FAQ: Welche Möglichkeiten gibt es, elektronische Daten vor der Übermittlung zu verschlüsseln?

  • Stand: 21.03.2019

Bevor die Daten elektronisch von den Leistungserbringern an die zuständigen Landesstellen oder an das IQTIG übermittelt werden, müssen sie aus Datensicherheitsgründen verschlüsselt werden. Dabei sind aktuell zwei Verfahren mit öffentlichen Schlüsseln zu unterscheiden:

PGP-Verschlüsselung:

Für die Übermittlung der Sollstatistik und der Risikostatistik der Krankenhäuser werden die Dateien gemäß PGP-Verfahren verschlüsselt. PGP ist die Abkürzung für „Pretty Good Privacy“. Bei diesem Verfahren stellt der Empfänger einen öffentlichen Schlüssel zur Sicherung der Daten zur Verfügung, sodass nur dieser die Datenlieferung mit dem zugehörigen privaten Schlüssel wieder lesen kann.

Von den Krankenhäusern ist immer der öffentliche Schlüssel der zuständigen Landestelle zu verwenden. Wenn der Schlüssel nicht in Ihre Software integriert ist, können Sie ihn bei den Servicedateien des IQTIG unter iqtig.org/datenerfassung/servicedateien/ auswählen.

Der öffentliche PGP-Schlüssel des IQTIG ist von den Landesstellen zur Weiterleitung der Soll- und Risikostatistik sowie darüber hinaus zur Übermittlung der Ergebnisse des Strukturierten Dialoges und der Datenvalidierung zu verwenden.

AES-Verschlüsselung:

Von dem PGP-Verfahren zu unterscheiden sind die öffentlichen AES-Schlüssel. AES steht für „Advanced Encryption Standard“. Diese Schlüssel werden ausschließlich beim Export der QS-Daten für die Sicherung einzelner Abschnitte der XML-Dateien verwendet. Mit Hilfe dieser AES-Schlüssel wird sichergestellt, dass die einzelnen Daten der Exportdateien jeweils nur von der vorgesehenen Stelle gelesen werden können. Der Verschlüsselungsprozess ist üblicherweise bereits in der QS-Software integriert.

Die weiteren Details der Datenverarbeitung und Verschlüsselung können der Technischen Dokumentation der Spezifikation entnommen werden.