FAQ: Wie wird der Zeitpunkt der Diagnosestellung dokumentiert?

  • Stand: 10.09.2019

Mit den Datenfelder 21 bis 30 sollen Komplikationen erfasst werden, welche im Zusammenhang mit einer Cholezystektomie stehen oder durch sie verursacht wurden. Hierbei ist zwischen operationsbedingten intra- oder postoperative Komplikationen sowie vorbestehenden, den Krankheitsverlauf negativ beeinflussenden Faktoren zu unterscheiden. Es gibt Operationsbefunde, welche deutlich machen, dass ein Befund bereits vor der OP bestand, welche präoperativ jedoch allenfalls eine Verdachtsdiagnose darstellte.  Für die Dokumentation der Datenfelder 21 bis 30 bedeutet dies:

  1. Der Schlüssel: „1 = ja, Diagnose wurde vor der Cholezystektomie gestellt“ wird dokumentiert, wenn die präoperativ gestellte (Verdachts-)Diagnose intraoperativ bestätigt wird oder während der Operation festgestellt wird, dass ein Befund schon vor OP-Beginn bestanden hat
  2. Der Schlüssel: "0 = nein, Diagnose wurde erst nach der Cholezystektomie gestellt“ ist zu dokumentieren, wenn die gestellte Diagnose auf die durchgeführte Cholezystektomie zurückzuführen ist.