Datenannahmestellen

Zu den Aufgaben der Datenannahmestellen gehören die Annahme, die Verarbeitung und Weiterleitung der QS-Daten.

Für den Export von Datenlieferungen benötigt der Leistungserbringer eine Registrierung bei der Datenannahmestelle. Für die Datenannahme der indirekten Verfahren ist die auf Landesebene beauftragte Stelle (LQS bzw. LKG oder LAG) zuständig. Bei den direkten Verfahren übernimmt die Bundesauswertungsstelle (IQTIG) diese Funktion.

Die Zuständigkeit der Datenannahmestelle regeln die "Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäuser" (QSKH-RL) sowie die „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL). Die DeQS-RL ist am 1. Januar 2019 an die Stelle der "Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung" (Qesü-RL) getreten. Bei den sektorenübergreifenden Verfahren der DeQS sind zusätzlich die Kassenärztlichen Vereinigungen für die Annahme der Daten ihrer Vertragsärzte beteiligt. Weitere Datenannahmestellen bestehen für die Datenannahme der Sozialdaten sowie für ambulante selektivvertragliche Leistungen.