FAQ: Welche Leistungserbringer müssen Daten für die externe Qualitätssicherung dokumentieren?

  • Stand: 07.04.2020

Die Leistungserbringer sind zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen verpflichtet. Dies regelt der § 135a Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V). Danach muss jede Klinik und jeder Arzt, der an der externen vergleichenden Qualitätssicherung teilnimmt, Daten zu Qualitätsaspekten der Patientenversorgung dokumentieren und an die zuständigen Einrichtungen der Landes- und Bundesebene senden.

Für die zur Datenerfassung und -übermittlung notwendige QS-Software veröffentlicht das IQTIG Spezifikationen, die die inhaltlichen und technischen Anforderungen an dieses Datenmanagement beschreiben. Alternativ können Sozialdaten der Krankenkassen oder Daten aus Befragungen für die externen Qualitätsvergleiche genutzt werden.

Bei der Übertragung von QS-Daten ist zusätzlich zur AES-Verschlüsselung eine Transportverschlüsselung vorgesehen, die einen sicheren Übertragungsweg sowie eine Authentifizierung des Absenders sicherstellen sollen. Im Zuständigkeitsbereich der Krankenhäuser erhalten die Absender dazu von der Datenannahmestelle für jedes Dokumentationssystem eine individuelle Registriernummer. Bei Vertragsärzten werden die Dateien in der Regel dagegen auf sicheren Transportwegen wie z.B. Webportal oder KV-Connect übertragen, sodass eine zusätzliche Registrierung entfallen kann.

Wenn der Schlüssel nicht in Ihre Software integriert ist, können Sie ihn bei den Servicedateien des IQTIG hier auswählen.

Durch spezifische Regelungen zur Psyeudonymisierung patientenidentifizierender Daten wird sichergestellt, dass die Erfordernisse des Datenschutzes zuverlässig beachtet werden.

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