FAQ: Bei welchen QS-Verfahren werden nur Fälle von gesetzlich versicherten Patienten ausgelöst?

  • Stand: 30.07.2021

Bei den Dokumentationsmodulen CHE, DIAL, HCH, PCI sowie NWIF der entsprechenden QS-Verfahren gemäß der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) beschränkt sich die Dokumentationspflicht auf gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten.

Diese Bedingung wird in dem QS-Filter der Spezifikation dadurch erfüllt, dass das neunstellige Institutskennzeichen der Krankenkasse mit „10“ beginnt, eine korrekte eGK-Versichertennummer vorliegt und die Patientin bzw. der Patient keinem besonderen Personenkreis angehören. Alle Parameter sind auf der eGK-Versichertenkarte vorhanden und werden bei der Abrechnung verwendet.

Erst wenn alle drei Bedingungen zur Identifizierung von GKV-Patientinnen und -Patienten vorliegen, werden dokumentationspflichtige Leistungen ausgelöst. Wichtige Voraussetzung ist daher, dass die Angaben bei GKV-Patientinnen und -Patienten möglichst frühzeitig in Ihrer Software zur Verfügung stehen, z.B. durch geeignete Schnittstellen zur Patientverwaltung generiert werden können.

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