Strukturierter Dialog

Auf der Basis von Qualitätsindikatoren übermitteln die Krankenhäuser in Deutschland Daten, mit denen sie ihre Leistungen dokumentieren. Werden Defizite in der medizinischen Versorgung vermutet, wird dies im direkten Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen thematisiert.

Dieses Vorgehen heißt Strukturierter Dialog.

Den Strukturierten Dialog führen entweder die Partner der externen Qualitätssicherung auf Landesebene (indirekte Verfahren) oder direkt das IQTIG (direkte Verfahren) durch. Auf diese Weise soll mit medizinischer Expertise geklärt werden, wo tatsächlich Probleme in der Behandlung vorliegen, aber auch wo die Qualitätsziele erreicht wurden.

Die Durchführung des Strukturierten Dialogs erfolgt immer in dem Jahr, das auf das Erfassungsjahr folgt. Daher bezieht sich der Bericht zum Strukturierten Dialog 2017 auf das Erfassungsjahr 2016.