die prospektive Krankenhausplanung, bei denen es auch um Strukturindikatoren gehen wird, sollen in den folgenden Verfahrensetappen entwickelt werden.
Zur Umsetzung sollen die Krankenhäuser ab 2017 quartalsweise Daten für elf Qualitätsindikatoren der Bereiche Geburtshilfe, gynäkologische Operationen und Mammachirurgie auf den gewohnten Datenwegen liefern. Da die entsprechenden Indikatoren bereits Teil der bestehenden externen stationären Qualitätssicherung sind, entsteht für die Kliniken kein Mehraufwand.
Im Herbst 2018 erhalten die in den Bundesländern zuständigen Planungsbehörden die ersten Auswertungen des IQTIG, ebenso wie die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen. Nach der Auswertung der Daten durch das IQTIG haben die Krankenhäuser die Möglichkeit, etwaige Qualitätsmängel umgehend zu beheben.
Bleibt ein Krankenhaus statistisch auffällig, wird bei ihm und der zuständigen Landesgeschäftsstelle nach möglichen Ausnahmetatbeständen aus früheren Strukturierten Dialogen gefragt, die das Ergebnis erklären könnten. Damit soll sichergestellt werden, dass Einflussfaktoren, die ein Krankenhaus nicht zu vertreten hat, bei der Bewertung der Versorgungsqualität der Einrichtung fair und angemessen berücksichtigt werden. Diese Stellungnahmen sind dann die Grundlage einer fachlichen Bewertung durch das Institut sowie einer Fachkommission, die das IQTIG berät. Die Ergebnisse werden dann durch den G-BA an die Beteiligten auf Landesebene und das Krankenhaus zur weiteren Klärung und ggf. Berücksichtigung bei der Krankenhausplanung weitergeleitet und später dann veröffentlicht. Die weiteren Maßnahmen des Strukturierten Dialogs zur Qualitätsverbesserung werden durch die zuständige Landesgeschäftsstelle weitergeführt.

Das IQTIG hat nun nicht nur seinen Abschlussbericht vom August 2016 öffentlich bereitgestellt, sondern auch die Stellungnahmen, die es als Reaktion auf den Vorbericht erhalten hat, sowie deren Würdigung in der Finalisierung des Verfahrensentwurfs.

„Qualität spielt damit in Zukunft eine noch wichtigere Rolle in der patientenorientierten Gestaltung des Gesundheitswesens“, sagt Dr. Christof Veit, Leiter des IQTIG. „Mit den jetzt ausgewählten Indikatoren haben die Bundesländer die Möglichkeit einzuschreiten, wenn bei der Versorgung anhaltend erhebliche Mängel bestehen. Die Indikatoren für die klassische Krankenhausplanung sollen in einer weiteren Phase des Verfahrens entwickelt werden.“

Politischer Hintergrund des Qualitätssicherungsverfahrens PlanQI ist das seit Anfang 2016 geltende Krankenhausstrukturgesetz (KHSG). Mit ihm soll es den Planungsbehörden der Länder erstmals möglich sein, die Qualität der medizinischen Versorgung einer Klinik bei der Krankenhausplanung zu berücksichtigen. Das Bundesministerium der Gesundheit (BMG) muss dem Beschluss des G-BA noch zustimmen, damit das neue Verfahren starten kann.

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news-121 Mon, 19 Dec 2016 14:21:00 +0100 IQTIG informiert Eltern über die Qualität der medizinischen Versorgung sehr kleiner Frühgeborener https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-informiert-eltern-ueber-die-qualitaet-der-medizinischen-versorgung-sehr-kleiner-fruehgeborener/ Berlin, 19. Dezember 2016 – Sehr kleine Frühgeborene bedürfen intensiver medizinischer Betreuung, damit sie einen guten, gesunden Weg ins Leben finden. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt und die zu früh geboren werden, so dass sie bei der Geburt noch unreif sind. Werdende Eltern, die davon betroffen sein können, finden auf der Website www.perinatalzentren.org Informationen über die Qualität der Versorgung dieser sehr kleinen Frühgeborenen in den Kliniken in ihrer Nähe. Deutschlandweit gibt es mehr als 220 Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung dieser besonders schutzbedürftigen Kinder spezialisiert haben. Die Arbeit dieser Krankenhäuser lässt sich an Hand von Kriterien wie Überlebensraten oder auch Fallzahlen vergleichen. Das IQTIG stellt diese Webseite zur Verfügung und aktualisiert die Daten einmal im Jahr – dies ist zum 1. Dezember 2016geschehen.

Besonders nützlich für werdende Eltern ist die Möglichkeit, mit einer Postleitzahlen-basierten Suche ein passendes Krankenhaus in der Nähe des eigenen Wohnortes zu finden. Um die Behandlungsergebnisse zu ermitteln, greift das IQTIG jeweils auf die Daten der vergangenen fünf Jahre zurück. Seit 2015 sind die Perinatalzentren dazu verpflichtet, ihre Behandlungsergebnisse zu veröffentlichen. Das IQTIG betreut die Website im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

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news-118 Fri, 09 Dec 2016 14:21:00 +0100 IQTIG sucht Expertinnen und Experten im Qualitätssicherungsverfahren „Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie“ 09.12.2016 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-sucht-expertinnen-und-experten-im-qualitaetssicherungsverfahren-perkutane-koronarintervention/ Berlin, 9. Dezember 2016 – Das IQTIG hat Plätze in einem Expertengremium zu besetzen. Gesucht werden Fachärzte mit praktischer Erfahrung im Versorgungsbereich „Perkutane Koronarinterventionen / Koronarangiographie“, Fachärzte für Herzchirurgie oder Assistenzpersonal aus Herzkatheter-Laboren.

Hintergrund: PCI ist das erste Qualitätssicherungsverfahren, das sowohl für niedergelassene Fachärzte als auch für Krankenhäuser verpflichtend ist und das am 1. Januar 2016 gestartet wurde. Es betrifft Untersuchungen und Eingriffe an den Herzkranzgefäßen bei Patientinnen und Patienten, bei denen ein Herzinfarkt droht oder akut abgewendet werden soll. Für die Weiterentwicklung dieses Fachgebietes ist die Einbindung von Experten vorgesehen.

Informationen zu den Aufgaben des Gremiums sowie zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier

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news-115 Mon, 05 Dec 2016 14:20:00 +0100 Krankenhäuser in ganz Deutschland gesucht: IQTIG startet Machbarkeitsprüfung für neues Qualitätssicherungsverfahren Mitralklappeneingriffe https://iqtig.org/pressemitteilung/news/krankenhaeuser-in-ganz-deutschland-gesucht-iqtig-startet-machbarkeitspruefung-fuer-neues-qualitaetssich/ Berlin, 5. Dezember 2016 – Das IQTIG sucht Krankenhäuser für die Teilnahme an einer Machbarkeitsprüfung in der Herzchirurgie. In diesem Bereich soll ab 2019 das neue Qualitätssicherungsverfahren Mitralklappeneingriffe starten. Es betrifft offen chirurgische und interventionelle Eingriffe an den Mitralklappen. Dem Regelbetrieb vorgeschaltet ist eine Machbarkeitsprüfung, in der die geplante Dokumentation und die zugehörige Datenauswertung erprobt und optimiert werden sollen. Dieser Schritt ist für das 1. Quartal 2017 geplant.

Die Machbarkeitsprüfung ist von erheblicher Bedeutung, um eine datensparsame und gut handhabbare Dokumentation zu erreichen und so den bürokratischen Aufwand auf Seiten der Krankenhäuser zu begrenzen. Einrichtungen, die sich beteiligen wollen, sollen ausgewählte Behandlungsfälle dokumentieren und durch Rückmeldung Ihrer Erfahrungen dem IQTIG ermöglichen, die Datenerfassung noch weiter zu verbessern und möglichst einfach zu gestalten. Alle Teilnehmer erhalten einen Rückmeldebericht mit einer Auswertung der dokumentierten Fälle.

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news-112 Fri, 21 Oct 2016 13:03:00 +0200 IQTIG sucht noch bis zum 31. 10.2016 Medizinerinnen und Mediziner, die in der ambulanten Versorgung tätig sind https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-sucht-noch-bis-zum-31-102016-medizinerinnen-und-mediziner-die-in-der-ambulanten-versorgung/ Berlin, 21. Oktober 2016 – Das IQTIG möchte Plätze in einem Expertengremium besetzen. Gesucht werden Medizinerinnen und Mediziner, die als Vertragsärzte an der ambulanten Versorgung teilnehmen. Anlass ist ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach soll das IQTIG ein Indikatorenset zur Messung der Versorgungsqualität bei Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen entwickeln. Dabei soll ein Expertengremium das Institut bei der Entwicklung von Qualitätsindikatoren unterstützen.

Informationen zu den Aufgaben des Gremiums sowie zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier.

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news-109 Mon, 10 Oct 2016 15:04:00 +0200 Neues Qualitätssicherungsverfahren Schizophrenie: IQTIG sucht Experten zur Unterstützung bei der Entwicklung der geplanten Patientenbefragung https://iqtig.org/pressemitteilung/news/neues-qualitaetssicherungsverfahren-schizophrenie-iqtig-sucht-experten-zur-unterstuetzung-bei-der-ent/ Berlin, 10. Oktober 2016 – Das IQTIG möchte Plätze in einem beratenden Expertengremium besetzen. Anlass ist ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach soll das IQTIG eine Patientenbefragung zur Messung der Versorgungsqualität bei Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen entwickeln. Das Expertengremium hat die Aufgabe, das IQTIG bei der Einschätzung von Qualitätsmerkmalen als Vorstufen von Qualitätsindikatoren für die Entwicklung des Fragebogens zu unterstützen. Hierzu werden Patientenvertreterinnen und -vertreter, pflegende Angehörige, Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Medizinerinnen und Mediziner, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Mitarbeiter der psychiatrischen Pflege sowie Experten aus der Wissenschaft gesucht.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier.

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news-103 Wed, 28 Sep 2016 15:01:00 +0200 IQTIG stellt Qualitätsreport 2015 zur externen Qualitätssicherung in Krankenhäusern vor https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-stellt-qualitaetsreport-2015-zur-externen-qualitaetssicherung-in-krankenhaeusern-vor/ Berlin, 28. September 2016 – Die Qualität der medizinischen Versorgung in deutschen Krankenhäusern ist durchweg hoch. Um dieses hohe Niveau auch in Zukunft beizubehalten, ist eine Weiterentwicklung der Krankenversorgung und damit auch der externen Qualitätssicherung notwendig – u.a. hin zu einer engeren Verzahnung von stationärem und ambulantem Bereich, die auf vielfältige Weise bei der Versorgung von Patienten zusammenwirken. Das ist die Konsequenz aus dem Qualitätsreport 2015, den das IQTIG am 28. September 2016 auf der 8. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Berlin veröffentlicht hat.

Der Qualitätsreport 2015 ist der erste unter der Regie des IQTIG. Unterstützt wurde das Institut dabei vom bisher zuständigen AQUA-Institut. Der Report beinhaltet die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung in Krankenhäusern für das Erfassungsjahr 2015. Es werden detaillierte Informationen zu bestimmten medizinischen Versorgungsbereichen wie zum Beispiel Gefäßchirurgie, Kardiologie, Gynäkologie oder Transplantationen geliefert. Dazu gehören auch eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Strukturierten Dialogs für das Erfassungsjahr 2014 sowie Empfehlungen von Experten aus den Fachgruppen auf Bundesebene zur Weiterentwicklung der Versorgungsbereiche. Zusätzliche Hintergrundinformationen zur externen Qualitätssicherung sowie eine Sonderauswertung zu „nosokomialen Infektionen“ - das sind Infektionen, die sich Patientinnen und Patienten im Krankenhaus zugezogen haben - runden den Qualitätsreport 2015 ab.

Für das Erfassungsjahr 2015 haben bundesweit 1.538 Kranken¬häuser an insgesamt 1.834 Standorten rund 3,2 Millionen Datensätze dokumentiert. Diese Daten verteilen sich durch auf 25 Qualitätssicherungsverfahren mit 351 Qualitätsindikatoren, anhand derer die Qualität gemessen wird.

Die Vollzähligkeit der gelieferten Datensätze hat sich in den vergangenen Jahren in allen Verfahren der Qualitätssicherung weiter deutlich verbessert und damit auch die Repräsentativität der Daten für die Bewertung der Versorgungsqualität insgesamt.

Im Ergebnis weisen auf Bundesebene 45 der insgesamt 351 Indikatoren im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung auf (12,8 %). 21 Indikatoren haben sich verschlechtert (6,0 %), 229 Indikatoren sind verglichen mit dem Vorjahresergebnis unverändert (65,2 %) geblieben. Bei 56 Indikatoren (16,0 %) ist keine Aussage über eine Veränderung möglich, zum Beispiel bei neu eingeführten oder veränderten Indikatoren. Erwähnenswert ist vor allem die Versorgung von Patienten mit Lungenentzündungen („Ambulant erworbene Pneumonie“). Hier hat sich ein Großteil der Ergebnisse deutlich verbessert: 8 von 12 Indikatoren haben einen besseren Wert als im Jahr zuvor. Handlungsbedarf gibt es dagegen im Bereich Geburtshilfe: Nach Einschätzung der zuständigen Fachgruppe auf Bundesebene sind bei Frühgeburten noch zu selten Pädiater, also Kinder- und Jugendmediziner, anwesend.

Seit 1996 besteht in Deutschland für bestimmte medizinische bzw. pflegerische Leistungen eine gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung von Maßnahmen der Qualitätssicherung. Sie werden in Qualitätssicherungsverfahren – kurz QS-Verfahren – geregelt. In diesem Kontext sind alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser verpflichtet, zur Sicherung der Qualität bestimmte Leistungen zu dokumentieren. Die jeweiligen QS-Verfahren werden vom G-BA in der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-Richtlinie) jährlich definiert. Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Es regelt die Rahmenbedingungen für die Qualitätssicherung in verschiedenen Richtlinien.

Bei der Umsetzung ebenso wie bei der Weiter-und Neuentwicklung von QS-Verfahren wird der G-BA durch das IQTIG unterstützt, das fachlich unabhängige, wissenschaftliche Institut für Qualitätsmessung und Transparenz im Gesundheitswesen. Gesetzliche Grundlage dafür ist § 137a SGB V. Das IQTIG veröffentlicht seinen im Auftrag des G-BA erstellten Qualitätsreport jedes Jahr im Herbst.

Der Qualitätsreport 2015 ist ebenso wie eine Kurzzusammenfassung als PDF-Dokument auf unserer Website hier abrufbar.

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news-106 Wed, 28 Sep 2016 13:00:00 +0200 IQTIG wird ab dem 1. November 2016 Datenannahmestelle auf Bundesebene https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-wird-ab-dem-1-november-2016-datenannahmestelle-auf-bundesebene/ Berlin, 30. September 2016 – Seit dem 1. Januar 2016 hat das IQTIG bereits die meisten Aufgaben der externen Qualitätssicherung gemäß §§ 136 ff. SGB V übernommen. Jetzt wird auch der Datenservice vom bisherigen Ansprechpartner AQUA Institut zum IQTIG wechseln. Ab 1. November 2016 ist das IQTIG dann die alleinige Datenannahmestelle auf Bundesebene (BAS). Das AQUA Institut wird danach alle Datenlieferungen ablehnen.

Auf Grund dieses Wechsels und der damit verbundenen Umstellungen der IT können vom 17. Oktober 2016 bis zum 31. Oktober 2016 leider keinerlei Datenlieferungen der externen Qualitätssicherung entgegengenommen werden. Dafür bitten wir um Verständnis.

Das IQTIG hat bereits alle seine Partner über den bevorstehenden Wechsel des Datenservices informiert. Sollten sich im Rahmen der Umstellung dennoch Fragen ergeben, steht Ihnen das IQTIG-Team unter verfahrenssupport(at)iqtig.org oder telefonisch unter 030 / 58 58 26 340 gerne zur Verfügung.

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news-100 Wed, 21 Sep 2016 12:56:00 +0200 Gremienaufbau abgeschlossen: IQTIG beruft Wissenschaftlichen Beirat und setzt Kuratorium ein https://iqtig.org/pressemitteilung/news/gremienaufbau-abgeschlossen-iqtig-beruft-wissenschaftlichen-beirat-und-setzt-kuratorium-ein/ Berlin, 21. September 2016 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen hat einen Wissenschaftlichen Beirat eingesetzt und ein Kuratorium berufen. Der Beirat besteht aus zwölf unabhängigen Sachverständigen und hat die Aufgabe, das Institut gemäß § 137a Abs. 5 SGB V in grundsätzlichen Fragen der externen Qualitätssicherung zu beraten. Die Mitglieder werden für die Dauer von zunächst vier Jahren berufen. Danach ist maximal eine weitere Amtszeit möglich. Eine Übersicht über die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats finden Sie hier.

Das Kuratorium des IQTIG besteht aus 30 Mitgliedern und bildet das breite Spektrum gesellschaftlichen Lebens in Deutschland ab. Ein Drittel der Mitglieder kommt aus dem Kreis der Träger des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wie zum Beispiel GKV-Spitzenverband, Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung sowie Deutsche Krankenhausgesellschaft. Ein weiteres Drittel wird von Organisationen entsandt, die nicht im G-BA vertreten sind. Dazu gehören beispielsweise Gewerkschaften und Kirchen. Das letzte Drittel stellen Sozialverbände, Patientenvertretungen und Selbsthilfeorganisationen für kranke und behinderte Menschen. Das Kuratorium tagt mindestens einmal im Jahr. Seine konstituierende Sitzung soll noch 2016 stattfinden. Eine Übersicht über die Mitglieder des Kuratoriums finden Sie hier.

Mit der Einsetzung des Kuratoriums und der Berufung des Wissenschaftlichen Beirates ist der Gremienaufbau des IQTIG komplettiert. Weitere Informationen zu den Gremien des Instituts finden Sie in der Satzung des IQTIG. Seit dem Januar 2015 wird das IQTIG mit Sitz in Berlin stufenweise aufgebaut und erfüllt bereits seit Anfang 2016 seine Aufgaben im Rahmen der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung, wie sie in § 136 ff. SGB V beschrieben sind. Derzeit sind rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim IQTIG beschäftigt.

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news-97 Mon, 19 Sep 2016 12:55:00 +0200 IQTIG sucht Expertinnen und Experten im Projekt Erweiterung und Aktualisierung des Qualitätssicherungsverfahrens „Versorgung von volljährigen Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen“ https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-sucht-expertinnen-und-experten-im-projekt-erweiterung-und-aktualisierung-des-qualitaetssicherun/ Berlin, 19. September 2016 – Das IQTIG hat Plätze in einem Expertengremium zu besetzen. Gesucht werden Medizinerinnen und Mediziner, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Mitarbeiter der psychiatrischen Pflege sowie Experten aus der Wissenschaft. Anlass ist ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach soll das IQTIG ein Indikatorenset zur Messung der Versorgungsqualität bei Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen entwickeln. Dabei soll ein Expertengremium das Institut bei der Entwicklung von Qualitätsindikatoren unterstützen.

Informationen zu den Aufgaben des Gremiums sowie zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier.

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news-94 Wed, 07 Sep 2016 12:54:00 +0200 Gesetzliche Qualitätssicherung im Krankenhaus: IQTIG veröffentlicht aktualisierte Bundesauswertung 2015 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/gesetzliche-qualitaetssicherung-im-krankenhaus-iqtig-veroeffentlicht-aktualisierte-bundesauswertung-2/ Berlin, 7. September 2016 – Das IQTIG hat nach Abstimmung mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine aktualisierte Version der Bundesauswertung für das Jahr 2015 veröffentlicht. In der im Juli online gestellten Fassung der Bundesauswertung gab es zunächst leider noch Fehler, die jetzt korrigiert wurden. Die nun endgültigen Daten sind ab sofort unter Ergebnisse online verfügbar.

Die Bundesauswertung fasst die Ergebnisse der gesetzlichen Qualitätssicherung im Krankenhaus zusammen. 2015 erfolgte dies zum ersten Mal unter der Regie des IQTIG. Die Bundesauswertung wird einmal im Jahr nach Abstimmung mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht. Sie enthält die Ergebnisse der externen Qualitätssicherungsverfahren, für die die Krankenhäuser nach § 136b SGB V Pflichtdaten liefern. Das IQTIG kommentiert die übermittelten Daten nicht. Dies geschieht erst im Herbst mit der Veröffentlichung des jährlichen IQTIG-Qualitätsreports. Lassen die Ergebnisse eines einzelnen Krankenhauses Defizite in der Versorgung vermuten, wird dies im direkten Kontakt durch die Partner auf Landesebene oder direkt durch das IQTIG mit der betreffenden Einrichtung geklärt. Dieses Verfahren heißt „Strukturierter Dialog“ und klärt mit medizinischer Expertise, wo tatsächlich Probleme vorliegen, die zu verbessern sind, und wo die Qualitätsziele erreicht wurden.

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news-91 Wed, 31 Aug 2016 12:53:00 +0200 Externe Qualitätssicherung im Krankenhaus: Berichte zum Strukturierten Dialog und zur Datenvalidierung beim IQTIG online https://iqtig.org/pressemitteilung/news/externe-qualitaetssicherung-im-krankenhaus-berichte-zum-strukturierten-dialog-und-zur-datenvalidieru/ Berlin, 31. August 2016 – Das IQTIG hat die Berichte zum Strukturierten Dialog 2015 und zur Datenvalidierung 2015, die sich auf die Daten 2014 beziehen, veröffentlicht. Unter Ergebnisse / Strukturierter Dialog und Ergebnisse / Datenvalidierung sind die mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgestimmten Dokumente online verfügbar.

Auf der Basis von Qualitätsindikatoren übermitteln die Krankenhäuser in Deutschland Daten, mit denen sie ihre Leistungen dokumentieren. Werden auf Grund dieser Daten Defizite in der medizinischen Versorgung vermutet, wird dies im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert – dem Strukturierten Dialog. Auf diese Weise soll mit medizinischer Expertise geklärt werden, ob tatsächlich Probleme in der Behandlung vorliegen, aber auch wo die Qualitätsziele erreicht wurden.

1.546 von 1.857 Krankenhausstandorten (83,3 %) erhielten anhand der Ergebnisse des Erfassungsjahres 2014 Hinweise auf mögliche Qualitätsprobleme oder es wurde mit ihnen der Strukturierte Dialog durchgeführt. Dies erfolgte – außer für die direkten Verfahren der Transplantationsmedizin und der Herzchirurgie – durch die Partner der externen Qualitätssicherung auf Landesebene. In 1.687 Fällen wurden die Ergebnisse nach Ende des Strukturierten Dialogs als „qualitativ auffällig“ eingestuft (10,3 %). Zielvereinbarungen sollen den betreffenden Kliniken jetzt helfen, die Qualität ihrer medizinischen Leistungen zu verbessern. In 6.291 Fällen wurden die rechnerischen Auffälligkeiten dagegen als „qualitativ unauffällig“ (38,3 %) eingestuft. In 1.434 Fällen (8,7 %) war die Bewertung der Ergebnisse wegen fehlerhafter Dokumentation nicht möglich.

Ebenso wie der Strukturierte Dialog ist das Verfahren zur Validierung der Daten seit langem ein Kernelement der externen Qualitätssicherung. Es geht der Frage nach: Sind die von den Krankenhäusern übermittelten Daten alle vollzählig, vollständig, korrekt und plausibel? Ergebnis: Die Vollzähligkeit der gelieferten Datensätze hat sich in den vergangenen Jahren in allen Verfahren der Qualitätssicherung weiter deutlich verbessert, und damit auch die Repräsentativität der Daten für die Bewertung der Versorgungsqualität insgesamt.

Die Berichte zum Strukturierten Dialog und zur Datenvalidierung werden jährlich im 2. Quartal vom IQTIG erstellt und nach Freigabe durch den G-BA veröffentlicht.

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news-88 Thu, 21 Jul 2016 12:53:00 +0200 Krankenhäuser werden auf Vorschlag des IQTIG entlastet: 10 Prozent weniger Dokumentation für die externe Qualitätssicherung nach QSKH-RL ab 2017 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/krankenhaeuser-werden-auf-vorschlag-des-iqtig-entlastet-10-prozent-weniger-dokumentation-fuer-die-ext/ Berlin, 21. Juli 2016 – Die Dokumentation für die externe Qualitätssicherung soll künftig merklich reduziert werden. Dazu wird in einem ersten Schritt die Menge der zu dokumentierenden Daten im Erfassungsjahr 2017 um zehn Prozent reduziert. Gegenüber dem Erfassungsjahr 2016 fallen damit insgesamt 214 Datenfelder weg. Sie werden ersatzlos gestrichen und müssen in Zukunft nicht mehr ausgefüllt werden. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) auf Initiative des IQTIG hin beschlossen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern werden so spürbar entlastet - ohne dass dabei Qualitätsindikatoren verloren gehen. Weitere Entlastungen sollen folgen, um die externe Qualitätssicherung schlanker, problemfokussierter und effektiver zu machen. Hierzu gibt es Möglichkeiten durch den Einbezug von Sozialdaten sowie durch eine Weiterentwicklung des Konzepts des Strukturierten Dialogs zusammen mit den Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung (LQS).

Parallel arbeitet das IQTIG an einem Konzept zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren. Dieses Konzept soll dem G-BA bis Ende August vorliegen, sodass der G-BA im Dezember 2016 einen Beschluss fassen kann. Ziel des IQTIG ist es, schon Anfang 2017 mit dem ersten Projekt bei den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren zu starten. Erreicht werden soll die kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität von Patienten und eine größere Transparenz für die Öffentlichkeit.

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news-85 Thu, 07 Jul 2016 12:52:00 +0200 Gesetzliche Qualitätssicherung im Krankenhaus: IQTIG veröffentlicht die Bundesauswertung 2015 https://iqtig.org/pressemitteilung/news/gesetzliche-qualitaetssicherung-im-krankenhaus-iqtig-veroeffentlicht-die-bundesauswertung-2015/ Berlin, 7. Juli 2016 – Das IQTIG hat nach Abstimmung mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die Bundesauswertung für das Jahr 2015 veröffentlicht. Unter Ergebnisse sind ab sofort die Ergebnisse der gesetzlichen Qualitätssicherung im Krankenhaus online verfügbar. Die Bundesauswertung 2015 ist die erste unter der Regie des IQTIG. Dafür wurde bundesweit an 1.834 Krankenhausstandorten die Qualität der medizinischen Versorgung in 29 Bereichen dokumentiert. Anhand von 504 Qualitätsindikatoren wurden die einzelnen Einrichtungen verglichen und eingestuft. Die Ergebnisse können in den Bundesauswertungen und später in den Qualitätsberichten der einzelnen Krankenhäuser nachgelesen werden. Diese sind aufgefordert, ggf. bestehende Mängel zu beheben.

Die Bundesauswertung wird einmal im Jahr nach Abstimmung mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss veröffentlicht. Sie enthält die Ergebnisse der externen Qualitätssicherungsverfahren, für die die Krankenhäuser nach § 136 b SGB V Pflichtdaten liefern. Das IQTIG kommentiert die übermitteln Daten nicht. Dies geschieht erst im Herbst mit der Veröffentlichung des jährlichen IQTIG-Qualitätsreports. Lassen die Ergebnisse eines einzelnen Krankenhauses Defizite in der Versorgung vermuten, wird dies im direkten Kontakt durch die Partner auf Landesebene oder direkt durch das IQTIG mit den Einrichtungen geklärt. Dieses Verfahren heißt „Strukturierter Dialog“ und klärt mit medizinischer Expertise, wo tatsächlich Probleme vorliegen, die zu verbessern sind, und wo die Qualitätsziele erreicht wurden.

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news-82 Fri, 01 Jul 2016 12:50:00 +0200 Nach Prüfung durch das IQTIG: 233 Qualitätsindikatoren erfüllen die Kriterien für gute Transparenz https://iqtig.org/pressemitteilung/news/nach-pruefung-durch-das-iqtig-233-qualitaetsindikatoren-erfuellen-die-kriterien-fuer-gute-transparenz/ Berlin, 1. Juli 2016 – Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz (IQTIG) hat geprüft, welche Qualitätsindikatoren der externen Qualitätssicherung den Maßstäben guter Transparenz entsprechen. 233 erfüllen die Kriterien für das zurückliegende Jahr und sind nun in den nächsten strukturierten Qualitätsberichten der Krankenhäuser verpflichtend zu veröffentlichen. Diese Indikatoren sind geeignet, Patienten und einweisenden Ärzten Auskunft über wichtige Aspekte der Versorgungsqualität der medizinischen Behandlung in den jeweiligen Krankenhäusern zu geben. Unter Strukturierter Qualitätsbericht steht der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgenommene Bericht zum Download bereit.

Hintergrund: Gemäß § 136 b SGB V sind die Krankenhäuser in Deutschland gesetzlich verpflichtet, jedes Jahr anhand von Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) einen strukturierten Qualitätsbericht zu erstellen und zu veröffentlichen. Die Berichte enthalten Informationen zu Struktur- und Leistungsdaten des jeweiligen Krankenhauses sowie Ergebnisse von Qualitätsindikatoren aus der externen stationären Qualitätssicherung.

Das IQTIG untersucht im Auftrag des G-BA, für welche Qualitätsindikatoren die Ergebnisse zur Veröffentlichung geeignet sind. Dies geschieht zum einen durch eine statistische Prüfung. Zum anderen bewerten Expertinnen und Experten der Fachgruppen auf Bundesebene und Vertreter der 17 Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung die Indikatoren. Danach wurden die insgesamt 351 Qualitätsindikatoren in eine von vier Kategorien eingeordnet. Diese reichen von Kategorie 1: „Verpflichtende Veröffentlichung empfohlen“ bis Kategorie 4: „Veröffentlichung nicht empfohlen.“ Am 16. Juni 2016 hat der G-BA den bindenden Beschluss gefasst, dass die Ergebnisse von insgesamt 233 Indikatoren der Kategorien 1 und 2 in den Qualitätsberichten der Krankenhäuser den Patienten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen.

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news-79 Tue, 07 Jun 2016 12:49:00 +0200 IQTIG sucht Expertinnen und Experten im Projekt Qualitätssicherungsverfahren Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (PCI) https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-sucht-expertinnen-und-experten-im-projekt-qualitaetssicherungsverfahren-perkutane-koronarinterv/ Berlin, 07. Juni 2016 – Das IQTIG hat Plätze in einem Expertengremium zu besetzen. Gesucht werden Patientinnen oder Patienten bzw. Fachleute mit Erfahrung in der Patientenvertretung. Aber auch Medizinerinnen und Mediziner sowie Experten aus der Wissenschaft. Anlass ist ein Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Danach soll das IQTIG erstmals eine Patientenbefragung für das sektorenübergreifende Qualitätssicherungsverfahren „Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie“ (PCI) entwickeln. Dabei soll ein Expertengremium das Institut bei der Entwicklung eines verfahrensspezifischen, standardisierten Fragebogens für Patienten unterstützen.

Informationen zum Auftrag des G-BA finden Sie hier: IQTIG entwickelt erste sektorenübergreifende Patientenbefragung für Herzkatheter-Interventionen (PCI)

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news-76 Tue, 26 Apr 2016 11:50:00 +0200 IQTIG veröffentlicht erstmals eigene Qualitätsindikatoren-Datenbank https://iqtig.org/pressemitteilung/news/iqtig-veroeffentlicht-erstmals-eigene-qualitaetsindikatoren-datenbank/ Berlin, 26. April 2016 - Das IQTIG hat am 26. April 2016 seine erste Qualitätsindikatoren-Datenbank – kurz QIDB – im Internet veröffentlicht. Diese Datenbank enthält umfassende Informationen zu allen vom IQTIG in den laufenden Qualitätssicherungsverfahren ausgewerteten Indikatoren, ihre Einsatzmöglichkeiten sowie begleitende Erläuterungen. In der QIDB für 2016 sind insgesamt 489 Qualitätskennzahlen erfasst. Mit der Veröffentlichung trägt das IQTIG zu einer gesteigerten Transparenz im Gesundheitswesen bei: Es macht alle Details der eingesetzten Indikatoren erstmalig unter Angabe der Rechenregeln öffentlich und ermöglicht damit bessere Vergleichsmöglichkeiten bei der internen Qualitätssicherung. Die QIDB ist dabei keine statische Datenbank. Ebenso wie die Qualitätsindikatoren selbst und die ihnen zu Grunde liegenden Richtlinie und Beschlüsse wird die QIDB kontinuierlich weiterentwickelt und so an die sich wandelnden Erfordernisse einer modernen Qualitätssicherung im Gesundheitswesen angepasst. 

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