Aktuelles | IQTIG https://iqtig.org/aktuelles/feed.rss Aktuelles | IQTIG de_DE Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Mon, 17 Jun 2024 00:52:28 +0200 Mon, 17 Jun 2024 00:52:28 +0200 News news-1810 Fri, 07 Jun 2024 11:16:00 +0200 Lokal begrenztes Prostatakarzinom: Bewerbungsfrist für Leistungserbringer zur Erprobung einer Patientenbefragung verlängert https://iqtig.org/aktuelles/news/lokal-begrenztes-prostatakarzinom-iqtig-sucht-leistungserbringer-zur-erprobung-eines-patientenfragebogens/ Berlin, 7. Juni 2024 - Das IQTIG entwickelt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Patientenbefragungen. Für die Erprobung einer Patientenbefragung zur Erfassung der Qualität der Diagnostik, Beratung und Behandlung von Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom sucht das IQTIG Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren (MVZ), ambulant tätige Urologinnen und Urologen sowie Strahlentherapeutinnen und -therapeuten, die uns bei der Suche nach Patienten unterstützen. Das IQTIG wurde am 25. Januar 2023 vom G-BA mit der Entwicklung einer Patientenbefragung zur Qualität der Diagnostik, Beratung und Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms beauftragt. Im Rahmen des Projekts entwickelt das IQTIG eine Patientenbefragung mit verschiedenen Fragebogenversionen u. a. zu Diagnostik und Behandlungsoptionen.
Bevor die Fragebögen dem G-BA abschließend vorgelegt und zur Anwendung empfohlen werden, sollen diese mithilfe eines Standard-Pretests empirisch überprüft werden (z. B. die Prüfung statistischer Zusammenhänge und Konstrukte).

Dazu ist vorgesehen, dass der jeweils zutreffende Fragebogen (abhängig von der Art der Behandlung) postalisch an die Patienten gesendet wird, so dass diese dann in Ruhe antworten können.
Der Standard-Pretest ist ein ganz wesentlicher Teil unserer Entwicklung, da wir nur so die Eignung des Fragebogens umfänglich prüfen können. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Fragebogen auch praxistauglich ist.
Damit diese Erprobung stattfinden kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen! Das IQTIG sucht stationäre Einrichtungen, Medizinische Versorgungszentren (MVZ), ambulant tätige Urologinnen und Urologen sowie Strahlentherapeutinnen und -therapeuten, die Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom behandeln bzw. betreuen.
Die neue Bewerbungsfrist endet am 25. Juni 2024.
Weitere Informationen zur Durchführung des Standard-Pretest finden Sie hier
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

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Aktuelles
news-1816 Fri, 17 May 2024 12:34:00 +0200 Bundesweiter Klinik-Atlas geht online https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-bereitet-daten-fuer-bundes-klinik-atlas-des-bundesgesundheitsministeriums-auf/ Berlin, 17. Mai 2024 - Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat heute den interaktiven Bundes-Klinik-Atlas veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger können auf www.bundes-klinik-atlas.de schnell und verständlich erfahren, welche Klinik welche Leistung mit welcher Qualität anbietet. So kann eine informierte Entscheidung darüber getroffen werden, welches Krankenhaus für den individuellen Fall geeignet ist – und das auch ohne Vorkenntnisse im Gesundheitswesen. Die Daten werden zur besseren Einordnung und zum besseren Vergleich in einem Tacho-System dargestellt. Dafür werden die am Krankenhausstandort erbrachten Fallzahlen und die Personalausstattung in eine Relation zu denen der anderen Krankenhausstandorte in Deutschland gesetzt und in Korridoren von je 20 Prozent dargestellt.
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach:„Mit dem Bundes-Klinik-Atlas bieten wir Patientinnen und Patienten einen übersichtlichen Wegweiser durch den Krankenhaus-Dschungel in Deutschland. Mit wenigen Klicks können sie Kliniken vergleichen und für die benötigte Behandlung in ihrer Nähe die beste Klinik finden. Verständliche Informationen über gute Krankenhausversorgung sind damit für alle zugänglich und nicht mehr nur das Privileg von wenigen. Der Bundes-Klinik-Atlas macht unsere stationäre Versorgung sozial gerechter und leistet wichtige Vorarbeit für die anstehende Krankenhausreform. Seine Transparenz ist Teil unserer Qualitätsoffensive.“
Prof. Claus-Dieter Heidecke, Leiter des IQTIG: „Der Bundes-Klinik-Atlas ist ein wegweisendes Element der Patienten-Information. Das Portal ermöglicht es Patientinnen und Patienten gut informierte und fundierte Entscheidungen zur Auswahl eines Krankenhauses zu treffen, wobei sie oder er sich im Bundes-Klinik-Atlas auch bis zur kleinsten Detailebene herunterklicken kann. Der Bundes-Klinik-Atlas kann zudem als Katalysator dafür dienen, die Datengrundlage der Qualitätssicherung weiterzuentwickeln und so ein Angebot zu schaffen, das sich wirklich an den Informationspräferenzen und Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten orientiert.“

Die Webseite wurde unter Verantwortung des BMG in enger Kooperation mit dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) und dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) erstellt.
Der Bundes-Klinik-Atlas wird zum Start folgende Daten abbilden:

  • Krankenhäuser mit Standorten (Karte)
  • Bettenzahl
  • Ausweisung Sicherstellungshäuser
  • teilstationäre Behandlungsplätze
  • Fallzahlen insgesamt
  • Fallzahlen je Fachabteilung
  • Fallzahlen je Behandlungsanlass
  • Pflegekräfte für den gesamten Standort
  • Pflegepersonalquotienten
  • Mindestmengen
  • Notfallstufen
  • Ausgewählte Zertifikate

Der Bundes-Klinik-Atlas wird kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert. Geplant sind in diesem Jahr noch zwei weitere Updates: Ergänzt werden sollen u.a. Qualitätsdaten zu den Komplikationsraten von Eingriffen sowie die Zuordnung der Krankenhäuser in Level und Leistungsgruppen.
Fragen und Antworten zum Bundes-Klinik-Atlas finden Sie hier: www.bundesgesundheitsministerium.de/bundes-klinik-atlas.
Diese Pressemitteilung steht auch als PDF-Download zur Verfügung.
Die Pressekonferenz zum Start des Bundes-Klinik-Atlasses können Sie bei Youtube ansehen.

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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1804 Thu, 11 Apr 2024 08:45:49 +0200 IQTIG veröffentlicht Weiterentwicklungsstudie zu Herzschrittmachern und Defibrillatoren https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-veroeffentlicht-weiterentwicklungsstudie-zu-herzschrittmachern-und-defibrillatoren/ Berlin, 19. April 2024 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung der QS-Verfahren zur Versorgung mit implantierten Herzschrittmachern und Defibrillatoren veröffentlicht. In seinem Bericht empfiehlt das IQTIG, zusätzlich zu den bereits qualitätsgesicherten stationären Implantationen, Revisionen und Systemwechsel auch entsprechende ambulante Eingriffe in das QS-Verfahren Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HSMDEF) einzubeziehen. Dagegen wird der Einbezug von Kontrolluntersuchungen bzw. der Nachsorge nicht empfohlen. „Die Patientinnen und Patienten müssen sich darauf verlassen, dass die Versorgungsqualität sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor gut ist“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Wenn ein Teil der operativen Eingriffe nun ambulant durchgeführt wird, dann muss die Qualitätssicherung dieser Verschiebung folgen – die Weiterentwicklungsstudie hat gezeigt, dass dieser Weiterentwicklung nichts entgegensteht“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.
Der plötzliche Herztod gehört zu den häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrienationen. Bei den meisten Betroffenen sind dafür Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, KHK) oder des Herzmuskels (Kardiomyopathie) ursächlich, die lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) zur Folge haben können.

Das QS-Verfahren Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HSMDEF) läuft unter der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL).
Der Einsatz eines Herzschrittmachers hat das Ziel, Beschwerden, die bis zur Bewusstlosigkeit der Patientin bzw. des Patienten reichen können, zu mindern. Zudem erhöhen Herzschrittmacher bei bestimmten Formen von Herzrhythmusstörung die Lebenserwartung. Ein weiteres Anwendungsgebiet für Herzschrittmacher ist die fortgeschrittene Pumpschwäche des Herzens (Herzinsuffizienz).
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte das IQTIG am 18. März 2022 beauftragt im Rahmen einer Weiterentwicklungsstudie zu prüfen, ob auch ambulante Eingriffe in das bisher sektorspezifische QS-Verfahren einbezogen werden sollten. Außerdem sollte das IQTIG Empfehlungen abgeben, ob die Kontrolluntersuchungen bzw. die Nachsorge in das QS-Verfahren integriert werden sollten und ob die Nutzung der in den Geräten gespeicherten Informationen technisch möglich und inhaltlich für Aussagen zur Qualität sinnvoll ist. Das IQTIG hatte seinen Bericht fristgerecht am 31. März 2023 zur Beratung im G-BA abgegeben.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1802 Mon, 08 Apr 2024 15:47:49 +0200 Bundes-Klinik-Atlas: IQTIG startet Registrierung für Herausgeber von Zertifikaten https://iqtig.org/aktuelles/news/bundes-klinik-atlas-iqtig-startet-registrierung-fuer-herausgeber-von-zertifikaten/ Berlin, 9. April 2024 - Das IQTIG wurde vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) damit beauftragt, die Qualität der stationären Versorgung durch einen Bundes-Klinik-Atlas zu fördern. Die gesetzliche Grundlage dafür ist das Krankenhaustransparenzgesetz, welches am 28. März 2024 in Kraft getreten ist. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Informationsangebots ist die Abbildung aussagekräftiger Zertifikate und Qualitätssiegel. Das IQTIG ist dafür verantwortlich, die Aussagekraft von Zertifikaten und Qualitätssiegeln zu bewerten und so über ihre Veröffentlichung im Bundes-Klinik-Atlas zu entscheiden.
Hierbei orientiert sich das IQTIG an Vorarbeiten, die gemäß § 137a des Sozialgesetzbuches V (SGB V) erfolgt sind. Sie umfassen insgesamt 17 Kriterien zur Bewertung der Aussagekraft von Zertifikaten und Qualitätssiegeln im Gesundheitswesen.
In einem ersten Schritt können sich die Herausgeber von Zertifikaten und Qualitätssiegeln für die stationäre Versorgung bis zum 15. April 2024 registrieren. Zu diesem Zweck bittet das IQTIG um eine entsprechende Nachricht an: zertifikate(at)iqtig.org.

In einem zweiten Schritt stellt das IQTIG ein Online-Abfrage-Tool zur Verfügung, damit Zertifikatsherausgeber die notwendigen Informationen bereitstellen können. Anschließend erfolgt die Bewertung der Zertifikate. Als aussagekräftig befundene Zertifikate und Qualitätssiegel werden auf dem Bundes-Klinik-Atlas veröffentlicht. Dieser Prozess wird vermutlich Anfang 2025 abgeschlossen sein.
Am 22. März 2024 hat der Bundesrat die gesetzliche Grundlage für ein Online-Vergleichsportal geschaffen. Nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt am 28. März 2024 soll der Bundes-Klinik-Atlas ab dem 1. Mai 2024 online gehen.
Das Portal wird vom Bundesgesundheitsministerium betrieben. Das IQTIG und das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) liefern Qualitätsdaten zu. Diese QS-Daten werden schrittweise nach einem Stufenplan der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1799 Mon, 08 Apr 2024 12:02:00 +0200 Entwurf für die "Methodischen Grundlagen" V2.1 des IQTIG veröffentlicht https://iqtig.org/aktuelles/news/entwurf-fuer-die-methodischen-grundlagen-21-des-iqtig-veroeffentlicht/ Berlin, 8. April 2024 - Das IQTIG hat Version 2.1 seiner "Methodischen Grundlagen" veröffentlich und damit das öffentliche Stellungnahmeverfahren dazu eingeleitet. Organisationen des Gesundheitswesens, wissenschaftliche Institute, Patientinnen und Patienten und deren Vertreter sowie fachkundige Einzelpersonen haben bis zum 31. Mai 2024 Gelegenheit, zu den Inhalten der „Methodischen Grundlagen 2.1“ fachliche Hinweise in Form schriftlicher Stellungnahmen einzureichen. In den Methodischen Grundlagen sind die wissenschaftlichen Arbeitsgrundlagen des IQTIG als fachlich unabhängiges, wissenschaftliches Institut nach § 137a Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) beschrieben. Dazu gehören die Methoden der Entwicklung und Weiterentwicklung von Qualitätssicherungsmaßnahmen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).
In den "Methodischen Grundlagen" ist beispielsweise festgehalten, wie das Institut die Patientenperspektive in die Entwicklung von Qualitätssicherungsmaßnahmen einbindet, welche statistischen Analysemethoden es anwendet und nach welchen Prinzipien Patientenbefragungen entwickelt werden. Das IQTIG überarbeitet und entwickelt seine "Methodischen Grundlagen" kontinuierlich weiter, um seine Methoden und Kriterien der Entwicklung der Wissenschaften und sich ändernden Anforderungen an das Institut anzupassen.

Als das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland entwickelt das IQTIG im Auftrag des G‐BA Qualitätssicherungsverfahren und beteiligt sich an deren Durchführung.
Nach § 137a Abs. 1 SGB V und nach seiner Satzung ist das IQTIG wissenschaftlich unabhängig. Weder Industrie noch Politik noch Krankenkassen, Behörden oder Verbände können die Inhalte der Berichte des Institutes beeinflussen.
Das Institut arbeitet mit seiner Expertise insbesondere dem G-BA, aber auch dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bei verschiedensten Aufgaben der Qualitätssicherung medizinischer Versorgung zu.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1794 Fri, 23 Feb 2024 10:53:00 +0100 IQTIG ist Fördermitglied im Netzwerk Evidenzbasierte Medizin https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-ist-foerdermitglied-im-ebm-netzwerk/ 23. Februar 2024 - Das IQTIG erweitert systematisch seine Vernetzung im deutschen Gesundheitswesen. Seit Januar 2024 ist das Institut Fördermitglied des EbM-Netzwerks und institutionelles Mitglied des Deutschen Netzwerks für Versorgungsforschung (DNVF). Außerdem ist das IQTIG Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS). Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Dabei wendet das Institut regelmäßig sowohl Methoden der evidenzbasierten Medizin an als auch Methoden, die in der Versorgungsforschung eingesetzt werden:

Das IQTIG recherchiert Leitlinien und Studien im Rahmen von systematischen Recherchen, erhebt selbst qualitative und quantitative Daten und analysiert Sekundärdaten (Sozialdaten bei den Krankenkassen).
Insbesondere besteht seitens des IQTIG und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Interesse am Austausch und an der wissenschaftlichen Vernetzung im Bereich evidenzbasierte Medizin und Versorgungsforschung. Durch die Mitgliedschaft in und Mitarbeit bei diesen drei Organisationen möchte das IQTIG die großen Themen – Qualitätssicherung - Patientensicherheit – Versorgungsforschung - Evidenzbasierte Medizin – mitgestalten.
Weitere Informationen zu den Aufgaben des IQTIG finden Sie hier.

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Aktuelles
news-1791 Thu, 15 Feb 2024 08:35:53 +0100 Entwicklung und Anwendung eines Konzepts zur Identifizierung von Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen: Expertinnen und Experten gesucht https://iqtig.org/aktuelles/news/entwicklung-und-anwendung-eines-konzepts-zur-identifizierung-von-qualitaetsdefiziten-und-verbesserungspotenzialen-expertinnen-und-experten-gesucht/ 15. Februar 2024 - Das IQTIG wurde am 12. Mai 2023 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der „Entwicklung und Anwendung eines Konzepts zur kontinuierlichen und systematischen Identifizierung von relevanten Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen“ beauftragt. Ziel der Beauftragung ist die Neu- und Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung in Zukunft an solchen Versorgungsbereichen auszurichten, die eine besondere Relevanz für die Patientensicherheit bzw. einen erwartbar hohen Patientennutzen aufweisen.
Die bisher identifizierten Hinweise auf Qualitätsdefizite und Verbesserungspotenziale sollen nun anhand zuvor festgelegter Kriterien bewertet und für die indikatorengestützte Qualitätssicherung priorisiert werden.

Im Rahmen dieser Bewertung und Priorisierung möchte das IQTIG gerne Expertinnen und Experten mit Fachwissen in Versorgungsforschung oder praktischer Erfahrung in der (Patienten-) Versorgung im deutschen Gesundheitswesen beteiligen.

Weitere Informationen zur Bewerbung für das oben genannte Expertengremium finden Sie hier.
Bitte bewerben Sie sich bis zum 5. April 2024.

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Aktuelles
news-1788 Wed, 31 Jan 2024 14:02:00 +0100 PPP-Richtlinie: IQTIG stellt technische Spezifikation zur Strukturabfrage für Krankenhäuser bereit https://iqtig.org/aktuelles/news/ppp-richtlinie-iqtig-stellt-technische-spezifikation-zur-nachweispflicht-fuer-krankenhaeuser-bereit/ 31. Januar 2024 - Das IQTIG hat erstmals eine technische Spezifikation zur Umsetzung der „Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie“ (PPP-RL) veröffentlicht. Grundlage für die Entwicklung dieser Spezifikation ist ein entsprechender Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Anhand der technischen Spezifikation soll die Nachweispflicht der Einrichtungen gemäß PPP-RL auf Einrichtungs- und Quartalsebene voraussichtlich ab 2025 über eine softwarebasierte Spezifikation erfolgen und das aktuelle Servicedokument für die Dokumentation auf Einrichtungs- und Quartalsebene (Teil A der Anlage 3 der PPP-RL) ersetzen.
Gemäß § 16 Absatz 8 PPP-RL findet die Dokumentation auf Monats- und Stationsebene in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2025 nur für eine repräsentative 5 %-Stichprobe der differenzierten Einrichtungen Anwendung. Die Erhebung dieser stations- und monatsbezogenen Dokumentation (Teil B der Anlage 3 der PPP-RL) soll 2025 weiterhin über das Servicedokument erfolgen.

Die PPP-RL legt Mindestvorgaben für die Personalausstattung in den stationären Einrichtungen der Erwachsenenpsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychosomatik fest. Hierbei sind die Nachweise zur personellen Struktur in den psychiatrischen und in psychosomatischen Einrichtungen zu erbringen.
Die Nachweispflichten gelten für differenzierte Einrichtungen gemäß PPP-RL, die Patientinnen und Patienten vollstationär, teilstationär oder stationsäquivalent behandeln (PPP-RL, § 1 (2)).
Bei inhaltlichen Fragen zum Servicedokument wenden Sie sich bitte an den G-BA: PPP-RL(at)g-ba.de.
Bei Rückfragen zur technischen Handhabung des Servicedokumentes (Teil A und Teil B) hilft Ihnen der IQTIG-Verfahrenssupport gerne weiter: verfahrenssupport(at)iqtig.org.

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Aktuelles
news-1768 Mon, 01 Jan 2024 10:20:00 +0100 Strukturelle und personelle Ausstattung von Perinatalzentren: IQTIG hat am 1. Januar 2024 Strukturabfrage gestartet https://iqtig.org/aktuelles/news/strukturelle-und-personelle-ausstattung-von-perinatalzentren-iqtig-hat-am-1-januar-2024-strukturabfrage-gestartet/ Berlin, 1. Januar 2024 - Das IQTIG führt jedes Jahr eine Strukturabfrage zur strukturellen und personellen Ausstattung von Perinatalzentren durch. Die Daten werden zwischen dem 1. Januar und dem 15. Februar eines Jahres entgegengenommen. Bis 1. März sind noch Korrekturen der übermittelten Angaben möglich. Zur Übermittlung der Daten steht ein Login-Portal des IQTIG sowie das Mailpostfach nicu(at)iqtig.org zur Verfügung. Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2024 werden demnach die Daten aus dem Erfassungsjahr 2023 erhoben. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 313 Einrichtungen an der Strukturabfrage. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet. Grundlage für die Abfrage ist die "Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) des G-BA. Perinatalzentren sind Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm spezialisiert haben. Frühchen mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1.500 Gramm können auch von Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) versorgt werden. Aktuelles news-1779 Thu, 14 Dec 2023 13:24:30 +0100 IQTIG veröffentlicht Empfehlungen zur Bewertung der Aussagekraft von Zertifikaten und Qualitätssiegeln https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-veroeffentlicht-empfehlungen-zur-bewertung-der-aussagekraft-von-zertifikaten-und-qualitaetssiegeln/ Berlin, 22. Dezember 2023 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat Kriterien zur Bewertung der Aussagekraft von Zertifikaten und Qualitätssiegeln entwickelt, damit Patientinnen und Patienten eine verlässliche Grundlage für informierte Entscheidungen bei der Auswahl von Leistungserbringern erhalten. Die Checkliste mit weiteren Informationen für Patientinnen und Patienten steht kostenlos zum Download zur Verfügung. „Patientinnen und Patienten brauchen verständliche und transparente Informationen darüber, welche Aussagekraft Zertifikate und Qualitätssiegel in der medizinischen Versorgung haben“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Die Entwicklung von Kriterien zur Beurteilung der Zertifikate und Qualitätssiegel ist daher ein wichtiger Schritt, um mehr Transparenz in der deutschen Gesundheitsversorgung zu schaffen. Die Checkliste kann eine Hilfestellung für Patientinnen und Patienten sein, wenn sie sich für ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis entscheiden müssen“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.
Einsatz von Zertifikaten und Qualitätssiegel im deutschen Gesundheitswesen
Zertifikate und Qualitätssiegel im Gesundheitswesen dienen dazu, Leistungserbringern (Krankenhäuser und Arztpraxen) die Erfüllung spezifischer Anforderungen und Voraussetzungen zu bescheinigen. Sie spielen daher eine entscheidende Rolle, weil sie die Erfüllung von Anforderungen und Voraussetzungen für Leistungserbringer bestätigen. So sollen Zertifikate und Qualitätssiegel für Patientinnen und Patienten eine Orientierung bezüglich der zu erwartenden Behandlungsqualität bieten.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das IQTIG gemäß § 137a des SGB V damit, Kriterien zur Bewertung der Aussagekraft zu entwickeln, um die Bedeutung und Relevanz offenzulegen.

Das IQTIG hat insgesamt 17 Kriterien erarbeitet, die in vier Anforderungsgruppen gegliedert sind: „Übergeordnete Anforderungen“, „Anforderungen an den Inhalt“, „Anforderungen an das Prüfverfahren“ und „Anforderungen an das Entscheidungsverfahren“. Die Kriterienentwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten, unter Einbindung der Patientenperspektive sowie unter Berücksichtigung von Stellungnahmen aus dem Beteiligungsverfahren. Das IQTIG hat die Kriterien in eine allgemeinverständliche Checkliste mit Patienteninformation übertragen. Die Verständlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Anwendbarkeit der Checkliste wurde mittels Nutzertestungen überprüft.
IQTIG empfiehlt weitergehende Schritte
In seinem Abschlussbericht empfiehlt das IQTIG eine weitergehende Konkretiesierung der Kriterien zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln. Nach Einschätzung des Instituts ist es Patientinnen und Patienten trotz der vorliegenden Checkliste im Alltag oft nur schwer möglich, die tatsächliche Aussagekraft einzuschätzen. Dazu gehört auch, dass Patientinnen und Patienten oftmals nicht alle Informationen über die Herausgeber der Zertifikate und Qualitätssiegel vorliegen. Ob eine alleinige Bereitstellung von Kriterien in Form einer Patienteninformation und Checkliste ausreicht, um Patientinnen und Patienten die eigenständige Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln zu ermöglichen, ist fraglich.
Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1767 Fri, 01 Dec 2023 10:10:00 +0100 Sehr kleine Frühgeborene: IQTIG veröffentlicht auf perinatalzentren.org aktualisierte Informationen für werdende Eltern https://iqtig.org/aktuelles/news/sehr-kleine-fruehgeborene-iqtig-veroeffentlicht-auf-perinatalzentrenorga-ktualisierte-informationen-fuer-werdende-eltern/ Berlin, 1. Dezember 2023 - Die Website perinatalzentren.org richtet sich an werdende Eltern sehr kleiner Frühgeborener. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt. Auf perinatalzentren.org wird die Versorgungsqualität aller deutschen Perinatalzentren, die sehr kleine Frühgeborene versorgen, miteinander verglichen. Die Qualität der Versorgung wird durch das Überleben, das Überleben ohne schwere Erkrankung sowie über die klinische Erfahrung des Behandlungsteams abgebildet. Deutschlandweit gibt es mehr als 210 Spezialkliniken - Perinatalzentren -, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener spezialisiert haben. Das IQTIG veröffentlicht die aufbereiteten und aktualisierten Behandlungsergebnisse jährlich am 1. Dezember. Aktualisiert sind auch die Ergebnisse zur strukturellen und personellen Ausstattung (Strukturdaten) von Perinatalzentren und Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt. Das IQTIG veröffentlicht die Strukturdaten der "Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) ebenfalls jährlich am 1. Dezember neu. Aktuelles news-1775 Thu, 30 Nov 2023 17:04:00 +0100 Neue einheitliche Begriffsdefinitionen für Zeiträume und Wechsel des Jahresbezugs bei IQTIG-Produkten https://iqtig.org/aktuelles/news/neue-einheitliche-begriffsdefinitionen-fuer-zeitraeume-und-wechsel-des-jahresbezugs-bei-iqtig-produkten/ Berlin, 30. November 2023 - Das IQTIG hat in Bezug auf zeitliche Zusammenhänge und die berichteten Zeiträume in seinen Produkten einheitliche Begriffe definiert und ihre Nutzung als Ordnungskriterium, z. B. in Dateinamen, für die jeweiligen IQTIG-Produkte festgelegt. Betroffen von der Umstellung sind u. a. die Jahresauswertungen und dazugehörigen Quartalsauswertungen, die endgültigen Rechenregeln, der Bundesqualitätsbericht sowie die Mandantenfähige Datenbank. Vor allem die Verwendung des Begriffs „Auswertungsjahr“ ermöglicht es, durch eine Jahreszahl die meisten IQTIG-Produkte eindeutig und korrekt zu bezeichnen. Eine zentrale Änderung ist die Einführung und Anwendung eines neuen Ordnungskriteriums: das Auswertungsjahr (AJ). Das Auswertungsjahr ist als das Jahr definiert, in dem eine Jahresauswertung erzeugt und an die Stakeholder – z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen oder den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) - übermittelt wird. Es dient hierbei als allgemeine Klammer, um Dokumente und Daten aus verschiedenen Datenquellen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst und / oder übermittelt werden und gleichzeitig in ein einzelnes Produkt, wie zum Beispiel eine Auswertung überführt werden sollen, einheitlich bezeichnen und einordnen zu können. Mit der Verwendung des Auswertungsjahres zur Benennung ist es nun möglich, den Großteil der IQTIG-Produkte unter Angabe von nur einer einzelnen, einheitlichen Jahreszahl zu erzeugen und zu übermitteln bzw. zu veröffentlichen. Erfassungsjahr bleibt als Information erhalten Da die Angabe des Erfassungsjahres (EJ) – des Jahres, in dem eine Patientin oder ein Patient entlassen (stationär) oder behandelt (ambulant) wurde – weiterhin eine sehr wichtige Information darstellt, werden auch zukünftig Angaben zum Erfassungsjahr in den verschiedenen Produkten gemacht. Weiterhin wurden auch für die Begriffe Spezifikationsjahr, Berichtszeitraum und Vergleichszeiträume konkrete Definitionen festgelegt. Ausführliche Erläuterungen werden in einem Informationsschreiben an alle Verfahrensteilnehmer gesandt. Die Umstellung auf die neuen Begriffsdefinitionen erfolgt mit der Erstellung und Auslieferung der Zwischenberichte zum dritten Quartal (Q3) im Dezember 2023. Die Zwischenberichte stellen inhaltlich Teilmengen zum Jahresbericht im Auswertungsjahr 2024 dar und orientieren sich an dessen Jahresbezug. Aus diesem Grund werden die Q3-Zwischenberichte mit Q3/AJ2024 bezeichnet werden. Durch diesen Wechsel in der Dateibenennung ergibt sich in der chronologischen Reihenfolge der diesjährigen Zwischenberichte daher ein scheinbarer Sprung von Q2/2023 (Zuordnung zum Erfassungsjahr) zu dann Q3/AJ2024. Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach § 136 ff. SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Diese Pressemitteilung können Sie auch als PDF herunterladen. Pressemitteilungen Aktuelles news-1773 Mon, 20 Nov 2023 10:00:00 +0100 IQTIG veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Verfahren der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-veroeffentlicht-empfehlungen-zur-weiterentwicklung-von-verfahren-der-datengestuetzten-gesetzlichen-qualitaetssicherung/ Berlin, 20. November 2023 - Das IQTIG hat seinen Abschlussbericht zu den „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Verfahren der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung“ veröffentlicht. Anhand der drei datengestützten Qualitätssicherungsverfahren Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie (QS PCI), Knieendoprothesenversorgung (QS KEP) und Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HDMDEF) hat das IQTIG exemplarisch geprüft, inwieweit Aufwände reduziert werden können und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt. Der Abschlussbericht enthält konkrete Empfehlungen zur Weiterführung, Überarbeitung oder Abschaffung der Qualitätsindikatoren der drei genannten QS-Verfahren. So können durch die Empfehlungen des IQTIG zukünftig rund ein Viertel der Dokumentationsaufwände der Leistungserbringer für die Qualitätssicherung eingespart werden. Darüber hinaus hat das IQTIG Weiterentwicklungsbedarf insbesondere zur Einbindung der Patientenperspektive identifiziert, der durch die Entwicklung von Patientenbefragungen geschlossen werden soll.
„Wir freuen uns, dass der Gemeinsame Bundesausschuss den Empfehlungen des IQTIG in den wesentlichen Punkten gefolgt ist und wir die Überprüfung der übrigen Verfahren auf dieser Basis fortsetzen können“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Damit ist ein wichtiger Impuls zur Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung gesetzt. Wenn unsere Empfehlungen umgesetzt werden, würde nicht nur der Dokumentationsaufwand für die Krankenhäuser und Vertragsärzte reduziert, sondern auch der Nutzen der QS-Verfahren in Hinblick auf die qualitative Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten erhöht.“
Präsentation der IQTIG-Empfehlungen auf der 14. QS-Konferenz des G-BA am 24. November 2024
Auf der diesjährigen QS-Konferenz des G-BA am 24. November 2023 wird das IQTIG ausführlich seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Verfahren der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung vorstellen.

Schwerpunkte der Veranstaltung sind u.a. die Umsetzung der gesetzlichen Qualitätssicherung im zurückliegenden Jahr sowie die Themen Patientenzentrierung und Digitalisierung. Am zweiten Tag der Konferenz (24. November 2023) stellt das IQTIG aktuelle Ergebnisse der datenbasierten Qualitätssicherung vor. Weitere Informationen zum Programm der Konferenz sowie zur Registrierung finden Sie auf den Webseiten des G-BA.
Auftrag ist erster Schritt zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung
Grundlage des Berichts des IQTIG ist der Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 19. Mai 2022. Hintergrund ist der Eckpunktebeschluss des G-BA vom 21. April 2022, in welchem Maßnahmen zur Aufwandsreduktion und Effizienzsteigerung der externen Qualitätssicherung beschlossen wurden.
Der G-BA hat das IQTIG bereits beauftragt, alle weiteren der aktuell 15 datengestützten QS-Verfahren unter der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) zu überprüfen. Den Abschlussbericht für die QS-Verfahren Koronarchirurgie und Eingriffe an Herzklappen (QS KCHK), Ambulant erworbene Pneumonie (QS CAP), Mammachirurgie (QS MC), Karotis-Revaskularisation (QS KAROTIS), Dekubitusprophylaxe (QS DEK) und Hüftgelenkversorgung (QS HGV) wird das IQTIG dem G-BA am 14.Juni 2024 vorgelegen.
Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
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news-1766 Thu, 16 Nov 2023 14:51:00 +0100 Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur (QSFFx-RL): Neues QS-Verfahren im Regelbetrieb gestartet https://iqtig.org/aktuelles/news/versorgung-der-hueftgelenknahen-femurfraktur-qsffx-rl-neues-qs-verfahren-im-regelbetrieb-gestartet/ Berlin, 16. November  2023 – Die Datenerhebung zum neuen Qualitätssicherungsverfahren nach QSFFx-Richtlinie ist heute gestartet. Hintergrund: Die „Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur“ (QSFFx-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) legt die Mindestanforderungen an die Struktur- und Prozessqualität für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer hüftgelenknahen Femurfraktur fest. Das Nachweisverfahren ist ab dem 1. Januar 2024 anzuwenden. Voraussetzung dafür ist, dass zwischen dem 15. November und 31. Dezember 2023 ein erstmaliger Nachweis über die Erfüllung der Mindestvorgaben an die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen übermittelt wird. Das IQTIG wurde vom G-BA beauftragt, auf Basis der Richtlinie und der dort in Anlage 3 enthaltenen Checkliste eine Spezifikation zu entwickeln. Zur Datenerhebung und –übermittlung wird eine spezifikationskonforme Software benötigt. Das IQTIG hat Kontaktinformationen zu Softwareherstellern veröffentlicht, die Software für die Umsetzung gemäß QSFFx-RL anbieten. Die Krankenhäuser müssen bis zum 15. Februar 2024 die erste Strukturabfrage an das IQTIG übermitteln. Das IQTIG wertet im Auftrag des G-BA die Daten der Strukturabfrage standortbezogen aus und übermittelt dem G-BA die Ergebnisse jährlich in Form eines Berichts. Dieser Bericht wird vom G-BA veröffentlicht. Die für den Jahresbericht vorgesehenen Auswertungen sind in einem vom IQTIG verfassten Auswertungs- und Berichtskonzept beschrieben. Darüber hinaus wird das IQTIG die Daten zum Zwecke der Veröffentlichung im strukturierten Qualitätsbericht nach § 136b SGB V standortbezogen aufbereiten. Die standortbezogenen Ergebnisse werden im Rahmen der Regelungen für Qualitätsberichte veröffentlicht. Details dazu sind vom Gemeinsamen Bundesausschuss noch festzulegen. Weitere Informationen zum QS-Verfahren Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur (QSFFx) finden Sie hier. Aktuelles news-1769 Thu, 09 Nov 2023 14:59:05 +0100 Bundesqualitätsbericht 2023: IQTIG veröffentlicht Ergebnisse der externen Qualitätssicherung nach der DeQS-Richtlinie https://iqtig.org/aktuelles/news/bundesqualitaetsbericht-2023-iqtig-veroeffentlicht-ergebnisse-der-externen-qualitaetssicherung-nach-der-deqs-richtlinie/ Berlin, 15. November 2023 - Das IQTIG hat seinen Bundesqualitätsbericht 2023 veröffentlicht. Im Bundesqualitätsbericht informiert das Institut über die Ergebnisse der Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) aus der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL), die das IQTIG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchführt. „Wir freuen uns, den diesjährigen Bundesqualitätsbericht zu veröffentlichen“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Der Bericht ist der einzige seiner Art in Deutschland. Er enthält sowohl die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung jedes vom IQTIG durchgeführten QS-Verfahrens als auch eine Bewertung der Ergebnisse durch das IQTIG in Zusammenarbeit mit Expertengremien. Damit erfüllen wir eine unserer Kernaufgaben, nämlich die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung im Sinne der Transparenz der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das hilft Patientinnen und Patienten und denen, die sie behandeln“, ergänzt Prof. Claus-Dieter Heidecke.
QS-Verfahren im Regelbetrieb
Das IQTIG führt im Auftrag des G-BA aktuell 15 einrichtungsübergreifende und teilweise sektorenübergreifende QS-Verfahren im Rahmen der DeQS-Richtlinie im Regelbetrieb durch. Der Bundesqualitätsbericht 2023 enthält zu diesen QS-Verfahren neben der jeweils zugehörigen Bundesauswertung die Einordnungen und Bewertungen der Ergebnisse durch das IQTIG in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Expertengremien.

Außerdem konnten nach erfolgreicher Überleitung der QS-Verfahren aus der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern“ (QSKH-RL) in die DeQS-Richtlinie zum 1. Januar 2021 in diesem Jahr erstmals vollständig die Ergebnisse der Stellungnahmeverfahren zu den QS-Verfahren im Bundesqualitätsbericht berichtet werden.
Der G-BA hat den Bundesqualitätsbericht in der Sitzung des Unterausschusses Qualitätssicherung am 1. November 2023 zur Veröffentlichung freigegeben. Der Bundesqualitätsbericht steht unter iqtig.org ab sofort zum Download bereit.
Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1765 Tue, 07 Nov 2023 13:56:19 +0100 IQTIG und Landesarbeitsgemeinschaften: Diskussion über Umsetzung der Qualitätssicherung auf Bundes- und Landesebene https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-und-landesarbeitsgemeinschaften-diskussion-ueber-umsetzung-der-qualitaetssicherung-auf-bundes-und-landesebene/ Berlin, 8. November 2023 - Das IQTIG und die Vertreter der Qualitätssicherung auf Landesebene kommen heute zum zweiten regulären LAG-IQTIG-Treffen in Berlin zusammen, um sich über die Umsetzung der Qualitätssicherung auf Bundes- wie auf Landesebene auszutauschen. Diskutiert werden die Form der Zusammenarbeit, die anstehenden Neuentwicklungen, aber auch Umsetzungshindernisse und dazu passende Lösungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit zwischen IQTIG und Landesebene. In den Bundesländern sind die Landesarbeitsgemeinschaften (LAG) wichtige Partner des IQTIG in der Qualitätssicherung. Die LAG sind bei den landesbezogenen Verfahren dafür verantwortlich, dass die Qualitätssicherungsverfahren auf Landesebene ordnungsgemäß durchgeführt werden und sorgen durch ihre Arbeit auch ganz entscheidend für die notwendige Akzeptanz bei Krankenhäusern und Vertrags(zahn)ärzten. Wesentliche Grundlage ihrer Arbeit ist die "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) sowie die zu den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren (plan. QI-RL).
Aufgabengebiet der Landesebene in der externen Qualitätssicherung
Die LAG haben bei landesbezogenen Verfahren mehrere Aufgaben. Dazu gehören unter anderem die Information und Beratung der Leistungserbringer (Krankenhäuser und Arztpraxen), die Bewertung der Auffälligkeiten und die Feststellung der Notwendigkeit und Einleitung sowie Durchführung der qualitätsverbessernden Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Fachkommissionen.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
Im aktuellen Erfassungsjahr führt das IQTIG insgesamt 18 QS-Verfahren im Auftrag des G-BA durch, die meisten davon aus Basis der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL).
Um die gesetzlichen Vorgaben an die externe Qualitätssicherung erfüllen zu können, tauschen sich das IQTIG und die LAG regelmäßig und kontinuierlich aus. Beide Seiten treffen sich anlassbezogen sowie zwei Mal im Jahr regelhaft.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1744 Fri, 06 Oct 2023 08:23:00 +0200 IQTIG veröffentlicht Erweiterung des Evaluationskonzepts für Qualitätsverträge https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-veroeffentlicht-erweiterung-des-evaluationskonzepts-fuer-qualitaetsvertraege/ Berlin, 16. Oktober 2023 - Das IQTIG hat die Erweiterung des Evaluationskonzepts für Qualitätsverträge zur Verfügung gestellt. Das Evaluationskonzept soll potentiellen Vertragspartnern von Qualitätsverträgen nach § 110a SGB V bei der inhaltlichen Vertragsgestaltung helfen. Der veröffentlichte Abschlussbericht erweitert hierbei das bestehende Konzept, um die Leistungsbereiche Mangelernährung, Multimodale Schmerztherapie, Geburten und Behandlung der Tabakabhängigkeit. Darüber hinaus ist das Evaluationskonzept Grundlage für die Untersuchung gemäß § 136b Abs. 8. Diese soll beurteilen, ob mithilfe von Vereinbarung von Qualitätsanforderungen in Verbindung mit (finanziellen) Anreizen, die stationäre Versorgungsqualität verbessert werden kann. Weitere Informationen zum Thema Qualitätsverträge finden Sie hier. Aktuelles news-1753 Mon, 18 Sep 2023 16:45:55 +0200 Weiterentwicklung der Qualitätssicherung: IQTIG ruft zur Nennung von Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotentialen auf https://iqtig.org/aktuelles/news/weiterentwicklung-der-qualitaetssicherungs-iqtig-ruft-zur-nennung-von-qualitaetsdefiziten-bzw-verbesserungspotentialen-auf/ Berlin, 4. Oktober 2023 - Das IQTIG arbeitet im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) an der systematischen Identifizierung von Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen in der Gesundheitsversorgung. Das IQTIG bietet im Rahmen dieser Beauftragung die Möglichkeit, Eingaben an das Institut zu machen. Die daraus gewonnenen Ergebnisse fließen mit in das wissenschaftliche Konzept des IQTIG ein. Ziel ist es, zukünftig die Neu- und Weiterentwicklung von Verfahren der datengestützten Qualitätssicherung in relevanten Versorgungsbereichen anhand des entwickelten Konzepts auszurichten. Es sind insbesondere solche Vorschläge erwünscht, die im Regelungsbereich des G-BA liegen und eine besondere Relevanz für die Patientensicherheit bzw. einen erwartbar hohen Patientennutzen mit sich bringen. Der Fokus liegt hierbei auf Bereichen, die bisher nicht durch die datengestützte Qualitätssicherung oder andere QS-Maßnahmen adressiert werden, wie zum Beispiel die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schmerzen. So können Sie sich beteiligen Wenn Sie sich mit einem Vorschlag beteiligen möchten, nutzen Sie bitte diesen Registrierungslink: Bitte klicken Sie hier! Bei Anklicken des Links öffnet sich eine automatische Mail in Ihrem Mailprogramm. Sie müssen hier nur auf „Senden“ klicken und erhalten eine Antwortmail mit einem Teilnahmelink. Bei Anklicken des Links werden Sie auf eine eigens für die Beteiligung eingerichtete Seite weitergeleitet. Hier erhalten Sie nähere Informationen zum Ablauf und Inhalt der Eingabe. Anschließend werden Sie auf ein Einwilligungsformular zur Datenverarbeitung weitergeleitet. Das IQTIG benötigt zur Verarbeitung des Themenvorschlages Ihren Namen den Namen Ihrer Institution sowie Ihre Kontaktdaten. Einsendeschluss für Vorschläge: 31. Januar 2024 Nach Eingang des ausgefüllten Formulars erhalten Sie eine Bestätigung. Die vorgeschlagenen Themen werden anhand zuvor entwickelter Kriterien ausgewählt und gegebenenfalls in den Abschlussbericht aufgenommen. Sie können sich bis zum 31. Januar 2024 mit eignenen Vorschlägen beteiligen. Das IQTIG behält sich vor, die Annahme der Themen vorzeitig zu stoppen. Wenn Sie einen Vorschlag einreichen wollen, klicken Sie hier und anschließend auf „Senden“. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der Mailadresse qs_ident(at)iqtig.org zur Verfügung. Weitere Informationen zur Bedienung der elektronischen Eingabe finden Sie hier. Die vom IQTIG gestellten Fragen und weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier. IQTIG arbeitet an der Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung Am 19. Juli 2023 hat das IQTIG dem G-BA bereits Empfehlungen zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherungsverfahren vorgelegt. Dafür hat das IQTIG bei drei Qualitätssicherungsverfahren geprüft, wie Aufwände für Krankenhäuser und Arztpraxen reduziert werden können und wie sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt. Die Beauftragung des G-BA vom 19. Mai 2022 war der erste Schritt zur Weiterentwicklung der aktuell 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL). Aktuelles news-1747 Tue, 12 Sep 2023 16:26:19 +0200 14. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA: IQTIG stellt Ergebnisse der datenbasierten Qualitätssicherung vor https://iqtig.org/aktuelles/news/14-qualitaetssicherungskonferenz-des-g-ba-iqtig-stellt-ergebnisse-der-externen-qualitaetssicherung-vor/ Berlin, 20. September 2023 - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) veranstaltet am 23. und 24. November 2023 seine 14. Qualitätssicherungskonferenz. Schwerpunkte der Veranstaltung sind u.a. die Umsetzung der gesetzlichen Qualitätssicherung im zurückliegenden Jahr sowie die Themen Patientenzentrierung und Digitalisierung. Am zweiten Tag der Konferenz (24. November 2023) stellt das IQTIG aktuelle Ergebnisse der datenbasierten Qualitätssicherung vor. Es gibt Seminare zu den Bereichen Sozialdaten und Perinatologie sowie Biometrie und Wissensmanagement. Darüber hinaus berichtet das IQTIG ausführlich über die Ergebnisse der Beauftragung des G-BA zur Weiterentwicklung der drei Musterverfahren der "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL). Weitere Informationen zum Programm sowie zur Registrierung. finden Sie auf den Webseiten des G-BA. Bei Interesse an der Teilnahme an der 14. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA am 23. und 24. November 2023 in der Urania Berlin bitten wir Sie, sich dort zu registrieren. Aktuelles news-1741 Thu, 07 Sep 2023 09:46:10 +0200 IQTIG startet Online-Feedback-Befragung zur Patientenbefragung PCI https://iqtig.org/aktuelles/news/aktuelle-online-befragung-zur-patientenbefragung-pci/ Berlin, 19. September 2023 - Im September 2023 haben Patientinnen und Patienten, die im Rahmen des Verfahrens Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie (QS PCI) einen Papierfragebogen zugesendet bekommen, zusätzlich die Möglichkeit online Feedback zur Patientenbefragung PCI zu geben. Zusammen mit den regulären Befragungsunterlagen wird eine zusätzliche Einladung zur Feedback-Befragung mitgeschickt, die via QR-Code oder Link aufgerufen werden kann. Bei der Durchführung der Onlinebefragung wird das IQTIG durch die INFO GmbH unterstützt. In der Feedback-Befragung geht es um Rückmeldungen zum allgemeinen Befragungsablauf, wie z. B. Gründe für oder gegen die Teilnahme an der Befragung oder um die wahrgenommene Wichtigkeit der Patientenbefragung. Auf dieser Grundlage, soll die Patientenbefragung noch enger an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausgerichtet werden. Hintergrund: Seit Juli 2022 befindet sich die erste, vom IQTIG entwickelte, Patientenbefragung im Rahmen des Verfahrens QS PCI im Regelbetrieb. Das bedeutet, dass alle Arztpraxen und Krankenhäuser die Daten der Patientinnen und Patienten, bei denen im Monat zuvor eine Herzkatheruntersuchung und / oder PCI durchgeführt wurde bzw. sie danach entlassen wurden, inklusive der Adressen, an die Datenannahmestellen übermitteln. Dazu ist die Arztpraxis bzw. das Krankenhaus laut §§ 135a und 299 SGB V verpflichtet. Die Datenannahmestelle übermittelt die Adressdaten elektronisch und verschlüsselt an die eigens für die Patientenbefragung eingerichtete Versendestelle, welche dann die Fragebögen der Patientenbefragung versendet. Für dieses neue Verfahren wurde das IQTIG mit Beschluss vom 3. Mai 2023 beauftragt, für die Dauer der Erprobungsphase (Ende 2026), die Patientenbefragung wissenschaftlich zu begleiten und das Verfahren durch Befragung aller Beteiligten zu evaluieren und kontinuierlich zu verbessern. Die Feedback-Befragung, welche die Patientinnen und Patienten als Adressaten der Patientenbefragung PCI selbst adressiert, ist ein Teil dieser wissenschaftlichen Begleitung. Weitere Informationen zur Patientenbefragung PCI finden Sie hier und hier. Aktuelles news-1738 Mon, 04 Sep 2023 15:49:47 +0200 Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur (QSFFx-RL): IQTIG startet neues QS-Verfahren im Regelbetrieb https://iqtig.org/aktuelles/news/versorgung-der-hueftgelenknahen-femurfraktur-qsffx-rl-iqtig-startet-neues-qs-verfahren-im-regelbetrieb/ Berlin, 11. September 2023 - Die Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur (QSFFx-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) legt die Mindestanforderungen an die Struktur- und Prozessqualität für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer hüftgelenknahen Femurfraktur fest. Das Nachweisverfahren ist ab dem 1. Januar 2024 anzuwenden. Voraussetzung dafür ist, dass zwischen dem 15. November und 31. Dezember 2023 ein erstmaliger Nachweis über die Erfüllung der Mindestvorgaben an die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen übermittelt wird. Dementsprechend startet die Datenerhebung zur QSFFx-RL am 15. November 2023. Das IQTIG wurde vom G-BA beauftragt, auf Basis der Richtlinie und der dort in Anlage 3 enthaltenen Checkliste eine Spezifikation zu entwickeln. Zur Datenerhebung und –übermittlung wird eine spezifikationskonforme Software benötigt. Das IQTIG hat Kontaktinformationen zu Softwareherstellern veröffentlicht, die Software für die Umsetzung gemäß QSFFx-RL anbieten. Die Krankenhäuser müssen bis zum 15. Februar 2024 die erste Strukturabfrage an das IQTIG übermitteln. Das IQTIG wertet im Auftrag des G-BA die Daten der Strukturabfrage standortbezogen aus und übermittelt dem G-BA die Ergebnisse jährlich in Form eines Berichts. Dieser Bericht wird vom G-BA veröffentlicht. Die für den Jahresbericht vorgesehenen Auswertungen sind in einem vom IQTIG verfassten Auswertungs- und Berichtskonzept beschrieben. Darüber hinaus wird das IQTIG die Daten zum Zwecke der Veröffentlichung im strukturierten Qualitätsbericht nach § 136b SGB V standortbezogen aufbereiten. Die standortbezogenen Ergebnisse werden im Rahmen der Regelungen für Qualitätsberichte veröffentlicht. Details dazu sind vom Gemeinsamen Bundesausschuss noch festzulegen. Weitere Informationen zum QS-Verfahren Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur (QSFFx) finden Sie hier.   Aktuelles news-1711 Wed, 19 Jul 2023 12:34:00 +0200 IQTIG legt dem G-BA Empfehlungen zur systematischen Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung vor https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-legt-dem-g-ba-empfehlungen-zur-systematischen-weiterentwicklung-der-datengestuetzten-qualitaetssicherung-vor/ Berlin, 19. Juli 2023 - Das IQTIG hat dem Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) Empfehlungen zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherungsverfahren vorgelegt. Dafür hat das IQTIG bei drei Qualitätssicherungsverfahren geprüft, wie Aufwände für Krankenhäuser und Arztpraxen reduziert werden können und wie sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt. Die Empfehlungen umfassen u.a. eine Überarbeitung oder Aufhebung von Datenfeldern und Qualitätsindikatoren.
„Unsere Empfehlungen bieten die Möglichkeit, die datengestützten Qualitätssicherungsverfahren der DeQS-Richtlinie grundlegend zu überarbeiten und zu optimieren“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Unsere Prämisse ist, den Aufwand für die Leistungserbringer zu reduzieren - ohne den Nutzen der Qualitätssicherung für die Patientinnen und Patienten aus dem Blick zu verlieren. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit unseren Empfehlungen zu einer deutlichen Verbesserung der Effizienz der QS-Verfahren und einer deutlich spürbaren Reduktion der Aufwände bei den Leistungserbringern beitragen werden“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.
Die aktuellen Empfehlungen betreffen die Qualitätssicherungsverfahren „Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie“ (QS PCI), „Knieendoprothesenversorgung“ (QS KEP) und „Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren“ (QS HSMDEF).

Im Rahmen der Beauftragung hat das IQTIG zudem eine Methodik für die Überprüfung von Qualitätssicherungsverfahren entwickelt, die in einem zweiten Schritt auch auf die weiteren zwölf Qualitätssicherungsverfahren angewendet werden soll. Damit wird sichergestellt, dass die Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherungsverfahren zukünftig nach einheitlichen und transparenten Kriterien erfolgt. Die Empfehlungen des IQTIG werden jetzt in den Gremien des G-BA beraten. Bis dahin sind die Empfehlungen des IQTIG vertraulich.
Auftrag ist weiterer Schritt zur Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung
Die Beauftragung des G-BA vom 19. Mai 2022 war der erste Schritt zur Weiterentwicklung der aktuell 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL). Seine Empfehlungen zu sechs weiteren Qualitätssicherungsverfahren wird das IQTIG bis zum 15. März 2024 vorlegen, die Empfehlungen zu nochmal sechs Verfahren bis zum 15. März 2025.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1708 Wed, 12 Jul 2023 12:34:00 +0200 7. Tätigkeitsbericht des IQTIG veröffentlicht: Überblick über Umsetzung der externen Qualitätssicherung 2022 https://iqtig.org/aktuelles/news/7-taetigkeitsbericht-des-iqtig-veroeffentlicht-ueberblick-ueber-umsetzung-der-externen-qualitaetssicherung-2022/ Berlin, 12. Juli 2023 - Das IQTIG hat seinen aktuellen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2022 vorgelegt. Darin informiert das Institut u.a. über die Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren), die es im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im abgelaufenen Kalenderjahr durchgeführt hat. Daneben gibt er einen Überblick über die im Jahr 2022 vorgelegten Berichte und weiteren Arbeitsergebnisse. Der Tätigkeitsbericht steht auf der Website des Instituts kostenlos zum Download zur Verfügung.
„2022 war das erste Jahr, in welchem das IQTIG über alle in die „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) überführten Qualitätssicherungsverfahren im Bundesqualitätsbericht (BQB) berichten konnte“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Damit wurde die Weiterentwicklung der datengestützten Qualitätssicherung fortgeführt und es wurden einheitliche Rahmenbedingungen für die Berichtserstattung über die Qualitätssicherung geschaffen.“
Ein weiterer Meilenstein war für das IQTIG im Jahr 2022 die Veröffentlichung des Methodenpapiers 2.0, dem eine grundsätzliche Überarbeitung der „Methodischen Grundlagen“ zugrunde lag. Dabei wurde zum ersten Mal mit einem Rahmenmodell für die verschiedenen Aufgaben von Qualitätssicherung die Basis für die grundlegenden Wirkmechanismen von Qualitätssicherungs- und Weiterentwicklungsmaßnahmen gelegt.
Das IQTIG 2022 in ausgewählten Zahlen
Im Jahr 2022 hat das IQTIG insgesamt 15 QS-Verfahren gemäß der DeQS-RL im Auftrag des G-BA durchgeführt. Dabei wurden für die gesetzliche Qualitätssicherung rund vier Millionen Daten ausgewertet (Erfassungsjahr 2021). Insgesamt 39 Projekte, Berichte und spezifische Verfahren konnten abgeschlossen bzw. teilabgeschlossen werden. Der G-BA hat dem IQTIG im vergangenen Kalenderjahr 20 neue Aufträge erteilt, darunter zwei neue Spezifikationen.

IQTIG mit der Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung beauftragt
Am 12. Mai 2023 hat der G-BA das IQTIG mit der Entwicklung eines Konzepts zur kontinuierlichen und systematischen Identifizierung von relevanten Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen in der Gesundheitsversorgung beauftragt. Die Beauftragung umfasst beispielsweise eine beschleunigte Entwicklung von Qualitätsindikatoren in einem eng begrenzten Versorgungsausschnitt. Das IQTIG verfolgt dabei das Ziel, durch ein kontinuierliches datenbasiertes Monitoring Versorgungsbereiche mit relevanten Qualitätsdefiziten zu identifizieren und zu priorisieren. Dadurch können in Zukunft Verbesserungspotentiale deutlich schneller erkannt werden. Das IQTIG wird dem G-BA seine Empfehlungen dazu bis zum 31. Januar 2025 vorlegen.
Die aktuelle Beauftragung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung des durch den G-BA am 19. April 2022 beschlossenen Eckpunktepapiers zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung. Mit der Verabschiedung des Eckpunktepapiers verfolgte der G-BA insbesondere das Ziel, dass Aufwand und Nutzen der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung besser zusammenpassen. 
„Inhaltlich stand und steht die Arbeit des IQTIG derzeit ganz im Zeichen des Eckpunktepapiers des G-BA, mit dem eine Neu-Aufstellung der Qualitätssicherung eingeläutet wurde“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Neben der Inventur der Qualitätsindikatoren soll das IQTIG vor allem das Verhältnis von Aufwand und Patientennutzen sowie den Ersatz von bisher händisch erhobenen Qualitätssicherungsdaten durch Sozialdaten prüfen. Ziel ist es, die Qualitätssicherung deutlich schlanker und effizienter, aber auch wirksamer zu gestalten.“
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1690 Wed, 14 Jun 2023 10:16:00 +0200 IQTIG und Landesarbeitsgemeinschaften diskutieren Umsetzung der Qualitätssicherung auf Bundes- und Landesebene https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-und-landesarbeitsgemeinschaften-diskutieren-umsetzung-der-qualitaetssicherung-auf-bundes-und-landesebene/ Berlin, 14. Juni 2023 - Das IQTIG und die Vertreter der Qualitätssicherung auf Landesebene tauschen sich heute einen Tag über die Umsetzung der Qualitätssicherung auf Bundes- wie auf Landesebene aus. Diskutiert werden vor allem Neuentwicklungen, aber auch Umsetzungshindernisse und dazu passende Lösungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit zwischen IQTIG und Landesebene. In den Bundesländern sind die Landesarbeitsgemeinschaften (LAG) wichtige Partner des IQTIG in der Qualitätssicherung. Die LAG sind bei den landesbezogenen Verfahren dafür verantwortlich, dass die Qualitätssicherungsverfahren auf Landesebene ordnungsgemäß durchgeführt werden. Sie arbeiten auf Grundlage der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL), welche im Jahr 2019 die „Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung" (Qesü-RL) abgelöst hat sowie der „Richtlinie zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren“ (plan. QI-RL).
Aufgabengebiet der Landesebene in der externen Qualitätssicherung
Die LAG haben bei landesbezogenen Verfahren mehrere Aufgaben. Dazu gehören unter anderem die Information und Beratung der Leistungserbringer (Krankenhäuser und Arztpraxen), die Bewertung der Auffälligkeiten und die Feststellung der Notwendigkeit und Einleitung sowie Durchführung der qualitätsverbessernden Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Fachkommissionen.

Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
Im aktuellen Erfassungsjahr führt das IQTIG insgesamt 18 QS-Verfahren im Auftrag des G-BA durch, die meisten davon aus Basis der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL).
Um die gesetzlichen Vorgaben an die externe Qualitätssicherung erfüllen zu können, tauschen sich das IQTIG und die LAG regelmäßig und kontinuierlich aus. Beide Seiten treffen sich mehrmals jährlich anlassbezogen sowie zwei Mal im Jahr regelhaft.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1696 Mon, 12 Jun 2023 14:57:02 +0200 IQTIG veröffentlicht Kontaktadressen von Softwareanbietern für Mindestmengenregelung und Strukturabfrage gemäß QSFFx-RL https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-veroeffentlicht-kontaktadressen-von-softwareanbieter-fuer-die-mindestmengenregelung-und-strukturabfrage-gemaess-qsffx-rl/ Berlin, 12. Juni 2023 - Das IQTIG erweitert sein Serviceangebot. Dazu hat das Institut die Kontaktadressen von dem Institut bekannten Firmen bereitgestellt, die auf Basis der Spezifikationen des IQTIG entsprechende Softwareprodukte für die Mindestmengenregelung und Strukturabfrage gemäß QSFFx-RL anbieten. Die Kontaktadressen finden Sie hier. Das IQTIG ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss ( G-BA) durch einen Generalbeschluss in die Lage versetzt, die Auswirkungen verschiedener Mindestmengenhöhen mit Blick auf verbleibende Krankenhäuser, aber auch im Hinblick auf Entfernungen und Fahrtzeiten von Patientinnen und Patienten zu schätzen. Dazu hat der G-BA für ausgewählte Krankenhausleistungen, bei denen die Qualität des Behandlungsergebnisses von der Menge der erbrachten Leistungen abhängig ist, Mindestmengen nach § 136b SGB V festgelegt.

Wird die erforderliche Mindestmenge von einem Krankenhausstandort voraussichtlich nicht erreicht, dürfen an diesem Standort entsprechende Leistungen in der Regel nicht angeboten werden.
Die „Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur“ (QSFFx-RL) legt die Mindestanforderungen an die Struktur- und Prozessqualität für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer hüftgelenknahen Femurfraktur fest. Zentrales Ziel der Richtlinie ist die Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen und frühestmöglichen operativen Versorgung von Patienten mit einer hüftgelenknahen Femurfraktur.
Mit verbindlichen Standards zu Struktur, Personal und Verfahrensabläufen soll vor allem eine frühzeitige Versorgung sichergestellt werden, die ein wesentliches Kriterium für die Heilungschancen nach einer hüftgelenknahen Femurfraktur darstellt.

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Aktuelles
news-1687 Fri, 02 Jun 2023 10:00:00 +0200 Erfolgreiches 1. IQTIG-Symposium „Identifizierung von Qualitätsdefiziten in der Gesundheitsversorgung“ https://iqtig.org/aktuelles/news/erfolgreiches-1-iqtig-symposium-identifizierung-von-qualitaetsdefiziten-in-der-gesundheitsversorgung/ Berlin, 2. Juni 2023 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat am 1. Juni 2023 sein erstes internationales Symposium veranstaltet. Expertinnen und Experten aus Deutschland und dem europäischen Ausland haben einen Tag darüber diskutiert, welche Qualitätsdefizite es in der Gesundheitsversorgung gibt und wie sich diese Defizite beseitigen lassen. Ziel war es, Erfahrungen anzugleichen und dadurch Ansätze zur Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung in Deutschland zu identifizieren. „Das Symposium hat wertvolle Impulse gebracht“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Ich habe mich vor allem über die guten und lebendigen Diskussionen gefreut. Daraus und aus den Erfahrungen anderer Länder können wir vieles mitnehmen, um die Qualitätssicherung in Deutschland zielgerichteter weiterentwickeln zu können. Wenn möglich, wollen wir solch einen internationalen fachlichen Austausch wiederholen, um den Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Umsetzung des Eckpunktepapiers wissenschaftlich breit zu diskutieren“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke weiter.
Präsentationen der Referentinnen und Referenten finden Sie im Downloadbereich auf dieser Seite.
IQTIG vom G-BA bereits mit der Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung beauftragt
Am 12. Mai 2023 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das IQTIG mit der Entwicklung eines Konzepts zur kontinuierlichen und systematischen Identifizierung von relevanten Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen in der Gesundheitsversorgung beauftragt. Die Beauftragung umfasst beispielsweise eine beschleunigte Entwicklung von Qualitätsindikatoren in einem eng begrenzten Versorgungsausschnitt.

Das IQTIG verfolgt dabei das Ziel, durch ein kontinuierliches datenbasiertes Monitoring Versorgungsbereiche mit relevanten Qualitätsdefiziten zu identifizieren und zu priorisieren. Dadurch können in Zukunft Verbesserungspotentiale deutlich schneller erkannt werden. Das IQTIG wird dem G-BA seine Empfehlungen dazu bis zum 31. Januar 2025 vorlegen.
Die aktuelle Beauftragung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung des durch den G-BA am 19. April 2022 beschlossenen Eckpunktepapiers zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung. Mit der Verabschiedung des Eckpunktepapiers verfolgte der G-BA insbesondere das Ziel, dass Aufwand und Nutzen der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung besser zusammenpassen.
In einem ersten Schritt wurde das IQTIG bereits mit der Weiterentwicklung der aktuell 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren beauftragt. Dazu erarbeitet das IQTIG aktuell Empfehlungen, inwieweit sich bei den bestehenden Qualitätssicherungsverfahren Aufwände reduzieren lassen und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt. Hierzu wird das IQTIG Empfehlungen insbesondere zur Überarbeitung, Aussetzung oder Aufhebung von Datenfeldern, Qualitätsindikatoren oder des Qualitätssicherungsverfahrens erarbeiten. Die Empfehlungen zu drei exemplarischen Qualitätssicherungsverfahren wird das IQTIG dem G-BA bis zum 19. Juli 2023 vorlegen.

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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1684 Thu, 01 Jun 2023 16:56:51 +0200 Dr. Regina Klakow-Franck beendet ihre Funktion als Stellvertreterin der Institutsleitung des IQTIG - Dank für erfolgreiche Arbeit des Instituts in den vergangenen Jahren https://iqtig.org/aktuelles/news/dr-regina-klakow-franck-beendet-ihre-funktion-als-stellvertreterin-der-institutsleitung-des-iqtig-dank-fuer-erfolgreiche-arbeit-des-instituts-in-den-vergangenen-jahren/ Berlin, 1. Juni 2023 - Frau Dr. Regina Klakow-Franck, stellvertretende Institutsleitung des IQTIG, verlässt zum 1. Juni 2023 das Institut, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Als früheres unparteiisches Mitglied des G-BA hat sich Frau Dr. Klakow-Franck insbesondere für eine patientenorientierte, sektorenübergreifende Weiterentwicklung der gesetzlich verpflichtenden Qualitätssicherung eingesetzt.In ihrer Zeit beim IQTIG hat sie insbesondere die grundlegende Überarbeitung des Verfahrens der für die Krankenhausplanung relevanten Qualitätsindikatoren, die Einführung von Patientenbefragungen sowie die Weiterentwicklung der methodischen Grundlagen des IQTIG vorangetrieben.

Der Stiftungsrat und der Vorstand des IQTIG danken Frau Dr. Regina Klakow-Franck für ihren unermüdlichen Einsatz zur Fortentwicklung der Qualitätssicherung im deutschen Gesundheitswesen.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1678 Tue, 23 May 2023 14:58:51 +0200 1. Internationales IQTIG-Symposium „Identifizierung von Qualitätsdefiziten in der Gesundheitsversorgung“ https://iqtig.org/aktuelles/news/internationales-iqtig-symposium-identifizierung-von-qualitaetsdefiziten-in-der-gesundheitsversorgung/ Berlin, 24. Mai 2023 - Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) veranstaltet sein erstes internationales Symposium. Am 1. Juni 2023 diskutieren Expertinnen und Experten aus Deutschland und dem europäischen Ausland einen Tag darüber, welche Qualitätsdefizite es in der Gesundheitsversorgung gibt und wie sich diese Defizite beseitigen lassen. Ziel ist es Erfahrungen anzugleichen und dadurch Ansätze zur Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung in Deutschland zu identifizieren. „Andere Länder in Europa sind uns ein ganzes Stück voraus“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Wir wollen von ihren Erfahrungen profitieren, um die Qualitätssicherung in Deutschland zielgerichteter weiterentwickeln zu können. Deswegen haben wir Expertinnen und Experten aus Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz eingeladen. Sie werden berichten, welche Herausforderungen und Möglichkeiten es in der Qualitätssicherung in ihren Heimatländern gibt. In den Diskussionen wollen wir herausarbeiten, welche Ansätze wir davon in Deutschland aufgreifen können“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke weiter.
Das ausführliche Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

IQTIG vom G-BA bereits mit der Weiterentwicklung der externen Qualitätssicherung beauftragt
Am 12. Mai 2023 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das IQTIG mit der Entwicklung eines Konzepts zur kontinuierlichen und systematischen Identifizierung von relevanten Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen in der Gesundheitsversorgung beauftragt. Die Beauftragung umfasst beispielsweise eine beschleunigte Entwicklung von Qualitätsindikatoren in einem eng begrenzten Versorgungsausschnitt. Das IQTIG verfolgt dabei das Ziel, durch ein kontinuierliches datenbasiertes Monitoring Versorgungsbereiche mit relevanten Qualitätsdefiziten zu identifizieren und zu priorisieren. Dadurch können in Zukunft Verbesserungspotentiale deutlich schneller erkannt werden. Das IQTIG wird dem G-BA seine Empfehlungen dazu bis zum 31. Januar 2025 vorlegen.

Die aktuelle Beauftragung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung des durch den G-BA am 19. April 2022 beschlossenen Eckpunktepapiers zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung. Mit der Verabschiedung des Eckpunktepapiers verfolgte der G-BA insbesondere das Ziel, dass Aufwand und Nutzen der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung besser zusammenpassen.
In einem ersten Schritt wurde das IQTIG bereits mit der Weiterentwicklung der aktuell 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren beauftragt. Dazu erarbeitet das IQTIG aktuell Empfehlungen, inwieweit sich bei den bestehenden Qualitätssicherungsverfahren Aufwände reduzieren lassen und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt. Hierzu wird das IQTIG Empfehlungen insbesondere zur Überarbeitung, Aussetzung oder Aufhebung von Datenfeldern, Qualitätsindikatoren oder des Qualitätssicherungsverfahrens erarbeiten. Die Empfehlungen zu drei exemplarischen Qualitätssicherungsverfahren wird das IQTIG dem G-BA bis zum 19. Juli 2023 vorlegen.
Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
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Pressemitteilungen Aktuelles
news-1672 Tue, 16 May 2023 09:08:00 +0200 IQTIG sucht ärztliche Expertise bei der Entwicklung einer Patientenbefragung im Bereich Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-sucht-expertise-bei-der-entwicklung-einer-patientenbefragung-im-bereich-gebaermutterentfernung-hysterektomie/ 16. Mai 2023 - Das IQTIG entwickelt im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Patientenbefragungen. Für die Erprobung eines Fragebogens zur Erfassung der Prozessqualität der Indikationsstellung von Hysterektomien bei benignen Erkrankungen sucht das IQTIG Krankenhäuser und belegärztlich tätige Gynäkologinnen/Gynäkologen, die uns bei der Suche nach Patientinnen unterstützen. Das IQTIG wurde am 18. März 2022 vom G-BA mit der Entwicklung einer Befragung zur Prozessqualität der Indikationsstellung der Hysterektomien bei benignen Erkrankungen aus Patientensicht beauftragt. Kern der Beauftragung ist die Entwicklung einer Befragung für volljährige Patientinnen, welche gesetzlich versichert sind und bei denen aufgrund einer benignen Erkrankung eine Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) stationär durchgeführt wurde. Hierunter fallen, gemäß der Beauftragung, auch Hysterektomien die belegärztlich durchgeführt wurden.
Der Fragebogen soll in seiner Ausrichtung unabhängig von den möglichen zugrunde liegenden benignen Erkrankungen der Patientinnen sowie den möglichen operativen Vorgehen sein, d. h. übergreifend eingesetzt werden können.
Bevor der Fragebogen dem G-BA abschließend vorgelegt und zur Anwendung empfohlen wird, soll dieser mithilfe eines Standard-Pretests empirisch überprüft werden. Das betrifft z. B. die Prüfung statistischer Zusammenhänge und Konstrukte. Dazu ist vorgesehen, dass der Fragebogen postalisch an die Patientinnen gesendet wird, so dass diese dann in Ruhe antworten können.

Der Standard-Pretest ist ein ganz wesentlicher Teil der Fragebogenentwicklung, da nur so die Eignung des Fragebogens umfänglich geprüft werden kann. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Fragebogen auch praxistauglich ist. Damit diese Erprobung stattfinden kann, ist das IQTIG auf Ihre Unterstützung angewiesen! Wir suchen Krankenhäuser und belegärztlich tätige Gynäkologinnen und Gynäkologen, die uns bei der Suche nach Patientinnen unterstützen.
Bei Interesse senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen postalisch oder per Mail bis zum 18. Juni 2023 an patientenbefragung(at)iqtig.org.
Weitere Informationen zur Durchführung des Standard-Pretest finden Sie hier.
Patientenbefragungen haben sich als wesentliches Bewertungsinstrument medizinischer Behandlungen etabliert und auch Einzug in die Qualitätssicherung gehalten. Ziel der Patientenbefragungen des IQTIG ist es, bestimmte Inhalte zu erfragen, die aus Sicht der Patientinnen und Patienten zu einer qualitativ hochwertigen Versorgung gehören.
Weitere Informationen dazu, wie das IQTIG Patientenbefragungen durchführt, finden Sie hier.

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Aktuelles
news-1642 Mon, 15 May 2023 12:00:00 +0200 IQTIG erhält Auftrag zur systematischen Identifizierung von Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen in der Gesundheitsversorgung https://iqtig.org/aktuelles/news/iqtig-erhaelt-auftrag-zur-systematischen-identifizierung-von-qualitaetsdefiziten-und-verbesserungspotenzialen-in-der-gesundheitsversorgung/ 15. Mai 2023 - Das IQTIG wurde durch den Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) mit der Entwicklung eines Konzepts zur kontinuierlichen und systematischen Identifizierung von relevanten Qualitätsdefiziten und Verbesserungspotenzialen in der Gesundheitsversorgung beauftragt. „Die Beauftragung ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung. Mit der Beauftragung kann die Qualitätssicherung zukünftig deutlich zielgerichteter in Versorgungsbereichen mit relevanten Qualitätsdefiziten eingesetzt werden“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Unser Ziel dabei ist, durch ein kontinuierliches datenbasiertes Monitoring Versorgungsbereiche mit relevanten Qualitätsdefiziten zu identifizieren und zu priorisieren. Dadurch können in Zukunft Verbesserungspotentiale deutlich schneller erkannt werden. Das Konzept beinhaltet zudem eine beschleunigte Entwicklung von Qualitätsindikatoren, um qualitätsfördernde Maßnahmen in diesen Fällen frühzeitiger umsetzen zu können“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke.
QS-Verfahren sollen schneller und effizienter werden
Die Beauftragung des G-BA vom 12. Mai 2023 umfasst dabei auch die exemplarische Erprobung und praktische Anwendung des Konzepts, um dessen Praktikabilität zu belegen. Zudem beinhaltet die Beauftragung die Entwicklung eines methodischen Vorgehens für eine beschleunigte Entwicklung von Qualitätsindikatoren in einem eng begrenzten Versorgungsausschnitt. „Wir werden zudem mit Vertretern von Institutionen aus anderen europäischen Ländern und weiteren Experten im Rahmen eines Symposiums diskutieren, welche Verfahren zur Identifizierung von Qualitätsdefiziten in anderen Ländern bereits etabliert sind und welche Ansätze wir für die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung in Deutschland aufgreifen können“, so Prof. Claus-Dieter Heidecke. Das Symposium zum Thema „Detektion von Qualitätsdefiziten“ findet am 1. Juni 2023 im IQTIG statt.

Auftrag ist weiterer Schritt zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung
Das IQTIG wird dem G-BA seine Empfehlungen bis zum 31. Januar 2025 vorlegen. Die aktuelle Beauftragung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung des durch den G-BA am 19. April 2022 beschlossenen Eckpunktepapiers zur Weiterentwicklung der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung. Mit der Verabschiedung des Eckpunktepapiers verfolgte der G-BA insbesondere das Ziel, dass Aufwand und Nutzen der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung besser zusammenpassen.
In einem ersten Schritt wurde das IQTIG bereits mit der Weiterentwicklung der aktuell 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren beauftragt. Dazu erarbeitet das IQTIG aktuell Empfehlungen, inwieweit sich bei den bestehenden Qualitätssicherungsverfahren Aufwände reduzieren lassen und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt.
Hierzu wird das IQTIG Empfehlungen insbesondere zur Überarbeitung, Aussetzung oder Aufhebung von Datenfeldern, Qualitätsindikatoren oder des Qualitätssicherungsverfahrens erarbeiten. Die Empfehlungen zu drei exemplarischen Qualitätssicherungsverfahren wird das IQTIG dem G-BA bis zum 19. Juli 2023 vorlegen.
Aufgabengebiet des IQTIG in der externen Qualitätssicherung
Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung der Gesundheitsversorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut fachlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.
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