FAQ: Welche Leistungserbringer müssen Daten für die externe Qualitätssicherung dokumentieren?

  • Stand: 21.03.2019

Die Leistungserbringer sind zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen verpflichtet. Dies regelt der § 135a Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V). Danach muss jede Klinik und jeder Arzt, der an der externen vergleichenden Qualitätssicherung teilnimmt, Daten zu Qualitätsaspekten der Patientenversorgung dokumentieren und an die zuständigen Einrichtungen der Landes- und Bundesebene senden.

Für die zur Datenerfassung und -übermittlung notwendige QS-Software veröffentlicht das IQTIG Spezifikationen, die die inhaltlichen und technischen Anforderungen an dieses Datenmanagement beschreiben. Alternativ können Sozialdaten der Krankenkassen oder Daten aus Befragungen für die externen Qualitätsvergleiche genutzt werden.

Durch spezifische Regelungen zur Psyeudonymisierung patientenidentifizierender Daten wird sichergestellt, dass die Erfordernisse des Datenschutzes zuverlässig beachtet werden.