Entwicklungsberichte

Die konzeptionelle Phase der Entwicklung von QS-Verfahren beginnt mit der Konzeptstudie, an deren Ende das verfahrensspezifische und für die folgenden Entwicklungsschritte verbindliche Qualitätsmodell steht.

Hierauf folgt die Neuentwicklung des eigentlichen QS-Verfahrens, deren Ergebnis das empfohlene Qualitätsindikatorenset beinhaltet. Als Erfassungsinstrumente kommen hierbei grundsätzlich eine fallbezogene QS-Dokumentation, eine einrichtungsbezogene QS-Dokumentation, Sozialdaten bei den Krankenkassen und eine Patientenbefragung in Betracht.

In der anschließenden empirischen Phase erfolgt eine Machbarkeitsprüfung, die insbesondere die Erfassungsinstrumente des vorgeschlagenen Verfahrens anhand erster aktueller empirischer Daten und eines Feedbacks von Leistungserbringern für den Regelbetrieb optimieren soll. Wird eine Patientenbefragung beauftragt, so wird diese als eigenes Entwicklungsprojekt durchgeführt.

QS-Verfahren Lokal begrenztes Prostatakarzinom: Konzeptstudie

Am 15. Dezember 2016 wurde das IQTIG vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Erstellung einer Konzeptstudie für ein QS-Verfahren Lokal begrenztes Prostatakarzinom beauftragt. Diese Konzeptstudie dient als Entscheidungsgrundlage für die Beauftragung zur Entwicklung eines entsprechenden einrichtungs- und sektorenübergreifenden QS-Verfahrens.

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QS-Verfahren Mitralklappeneingriffe: Machbarkeitsprüfung

Am 10. Oktober 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss das IQTIG mit einer Machbarkeitsprüfung für das neu entwickelte QS-Verfahren Mitralklappeneingriffe beauftragt. Grundlage für solche Beauftragungen durch den G-BA ist §§ 136 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V).

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