FAQ: Ist zukünftig die Umsetzung von Zählleistungsbereichen geplant?

  • Stand: 26.02.2020

Die Umsetzung von Zählleistungsbereichen ist im Moment nicht möglich aufgrund der folgenden Tatsachen:

Zur Ermittlung der Sollzahlen auf Prozedurebene im teilstationären Bereich wäre die Kombination aus OPS-Kode und OPS-Datum notwendig. OPS-Kode und OPS-Datum sind jedoch nicht valide.

Bei der kontinuierlichen Peritoneal-Dialyse (PD) ist eine Ermittlung der Sollzahlen auf Prozedurebene nicht möglich, da die Dialyse von der Patientin / vom Patienten selbst zu Hause durchgeführt wird. Bei dieser Form der Dialyse ist es schwierig, ein geeignetes Kriterium für die Auslösung von Teildatensätzen und somit zur Ermittlung der entsprechenden Sollzahlen zu definieren.

Im vertragsärztlichen Bereich wird die Dialysebehandlung über EBM-Kodes abgerechnet. Über diese Kodes ist die Ermittlung der tatsächlich durchgeführten Dialysebehandlungen nicht möglich, da für die Abrechnung im ambulanten Bereich eine Wochenpauschale gilt. Die Wochenpauschale gilt für mindestens drei Behandlungen. Da die Teildatensätze nicht pro Wochenpauschale sondern pro tatsächlich durchgeführter Behandlung dokumentiert werden sollen, lässt sich aus der Abrechnung der Wochenpauschale nicht auf die Anzahl der Dialysen schließen.

Die Sollstatistik ist vom Standortbezug zu entkoppeln und auf Ebene des Institutionskennzeichens zu erstellen. Die Darstellung der Datengrundlage sowie der Unter-/Überdokumentation in den Berichten haben daher ebenfalls auf Ebene des Institutionskennzeichens zu erfolgen.