Strukturierter Dialog

Auf der Basis von Qualitätsindikatoren übermitteln die Krankenhäuser in Deutschland Daten, mit denen sie ihre Leistungen dokumentieren. Werden Defizite in der medizinischen Versorgung vermutet, wird dies im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert – dem Strukturierten Dialog. Dies geschieht entweder durch die Partner der externen Qualitätssicherung auf Landesebene (indirekte Verfahren) oder direkt durch das IQTIG (direkte Verfahren). Auf diese Weise soll mit medizinischer Expertise geklärt werden, wo tatsächlich Probleme in der Behandlung vorliegen, aber auch wo die Qualitätsziele erreicht wurden.

Die Durchführung des Strukturierten Dialogs erfolgt immer in dem Jahr, das auf das Erfassungsjahr folgt. Daher bezieht sich der Bericht zum Strukturierten Dialog 2016 auf das Erfassungsjahr 2015. Für das Erfassungsjahr 2015 haben bundesweit 1.538 Krankenhäuser an insgesamt 1.834 Standorten 3.179.246 Datensätze dokumentiert.