Aktuelles | IQTIG https://iqtig.org/aktuelles/feed.rss Aktuelles | IQTIG de_DE Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) Sat, 24 Jul 2021 10:11:46 +0200 Sat, 24 Jul 2021 10:11:46 +0200 News news-1234 Thu, 15 Jul 2021 08:47:00 +0200 IQTIG-Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht: Externe Qualitätssicherung gut aufgestellt /aktuell/news/iqtig-taetigkeitsbericht-2020-veroeffentlicht-externe-qualitaetssicherung-gut-aufgestellt/ Das IQTIG hat seinen Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht. Darin informiert das IQTIG u.a. über die Qualitätssicherungsverfahren, die das Institut um Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im abgelaufenen Kalenderjahr durchführt hat. Daneben werden Neu- und Weiterentwicklungen von QS-Verfahren beschrieben. Und es gibt einen Überblick über die im Jahr 2020 vorgelegten Berichte und weiteren Arbeitsergebnisse des IQTIG. „Grundsätzlich sind wir in der externen Qualitätssicherung in Deutschland gut aufgestellt - allerdings können wir noch besser werden“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Ich wünsche mir eine Qualitätssicherung, die schlanker ist, zielgerichteter, weniger bürokratisch. Das hilft den Patientinnen und Patienten und denen, die sie behandeln. Dazu müssen die Instrumente der Qualitätssicherung für die Leistungserbringer leichter zu handhaben sein. Ich möchte daher die Verwendung von Routinedaten zur Beurteilung der Ergebnisqualität sowie die Risikoadjustierung stärker angehen“, so Prof. Heidecke.

QS-Verfahren im Regelbetrieb und in Entwicklung

Im vergangenen Jahr hat das IQTIG 24 Qualitätssicherungsverfahren im Regelbetrieb im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführt. Insgesamt wurden 2020 circa 3,2 Millionen Datensätze des Erfassungsjahres 2019 für die gesetzliche Qualitätssicherung ausgewertet. 60 Projekte, Berichte und spezifische Verfahren konnten abgeschlossen oder teilabgeschlossen werden.

Zugleich hat der G-BA dem IQTIG in dieser Zeit 20 neue Aufträge erteilt, davon zwei zur Erstellung neue Spezifikationen. Gearbeitet hat das IQTIG u.a. an der Entwicklung folgender QS-Verfahren:

  • Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis – Konzeptstudie und Entwicklung von Qualitätsindikatoren
  • Entlassmanagement – Erstellung eines Zwischenberichts
  • Lokal begrenztes Prostatakarzinom – Entwicklung von Qualitätsindikatoren

IT-Dienstleistungen des IQTIG

Darüber hinaus stellt das IQTIG seinen Partnern im Gesundheitswesen jedes Jahr umfangreiche Hard- und Softwarelösungen für klassische Businesstätigkeiten zur Verfügung. Dazu gehört u. a. die Entwicklung von technischen Umsetzungsmöglichkeiten für Daten- und Dokumentenflüsse sowie die Erstellung von technischen Spezifikationen. 2020 waren das u.a. folgende Spezifikationen:

  • QS-Basisspezifikation für Leistungserbringer
  • Spezifikation für die einrichtungsbezogene QS-Dokumentation
  • Spezifikation für die Mindestmengenregelungen
  • Spezifikation für Patientenbefragungen

Der Verfahrenssupport, die Schnittstelle des IQTIG zu externen Partnern, Krankenhäusern und Arztpraxen, hat im vergangenen Jahr ca. 18.000 telefonische und schriftliche Anfragen beantwortet.

Rahmenbedingungen der Arbeit des IQTIG

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht 2020 ab. Er steht unter iqtig.org auch zum Download bereit.

Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse(at)iqtig.org bestellt werden

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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Aktuelles
news-1204 Mon, 17 May 2021 14:53:00 +0200 QS-Verfahren Schizophrenie: IQTIG sucht ambulante und stationäre Leistungserbringer für Machbarkeitsprüfung /aktuell/news/qs-verfahren-schizophrenie-iqtig-sucht-ambulante-und-stationaere-leistungserbringer-fuer-machbarkeitspruefung/ Das IQTIG hat im Rahmen der Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens zur „Versorgung von volljährigen Patienten und Patientinnen mit Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen“ unter anderem dokumentationsbasierte Qualitätsindikatoren entwickelt. Diese sollen nun in einer Machbarkeitsprüfung erprobt werden. Dafür suchen wir niedergelassene Fachärzte, Psychiatrische Institutsambulanzen sowie Krankenhäuser, die an einer Machbarkeitsprüfung teilzunehmen möchten. Eine Aufwandsentschädigung kann das IQTIG den Teilnehmern derzeit leider nicht anbieten.

Weitere Informationen sowie detaillierte Unterlagen finden Sie unter Downloads.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre vollständigen Unterlagen bis zum 30. Juni 2021 an machbarkeitspruefungen@iqtig.org.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter (030) 58 58 26-502 gerne zur Verfügung.

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Aktuelles
news-1201 Mon, 10 May 2021 08:25:00 +0200 QS-Verfahren Entlassmanagement: Einrichtungen zur Teilnahme am Standard-Pretest der Patientenbefragung gesucht /aktuell/news/qualitaetssicherung-zum-entlassmanagement-voll-und-teilstationaere-einrichtungen-zur-teilnahme-an-der-erprobung-zweier-frageboegen-fuer-patientenbefragung-gesucht/ Das IQTIG möchte im Rahmen der Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens zum Entlassmanagement (QS-Verfahren Entlassmanagement) Fragebögen für Patientinnen und Patienten, die aus einer voll- oder teilstationären Behandlung entlassen wurden, erproben. Dazu suchen wir Krankenhäuser und teilstationäre Einrichtungen, die sich bereit erklären, an einem Standard-Pretest teilzunehmen. Die rechtliche Grundlage des Entlassmanagements ist für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten im Rahmenvertrag Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1a SGB V geregelt. Das IQTIG wurde am 20. September 2018 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) damit beauftragt, ein QS-Verfahren zum Thema Entlassmanagement zu entwickeln. Hierbei sollen neben Qualitätsindikatoren auf Basis von Sozialdaten bei den gesetzlichen Krankenkassen und der Dokumentation durch die Leistungserbringer auch Qualitätsindikatoren auf Basis einer Patientenbefragung entwickelt werden. Die Qualität des Entlassmanagements soll also auch aus der Sicht von Patientinnen und Patienten abgebildet werden, insbesondere solchen mit einem vordringlichen Bedarf für ein Entlassmanagement.

Kern der Beauftragung für die Patientenbefragung ist die Entwicklung einer verfahrensspezifischen, standardisierten Befragung für Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen, welche gesetzlich versichert sind und im Rahmen eines (teil)stationären Aufenthaltes der Teilnahme an einem Entlassmanagement gemäß § 7 Rahmenvertrag Entlassmanagement zugestimmt haben. Ausführliche Informationen für an der Teilnahme interessierte stationäre und teilstationäre Leistungserbringer finden Sie hier.

Wenn Sie Interesse haben, am Standard-Pretest teilzunehmen, senden Sie bitte die notwendigen Informationen per E-Mail oder postalisch bis zum 4. Juni 2021 an folgende Adresse:

IQTIG

Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen

Patientenbefragung QS-Verfahren Entlassmanagement

Katharina-Heinroth-Ufer 1

10787 Berlin

E-Mail: patientenbefragung@iqtig.org

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Aktuelles
news-1190 Mon, 03 May 2021 09:05:00 +0200 IQTIG stellt sich neu auf: Silvia Korn neue Kaufmännische Geschäftsführerin /aktuell/news/iqtig-stellt-sich-neu-auf-silvia-korn-neue-kaufmaennische-geschaeftsfuehrerin/ Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat eine neue Kaufmännische Geschäftsführerin. Seit dem 1. April 2021 verstärkt Silvia Korn die Institutsleitung um Professor Claus-Dieter Heidecke und die Stellvertretende Institutsleiterin Dr. Regina Klakow-Franck. Korn folgt auf Franz-Josef Grothaus, der das IQTIG nach sechs Jahren verlässt. Silvia Korn ist Diplom-Betriebswirtin und Wirtschafts-Mediatorin und wechselt vom Fraunhofer Heinrich Hertz Institute Berlin zum IQTIG. Dort war sie in den vergangenen zwei Jahren als Verwaltungsdirektorin tätig. „Mit Frau Korn haben wir eine sehr erfahrene Geschäftsführerin gewinnen können, die in ihrer jüngeren Vergangenheit auch in patientennahen Institutionen gearbeitet hat“, sagt Institutsleiter Prof. Claus-Dieter Heidecke. „Ihre große Expertise im Bereich strategischer Veränderungsprozesse im Gesundheitswesen wird uns bei der Neuaufstellung des IQTIG sehr helfen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau Korn und heiße sie im IQTIG herzlich willkommen“, so Heidecke weiter.

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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news-1184 Thu, 22 Apr 2021 11:35:00 +0200 IQTIG erweitert zentrale IT-Systeme: Website und weitere Servicedienstleistungen temporär nicht erreichbar /aktuell/news/iqtig-erweitert-zentrale-it-systeme-website-und-weitere-servicedienstleistungen-temporaer-nicht-erreichbar/ Das IQTIG wertet stetig größere Datenmengen in kürzerer Zeit aus. Hierfür erweitert und modernisiert das Institut kontinuierlich seine zentralen IT-Systeme. Aktuell werden Umbauarbeiten an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden: am 24. und 25. April 2021 sowie am 1. und 2. Mai 2021. In dieser Zeit wird es temporär zu Dienstausfällen kommen, die unter anderem die Website iqtig.org betreffen. Dafür bitten wir um Verständnis. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Team des IQTIG-Verfahrenssupports: verfahrenssupport(at)iqtig.org.

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news-1163 Fri, 19 Mar 2021 11:49:04 +0100 Große Resonanz auf IQTIG-Veranstaltung "Statistische Methoden der Risikoadjustierung im Gesundheitswesen" /aktuell/news/grosse-resonanz-auf-iqtig-veranstaltung-statistische-methoden-der-risikoadjustierung-im-gesundheitswesen/ Am 18. März 2021 hat das IQTIG seinen ersten internationalen Online-Workshop zum Thema Risikoadjustierung veranstaltet. Mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus neun Ländern haben sich über das Thema Risikoadjustierung als wichtigem Bestandteil bei der statistischen Analyse von medizinischen Behandlungsdaten ausgetauscht. Insbesondere bei der Bewertung und Vergleich von Leistungserbringern ist eine valide und transparente Risikoadjustierung eine zentrale Grundvoraussetzung. Themenschwerpunkte des Workshops waren unter anderem auch die Auswahl und Aufbereitung von Risikofaktoren für die statistische Analyse, Vor- und Nachteile bestimmter Datenquellen aus dem Gesundheitssystem sowie die Rolle von Risikoadjustierung bei der Förderung von Fairness und Gleichbehandlung. Zu den renommierten Expertinnen und Experten, die das IQTIG für den Workshop gewinnen konnten zählen: Christian Günster (Wissenschaftliches Institut der AOK), Prof. Stijn Vansteelandt (Ghent University, Belgien, and London School of Hygiene and Tropical Medicine, UK), Prof. Els Goetghebeur (Ghent University, Belgien) und Prof. Arlene Ash (University of Massachusetts Medical School, USA).

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news-1139 Wed, 17 Feb 2021 16:05:00 +0100 PPP-RL: Beginn der Datenübermittlung der Strukturabfrage zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik /aktuell/news/beginn-der-datenuebermittlung-der-strukturabfrage-zur-personalausstattung-in-psychiatrie-und-psychosomatik-nach-der-ppp-rl/ Das Servicedokument zum Nachweis der Personalausstattung für die therapeutische Behandlung von Patienten in stationären Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik für die Erfassungsjahre 2020 und 2021 steht zur Verfügung. Ein Upload der Daten nach Registrierung ist ab dem 9. April 2021 möglich. Die "Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie" (PPP-RL) regelt die Details zu Art und Umfang der Nachweise für diese Strukturabfrage. Für die Erfassungsjahre 2020 und 2021 erfolgt die Datenübermittlung durch die Leistungserbringer mittels eines Servicedokuments, welches auf der Internetseite des G-BA zum Download zur Verfügung steht.

Das Servicedokument besteht aus zwei Teilen und unterstützt die Eingabe der Nachweisdaten für die Erfassungsjahre 2020 und 2021.

Die Daten des Jahres 2020 sind durch die Leistungserbringer bis zum 30. April 2021 zu übermitteln. Hierfür ist das Webportal unter der Adresse www.ppp-webportal.de zu verwenden.

Das Portal ist ab dem 9. April 2021 für die Datenübermittlung freigeschaltet. Bitte beachten Sie, dass Sie sich zuvor über das Portal registrieren müssen. Die Registrierung steht ab dem 19. März 2021 zur Verfügung.

Bei fachlichen Fragen zur Strukturabfrage wenden Sie sich bitte an den G-BA: PPP-RL(at)g-ba.de.

Bei Rückfragen zur technischen Handhabung des Servicedokumentes (Teil A und Teil B) hilft Ihnen der IQTIG-Verfahrenssupport gerne weiter: verfahrenssupport(at)iqtig.org.

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news-1127 Tue, 16 Feb 2021 12:26:00 +0100 Ende der Strukturabfrage zur strukturellen und personellen Ausstattung von Perinatalzentren /aktuell/news/ende-der-strukturabfrage-zur-strukturellen-und-personellen-ausstattung-von-perinatalzentren/ Das IQTIG hat die 4. Strukturabfrage zur strukturellen und personellen Ausstattung von Perinatalzentren zum 15. Februar beendet. Bis zum 1. März 2021 sind noch Korrekturen der übermittelten Angaben möglich. Zur Übermittlung der Daten steht das Mailpostfach nicu(at)iqtig.org zur Verfügung. Hintergrund der Strukturabfrage: Krankenhausstandorte, die sehr kleine Frühgeborene behandeln, sind seit Anfang 2018 verpflichtet Angaben zur strukturellen sowie personellen Ausstattung der Einrichtung an das IQTIG zu übermitteln. Damit soll geprüft werden, ob diese Perinatalzentren (Versorgungsstufe I und II) bzw. Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) die festgelegten strukturellen und personellen Voraussetzungen einhalten.

Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2021 werden demnach die Daten aus dem Erfassungsjahr 2020 erhoben. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 309 Einrichtungen an der Strukturabfrage. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet.

Grundlage für die Abfrage ist die "Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) des G-BA. Perinatalzentren sind Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm spezialisiert haben. Frühchen mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1.500 Gramm können auch von Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) versorgt werden.

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news-1124 Thu, 11 Feb 2021 12:50:00 +0100 IQTIG-Qualitätsreport 2020 jetzt auch als Druckversion /aktuell/news/externe-qualitaetssicherung-iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsreport-2020-2/ Der Qualitätsreport 2020 liegt jetzt auch als Druckversion vor. Unter qualitaetsreport(at)iqtig.org können gedruckte Exemplare kostenlos bestellt werden. Die aktuelle Ausgabe des Qualitätsreports beinhaltet die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung für das Erfassungsjahr 2019. In ihr werden detaillierte Informationen zu 24 Qualitätssicherungsverfahren in verschiedenen Versorgungsbereichen wie z. B. Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Transplantationsmedizin bereitgestellt.

21 Verfahren mit 203 Qualitätsindikatoren wurden nach der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" (QSKH-RL) durchgeführt. Drei Verfahren mit 18 ausgewerteten Indikatoren richteten sich nach der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL). Zu jedem Verfahren wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Strukturierten Dialogs bzw. Stellungnahmeverfahrens für das Erfassungsjahr 2018 gegeben sowie Empfehlungen der Expertengruppen zur Weiterentwicklung der QS-Verfahren aufgeführt.

Als Ergänzung finden sich im Qualitätsreport Hintergrundinformationen zur externen Qualitätssicherung, zum Verfahren planungsrelevanter Qualitätsindikatoren sowie eine Sonderauswertung zu nosokomialen Infektionen.

Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2019 die Qualitätsergebnisse von 221 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2020 ca. 3,5 Millionen Daten­sätze zur Versorgungsqualität ausgewertet.

Unter qualitaetsreport(at)iqtig.org können gedruckte Exemplare kostenlos bestellt werden.

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news-1121 Mon, 08 Feb 2021 08:24:00 +0100 Planungsrelevante Qualitätsindikatoren: IQTIG gibt Abschlussbericht zur Neukonzeption beim G-BA ab /aktuell/news/planungsrelevante-qualitaetsindikatoren-iqtig-gibt-abschlussbericht-zur-neukonzeption-beim-g-ba-ab/ Das IQTIG hat am 29. Januar 2021 Teil A  seines Konzepts zur Neuentwicklung der planungsrelevanten Qualitätsindikatoren (PlanQI) beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgegeben. Mithilfe planungsrelevanter Qualitätsindikatoren nach § 136c Abs. 1 SGB V soll den Planungsbehörden der Bundesländer ermöglicht werden, die Qualität der medizinischen Versorgung einer Klinik bei der Krankenhausplanung zu berücksichtigen. Gegenstand der Beauftragung des IQTIG in Teil A ist insbesondere die Überprüfung, ob und wenn ja wie eine „in erheblichem Maße unzureichende Qualität“ festgestellt werden kann, die Voraussetzung für etwaige krankenhausplanerische Konsequenzen wäre.

Des Weiteren wurde das IQTIG in Teil A damit beauftragt auch darzustellen, welche Rahmenbedingungen und ggf. Limitationen für die Entwicklung und Umsetzung von planQI in den verschiedenen Szenarien durch die geltenden Regelungen und Auslegungen bestehen (Fachabteilungsbezug, differenzierte Qualitätsbewertung, Ausgestaltungsspielraum für die Länder etc.) und aufzuzeigen, welche alternativen Möglichkeiten bestünden.

Sobald die Beratungen des G-BA über die Ergebnisse der Prüfaufträge in Teil A abgeschlossen sind, sollen weitere Stufen der Beauftragung folgen. Das sieht der entsprechende Beschluss des G-BA vor.

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news-1115 Fri, 29 Jan 2021 14:45:00 +0100 Entwicklung eines Konzeptes zur onlinebasierten Patientenbefragung: Verlängerung der Bewerbungsfrist für Dialyseeinrichtungen /aktuell/news/entwicklung-eines-konzeptes-zur-onlinebasierten-patientenbefragung-aufruf-an-dialyseeinrichtungen-zur-studienteilnahme-1/ Das IQTIG wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Entwicklung eines Konzeptes zur onlinebasierten Patientenbefragung beauftragt. Am Beispiel der Entwicklungen zur Patientenbefragung im Verfahren Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen (QS NET) soll es dazu eine Studie geben. Dafür sucht das IQTIG Dialyseeinrichtungen. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Das IQTIG möchte im Projekt „Entwicklung eines Konzeptes zur onlinebasierten Patientenbefragung“ eine empirische Untersuchung durchführen, in der die Vor- und Nachteile von Online-Befragungen analysiert werden. Dabei sollen die Ergebnisse verschiedener Optionen einer onlinebasierten Patientenbefragung (z. B. Kontaktaufnahme über E-Mail, Smartphone oder Briefeinladung; Beantwortung der Befragung am PC, Tablet oder Smartphone) den Ergebnissen der Befragung im Paper-Pencil-Format gegenübergestellt werden.

In der Beauftragung des G-BA wurden drei übergeordnete Ziele konkretisiert:

  • Darstellung, wie Patientenbefragungen als Online-Befragung im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung durchgeführt werden können
  • Erarbeitung, wie bereits bestehende oder in Entwicklung befindliche Patientenbefragungen in eine Online-Befragung überführt werden können
  • Analyse, welche Effekte und Konsequenzen mit der Umsetzung der Patientenbefragung als Online-Befragung verbunden sind

Die mit diesen Zielen einhergehenden Forschungsfragen sollen auf Basis von Literaturrecherchen sowie anhand von Primärdaten einer empirischen Untersuchung beantwortet werden.

Weitere Informationen zur Studie und den Teilnahmebedingungen finden Sie im Downloadbereich.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung. Dr. Gregor Liegl (030 58 58 26-512) und Carsten Volland (030 58 58 26-580) stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

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news-1109 Thu, 28 Jan 2021 12:17:00 +0100 Jetzt anmelden: IQTIG-Veranstaltung "Statistische Methoden der Risikoadjustierung im Gesundheitswesen" am 18. März 2021 /aktuell/news/jetzt-anmelden-iqtig-veranstaltung-statistische-methoden-der-risikoadjustierung-im-gesundheitswesen-am-18-maerz-2021/ Risikoadjustierung ist ein wichtiger Bestandteil bei der statistischen Analyse von medizinischen Behandlungsdaten. Das IQTIG veranstaltet zu diesem Thema am 18. März 2021 einen internationen Online-Workshop. Insbesondere bei Bewertung und Vergleich von Leistungserbringern ist eine funktionierende Risikoadjustierung eine zentrale Grundvoraussetzung. Mit der internationalen Veranstaltung will das IQTIG renommierte Expertinnen und Experten in einem biostatistischen Workshop zur Risikoadjustierung zusammenzubringen und aktuelle Entwicklungen diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist jedoch eine Registrierung notwendig unter Angabe einer E-Mail-Adresse, an die die Zugangsdaten geschickt werden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Für Rückfragen steht Ihnen Stefan Gehrig unter riskadjustment(at)iqtig.org gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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news-1100 Thu, 14 Jan 2021 10:34:51 +0100 Pressefotos der neuen Institutsleitung zum Download /aktuell/news/pressefotos-der-neuen-institutsleitung-zum-download/ Das IQTIG erweitert sein Informationsangebot für Journalistinnen und Journalisten. Ab sofort stehen auf der Website des Instituts Pressefotos des neuen Institutsleiters Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke sowie der Stellvetretenden Institutsleiterin Dr. Regina Klakow-Franck zum Download zur Verfügung. Näheres zur Verwendung der Pressefotos entnehmen Sie bitte den ebenfalls bereitgestellten Nutzungshinweisen.

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news-1076 Mon, 11 Jan 2021 14:06:00 +0100 Strukturelle und personelle Ausstattung von Perinatalzentren: IQTIG hat am 1. Januar 2021 vierte Strukturabfrage gestartet /aktuell/news/strukturelle-und-personelle-ausstattung-von-perinatalzentren-iqtig-hat-am-1-januar-2021-vierte-strukturabfrage-gestartet/ Krankenhausstandorte, die sehr kleine Frühgeborene behandeln, sind seit Anfang 2018 verpflichtet Angaben zur strukturellen sowie personellen Ausstattung der Einrichtung an das IQTIG zu übermitteln. Damit soll geprüft werden, ob diese Perinatalzentren (Versorgungsstufe I und II) bzw. Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) die festgelegten strukturellen und personellen Voraussetzungen einhalten. Das IQTIG nimmt die Daten der Strukturabfrage zwischen dem 1. Januar und dem 15. Februar 2021 entgegen. Bis 1. März 2021 sind noch Korrekturen der übermittelten Angaben möglich. Zur Übermittlung der Daten steht das Mailpostfach nicu(at)iqtig.org zur Verfügung.

Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2021 werden demnach die Daten aus dem Erfassungsjahr 2020 erhoben. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 309 Einrichtungen an der Strukturabfrage. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet.

Grundlage für die Abfrage ist die "Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) des G-BA. Perinatalzentren sind Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm spezialisiert haben. Frühchen mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1.500 Gramm können auch von Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) versorgt werden.

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news-1091 Fri, 08 Jan 2021 14:23:00 +0100 IQTIG-Zwischenbericht zum Thema Ambulante Psychotherapie online /aktuell/news/iqtig-zwischenbericht-zum-thema-ambulante-psychotherapie-online/ Das IQTIG hat einen Zwischenbericht zum Thema Ambulante Psychotherapie veröffentlicht. Der Zwischenbericht ist Bestandteil einer Beauftragung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 17. Mai 2018 zur Entwicklung eines einrichtungsübergreifenden QS-Verfahrens zur ambulanten psycho­therapeutischen Versorgung volljähriger gesetzlich Krankenversicherter. Ziel des zunächst sektorspezifischen QS-Verfahrens ist die Messung und vergleichende Darstellung der Qualität der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung. Im jetzt veröffentlichten Zwischenbericht sollte die bereits vorliegende Konzeptskizze aus dem Jahr 2015 hinsichtlich der damals recherchierten Qualitätspotenziale und Versorgungsziele unter Berücksichtigung der aktuellen Psychotherapie-Richtlinie sowie unter Einbezug der Patientenperspektive überprüft und aktualisiert werden. Zudem galt es diese in einem Qualitätsmodell für das gesamte QS-Verfahren einschließlich einer Patientenbefragung abzubilden. Darüber hinaus sollte das IQTIG eine Einschätzung der Voraussetzungen für eine mögliche Umsetzung geben.

Die Veröffentlichung des Zwischenberichts wurde vom G-BA am 15. Oktober 2020 beschlossen.

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news-1094 Wed, 06 Jan 2021 14:45:00 +0100 Entwicklung eines Konzeptes zur onlinebasierten Patientenbefragung: Aufruf an Dialyseeinrichtungen zur Studienteilnahme /aktuell/news/entwicklung-eines-konzeptes-zur-onlinebasierten-patientenbefragung-aufruf-an-dialyseeinrichtungen-zur-studienteilnahme/ Das IQTIG wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der Entwicklung eines Konzeptes zur onlinebasierten Patientenbefragung beauftragt. Am Beispiel der Entwicklungen zur Patientenbefragung im Verfahren Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantationen (QS NET) soll es dazu eine Studie geben. Dafür sucht das IQTIG Dialyseeinrichtungen. Die Bewerbungsfrist endet am 29. Januar 2021. Das IQTIG möchte im Projekt „Entwicklung eines Konzeptes zur onlinebasierten Patientenbefragung“ eine empirische Untersuchung durchführen, in der die Vor- und Nachteile von Online-Befragungen analysiert werden. Dabei sollen die Ergebnisse verschiedener Optionen einer onlinebasierten Patientenbefragung (z. B. Kontaktaufnahme über E-Mail, Smartphone oder Briefeinladung; Beantwortung der Befragung am PC, Tablet oder Smartphone) den Ergebnissen der Befragung im Paper-Pencil-Format gegenübergestellt werden.

In der Beauftragung des G-BA wurden drei übergeordnete Ziele konkretisiert:

  • Darstellung, wie Patientenbefragungen als Online-Befragung im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung durchgeführt werden können
  • Erarbeitung, wie bereits bestehende oder in Entwicklung befindliche Patientenbefragungen in eine Online-Befragung überführt werden können
  • Analyse, welche Effekte und Konsequenzen mit der Umsetzung der Patientenbefragung als Online-Befragung verbunden sind

Die mit diesen Zielen einhergehenden Forschungsfragen sollen auf Basis von Literaturrecherchen sowie anhand von Primärdaten einer empirischen Untersuchung beantwortet werden.

Weitere Informationen zur Studie und den Teilnahmebedingungen finden Sie im Downloadbereich.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung. Dr. Gregor Liegl (030 58 58 26-512) und Carsten Volland (030 58 58 26-580) stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

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news-1079 Fri, 01 Jan 2021 14:13:00 +0100 Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke MBA tritt neues Amt als Leiter des IQTIG an /aktuell/news/prof-dr-claus-dieter-heidecke-mba-tritt-neues-amt-als-leiter-des-iqtig-an/ Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke hat am 1. Januar 2021 die Leitung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) angetreten. Prof. Dr. Heidecke war im Oktober 2020 vom Vorstand der Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen auf Vorschlag des Stiftungsrats einstimmig ernannt worden. Stellvertretende Institutsleiterin des IQTIG bleibt weiterhin Dr. Regina Klakow-Franck. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe im IQTIG“, sagte Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke. „Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement begleiten mich schon mein ganzes Berufsleben. Diese Erfahrungen möchte ich im IQTIG nutzen, um die externe Qualitätssicherung pragmatisch und strategisch weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist eine bestmögliche medizinisch-pflegerische Versorgung der Menschen im Krankenhaus oder in der Praxis. Gemeinsam können wir Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger und alle anderen Gesundheitsdienstleister tatkräftig unterstützen, die das täglich leisten!“, so Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke.

Karrierestationen von Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke

Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke MBA (Jahrgang 1954) hat in Regensburg und München Medizin studiert. 2009 bis 2011 absolvierte er einen MBA-Studiengang im Gesundheitsmanagement an der Hochschule Osnabrück. Prof. Heidecke hatte von 2001 bis 2020 den Lehrstuhl für Allgemeine und Viszeralchirurgie an der Universität Greifswald inne und leitete bis zum Jahr 2018 die Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie.

Seit 2018 führte er die Klinik kommissarisch weiter, weil er zuzätzlich das Amt des ärztlichen Vorstands der Universitätsmedizin Greifswald übernahm und ab 2019 auch den Vorsitz des Vorstands.

Erfahrungen von Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke in der externen QS

Herr Prof. Heidecke ist unter anderem Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), Beisitzer im Vorstand des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) und war acht Jahre lang Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Qualität, Sicherheit und Versorgungsforschung in der Chirurgie (CAQSV). Qualitätssicherung und Patientensicherheit standen auch im Fokus seiner Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) von 2014 bis 2015.

Dank an den Vorgänger

Prof. Dr. Heidecke ersetzt den zum Jahresende 2020 ausgeschiedenen Leiter des IQTIG, Dr. Christof Veit. Dr. Veit hatte das IQTIG seit der Gründung des Instituts 2015 geleitet. Prof. Dr. Heidecke dankte Dr. Christof Veit. „Seine gute Arbeit in der Vergangenheit macht mir den Start leichter“, so Prof. Dr. Heidecke. „Denn ich kann da anfangen, wo das IQTIG dank Dr. Veit und vor allem den vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute steht“.

Hintergrund: Das IQTIG

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

Weitere Informationen zur Arbeit des IQTIG: iqtig.org. Diese Pressemitteilung können Sie auch als PDF herunterladen.

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news-1028 Fri, 18 Dec 2020 15:27:00 +0100 Strukturelle und personelle Ausstattung von Perinatalzentren: IQTIG startet am 1. Januar 2021 vierte Strukturabfrage /aktuell/news/aktualisierte-daten-zur-medizinischen-versorgung-sehr-kleiner-fruehgeborener-veroeffentlicht-1/ Krankenhausstandorte, die sehr kleine Frühgeborene behandeln, sind seit Anfang 2018 verpflichtet Angaben zur strukturellen sowie personellen Ausstattung der Einrichtung an das IQTIG zu übermitteln. Damit soll geprüft werden, ob diese Perinatalzentren (Versorgungsstufe I und II) bzw. Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) die festgelegten strukturellen und personellen Voraussetzungen einhalten. Das IQTIG nimmt die Daten der Strukturabfrage zwischen dem 1. Januar und dem 15. Februar 2021 entgegen. Bis 1. März 2021 sind noch Korrekturen der übermittelten Angaben möglich. Zur Übermittlung der Daten steht das Mailpostfach nicu(at)iqtig.org zur Verfügung.

Die erfassten Daten beziehen sich jeweils auf das Jahr zuvor. Im Januar 2021 werden demnach die Daten aus dem Erfassungsjahr 2020 erhoben. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 309 Einrichtungen an der Strukturabfrage. Nach Auswertung der Daten übergibt das IQTIG seinen Bericht an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), der dann über Ergänzungen oder Weiterentwicklungen der entsprechenden Qualitätssicherungs-Richtlinie entscheidet.

Grundlage für die Abfrage ist die "Qualitätssicherungs-Richtlinie für Früh- und Reifgeborene" (QFR-RL) des G-BA. Perinatalzentren sind Spezialkliniken, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm spezialisiert haben. Frühchen mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1.500 Gramm können auch von Einrichtungen mit perinatalem Schwerpunkt (Versorgungsstufe III) versorgt werden.

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news-1064 Mon, 14 Dec 2020 12:50:00 +0100 Externe Qualitätssicherung: IQTIG veröffentlicht Qualitätsreport 2020 /aktuell/news/externe-qualitaetssicherung-iqtig-veroeffentlicht-qualitaetsreport-2020/ Angesichts der großen öffentlichen Aufmerksamkeit für die leitenden Kennzahlen der Pandemie hat sich die Wahrnehmung solcher Informationen gewandelt. Die Pandemiezahlen werden von großen Teilen der Gesamtbevölkerung täglich verfolgt, weil sie jeden Einzelnen betreffen können. In gleicher Weise sind aber auch die Indikatorenergebnisse der Qualitätssicherungsverfahren für die betroffenen Patientinnen und Patienten von ggf. existenzieller Bedeutung. Zu einer solchen aktualisierten Lesart lädt der Qualitätsreport 2020 des IQTIG ein, der am 14. Dezember 2020 veröffentlicht wurde.

Der jährliche Qualitätsreport wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt und enthält für das Erfassungsjahr 2019 die Qualitätsergebnisse von 221 Indikatoren. Insgesamt wurden für den Qualitätsreport 2020 ca. 3,5 Millionen Daten­sätze zur Versorgungsqualität ausgewertet.

Die Daten wurden im Rahmen von 24 QS-Verfahren der gesetzlichen Qualitätssicherung nach §§ 136 ff. SGB V erhoben. 21 Verfahren mit 203 Qualitätsindikatoren wurden nach der „Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" (QSKH-RL) durchgeführt. Drei Verfahren mit 18 ausgewerteten Indikatoren richteten sich nach der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL).

Der Qualitätsreport beinhaltet damit Ergebnisse sowohl aus dem ambulanten und als auch dem stationären Bereich. Im stationären Sektor nach QSKH-RL wurden die Daten durch 1.472 Krankenhäuser mit 1.798 Standorten erhoben. Für das Verfahren Perkutane Koronar­intervention (PCI) und Koronarangiographie umfasst die Auswertungsgrundlage zum Erfassungsjahr 2019 insgesamt 800.986 Datensätze. Von diesen wurden 69.958 durch 255 vertragsärztliche Praxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sowie 728.143 von 961 Krankenhausstandorten geliefert. Für selektivvertraglich erbrachte Leistungen haben in diesem Erfassungsjahr außerdem 19 Vertragsärztinnen und -ärzte insgesamt 2.885 Datensätze für den Bundesdatenpool übermittelt.

Die Nutzung von Sozialdaten bei den Krankenkassen befindet sich weiterhin in der Startphase. Die Anfangsprobleme der Datenübermittlung sowie -qualität wurden soweit behoben, dass erstmalig für das Erfassungsjahr 2017 eine Auswertung der sozialdatenbasierten Indikatoren zur Sterblichkeit auf Einrichtungsebene erfolgen konnte. Für das Verfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen werden nach derzeitiger Einschätzung die Ergebnisse der fallbezogenen Dokumentation von postoperativen Wundinfektionen auf der Basis von Sozialdaten erstmals Ende 2020 zur Verfügung stehen.

Im vorliegenden Qualitätsreport werden ausschließlich die Ergebnisse der einrichtungsbezogenen QS-Daten dargestellt und bewertet. Im Erfassungsjahr 2019 wurden 2.699 einrichtungsbezogene Datensätze für den ambulanten Bereich eingereicht: 612 von Krankenhäusern, 2.087 von vertragsärztlichen Leistungserbringern. Im stationären Bereich wurden einrichtungsbezogene Datensätze insgesamt von 940 Krankenhäusern eingereicht.

Wie in den Jahren zuvor sind die Ergebnisse zu den meisten Qualitätsindikatoren stabil oder haben sich verbessert. 33 der 221 Indikatoren (15 Prozent) weisen eine signifikante Verbesserung in den Ergebnissen auf (Erfassungsjahr 2018: 20 Prozent). 3 Indikatoren (1 Prozent) zeigten eine signifikante Verschlechterung der Ergebnisse (Erfassungsjahr 2018: 3 Prozent). 169 Indikatorergebnisse (76 Prozent) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Erfassungsjahr 2018: 72 Prozent). Bei 14 Qualitätsindikatoren (6 Prozent) kann keine Aussage über eine Veränderung der Ergebnisse gemacht werden (Erfassungsjahr 2018: 5 Prozent). Dies ist zum Beispiel bei neu eingeführten oder veränderten Indikatoren der Fall.

Der komplette Qualitätsreport 2020 steht auf der Website des IQTIG als PDF-Datei zur Verfügung. Auch eine Zusammenfassung des Reports ist dort zu finden.

Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Deutschland. Seine Aufgaben in der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung sind im Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) in § 137a Abs. 1 beschrieben. Darüber hinaus definiert das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) Aufgaben des IQTIG in der qualitätsorientierten Steuerung des Gesundheitswesens. Geregelt wird die externe Qualitätssicherung in Deutschland durch Beschlüsse und Richtlinien des G-BA im Rahmen der §§ 136 ff. SGB V.

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news-1025 Tue, 01 Dec 2020 15:23:00 +0100 Aktualisierte Daten zur medizinischen Versorgung sehr kleiner Frühgeborener veröffentlicht /aktuell/news/aktualisierte-daten-zur-medizinischen-versorgung-sehr-kleiner-fruehgeborener-veroeffentlicht/ Das IQTIG hat auf perinatalzentren.org die aktuellen Daten der Erfassungsjahre 2015 bis 2019 veröffentlicht. Die Website richtet sich an werdende Eltern sehr kleiner Frühgeborener. Das sind Kinder, deren Geburtsgewicht weniger als 1500 Gramm beträgt. Auf dieser Webseite wird die Versorgungsqualität aller deutschen Perinatalzentren, die sehr kleine Frühgeborene versorgen, miteinander verglichen. Die Qualität der Versorgung wird durch das Überleben, das Überleben ohne schwere Erkrankung sowie über die klinische Erfahrung des Behandlungsteams abgebildet.

Deutschlandweit gibt es mehr als 210 Spezialkliniken - Perinatalzentren -, die sich auf die medizinische Behandlung sehr kleiner Frühgeborener spezialisiert haben. Das IQTIG veröffentlicht die aufbereiteten und aktualisierten Behandlungsergebnisse jährlich am 1. Dezember.

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news-1016 Mon, 02 Nov 2020 08:00:00 +0100 Start des Bewerbungsverfahrens für Expertengremien /aktuell/news/start-des-bewerbungsverfahrens-fuer-expertengremien/ Das IQTIG sucht ab sofort Expertinnen und Experten zur Neubesetzung von neun Expertengremien. Hintergrund dieser Neubesetzungen ist die Aufhebung der "Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" (QSKH-RL) zum Ende des Jahres 2020 und Übergang der Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) in die "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) zum Erfassungsjahr 2021. Die bisherigen Bundesfachgruppen werden nach einer Übergangszeit im Laufe des Jahres 2021 durch die neuen Expertengremien auf Bundesebene ersetzt.

Die Expertinnen und Experten unterstützen mit ihrer medizinisch-fachlichen oder wissenschaftlichen Expertise das IQTIG bei der Arbeit in den QS-Verfahren und beraten das IQTIG bei der Durchführung und Pflege sowie der Weiterentwicklung von QS-Verfahren.

Weitere Informationen und Spezifika für die einzelnen QS-Verfahren sowie die Bewerbungsaufrufe für sämtliche Verfahren finden Sie hier.

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news-974 Tue, 06 Oct 2020 10:51:00 +0200 Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke MBA ab 1. Januar 2021 neuer Leiter des IQTIG /aktuell/news/prof-dr-claus-dieter-heidecke-mba-ab-1-januar-2021-neuer-leiter-des-iqtig/ Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke tritt am 1. Januar 2021 die Leitung des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) an. Das teilte der Sprecher des Vorstands der Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen, Dr. Wolfgang Eßer, am Dienstag in Berlin mit. Prof. Dr. Heidecke wurde auf Vorschlag des Stiftungsrats vom Vorstand der Stiftung einstimmig zum Nachfolger des zum Jahresende 2020 ausscheidenden Leiters des IQTIG, Dr. Christof Veit, bestellt.

Prof. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke MBA (Jahrgang 1954) hat in Regensburg und München Medizin studiert. In den Jahren 2009 bis 2011 absolvierte er einen MBA-Studiengang im Gesundheitsmanagement an der Hochschule Osnabrück. Prof. Heidecke hatte von 2001 bis 2020 den Lehrstuhl für Allgemeine und Viszeralchirurgie an der Universität Greifswald inne und leitete bis zum Jahr 2018 die Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Seit 2018 führte er die Klinik kommissarisch weiter, weil er zuzätzlich das Amt des ärztlichen Vorstands der Universitätsmedizin Greifswald übernahm und ab 2019 auch den Vorsitz des Vorstands. Herr Prof. Heidecke ist unter anderem Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), Beisitzer im Vorstand des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) und war acht Jahre lang Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Qualität, Sicherheit und Versorgungsforschung in der Chirurgie (CAQSV). Qualitätssicherung und Patientensicherheit standen auch im Fokus seiner Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) von 2014 bis 2015.

Prof. Dr. Heidecke tritt die Nachfolge von Dr. med. Christof Veit an, der am 31. Dezember 2020 nach sechs Jahren seine Tätigkeit als Leiter des IQTIG beendet. Das IQTIG hat unter der Leitung von Herrn Dr. Veit in den vergangenen Jahren zahlreiche Qualitätssicherungsverfahren auf Basis entsprechender Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erfolgreich umgesetzt. Damit hat das Institut einen wichtigen Beitrag für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in Deutschland geleistet.

Hintergrund: Das IQTIG

Das Aufgabengebiet des IQTIG ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V. Als Stiftungseinrichtung des G-BA ist das Institut wissenschaftlich unabhängig (§ 137a Abs. 1 SGB V). Das IQTIG arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden.

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news-959 Fri, 18 Sep 2020 14:13:00 +0200 IQTIG-Zwischenbericht zum Thema Entlassmanagement online /aktuell/news/iqtig-zwischenbericht-zum-thema-entlassmanagement-online/ Das IQTIG hat am 18. September 2020 einen Zwischenbericht zum Thema Entlassmanagement veröffentlicht. Der Zwischenbericht ist Bestandteil einer Beauftragung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 20. September 2018 zur Entwicklung von Indikatoren und Instrumenten für ein sektorenübergreifendes, datengestütztes Qualitätssicherungsverfahren Entlassmanagement. Ziel des einrichtungsübergreifenden QS-Verfahrens ist die Verbesserung der Versorgungsqualität von Patientinnen und Patienten beim Übergang in die weiterführende Versorgung nach einer Krankenhausbehandlung. In einem ersten Zwischenbericht sollte eine bereits vorliegende Konzeptskizze aus dem Jahr 2015 u.a. hinsichtlich neuer gesetzlicher Regelungen überprüft und aktualisiert werden. Den Beschluss zur Veröffentlichung des Zwischenberichts hat der G-BA am 17. September 2020 gefasst.

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news-962 Wed, 16 Sep 2020 08:37:45 +0200 Strukturabfrage zur Personalausstattung in der Psychiatrie und Psychosomatik nach der PPP-RL /aktuell/news/strukturabfrage-zur-personalausstattung-in-der-psychiatrie-und-psychosomatik-nach-der-ppp-rl/ Mit dem Beschluss vom 14. Mai 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das IQTIG für die Strukturabfrage zur Personalausstattung in der Psychiatrie und Psychosomatik mit der Entwicklung eines Auswertungs- und Berichtskonzeptes beauftragt. Die Richtlinie über die Ausstattung der stationären Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik mit dem für die Behandlung erforderlichen therapeutischen Personal gemäß § 136a Absatz 2 Satz 1 SGB V ("Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik Richtlinie - PPP-RL) regelt die Details zu Art und Umfang der Nachweise für diese Strukturabfrage. In einer ersten Stufe soll die PPP-RL die Ausgestaltung von Personalvorgaben etablieren (PPP-RL, § 1 (3)).

Hierbei sind die Nachweise zur personellen Struktur in den Erwachsenenpsychiatrien, Kinder- und Jugendpsychiatrien sowie in psychosomatischen Einrichtungen zu erbringen. Die Nachweispflichten gelten für Einrichtungen, die Patientinnen und Patienten vollstationär, teilstationär oder stationsäquivalent behandeln (PPP-RL, § 1 (2)).

Bis zur Veröffentlichung einer Spezifikation durch das IQTIG werden die Daten für das Nachweisverfahren über ein Servicedokument erhoben. Dieses Servicedokument steht den dokumentationspflichtigen Einrichtungen auf einer Internetseite des G-BA zur Verfügung. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an den G-BA: PPP-RL@g-ba.de. Bei Rückfragen zur technischen Handhabung des Servicedokumentes (Teil A und Teil B) hilft Ihnen der IQTIG-Verfahrenssupport gerne weiter: verfahrenssupport@iqtig.org.

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news-932 Tue, 18 Aug 2020 11:48:00 +0200 Konzept des IQTIG zur Erhebung des Umsetzungsstands der QM-Richtlinie veröffentlicht /aktuell/news/iqtig-konzept-zur-erhebung-des-umsetzungsstands-der-qm-richtlinie-veroeffentlicht/ Das IQTIG hat am 18. August 2020 sein Konzept veröffentlicht, wie der Umsetzungsstand eines internen Qualitätsmanagements in den Einrichtungen der Patientenversorgung gemäß "Qualitätsmanagement-Richtlinie" (QM-RL) sektorenübergreifend erhoben werden kann. Der Abschlussbericht mit den Empfehlungen des IQTIG wurde dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) am 27. Oktober 2017 übergeben.

In seinem Konzept empfiehlt das IQTIG eine Einrichtungsbefragung auf Basis repräsentativer Stichproben aus den drei Versorgungssektoren. Darüber hinaus enthält der Bericht sektorenspezifisch angepasste Fragebogenentwürfe sowie Empfehlungen zur Darstellung und Bewertung der erhobenen Daten. In der Plenumssitzung vom 16. Juli 2020 hat der G-BA nun die Veröffentlichung des Berichts beschlossen.

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news-923 Fri, 24 Jul 2020 10:39:00 +0200 Neues QS-Verfahren Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis: IQTIG sucht Expertinnen und Experten zur Beratung bei der Entwicklung von Qualitätsindikatoren /aktuell/news/neues-qualitaetssicherungsverfahren-diagnostik-therapie-und-nachsorge-der-sepsis-iqtig-sucht-expertinnen-und-experten-zur-beratung-bei-der-entwicklung-von-qualitaetsindikatoren/ Am 16. Juli 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das IQTIG mit der Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis beauftragt. In einem ersten Schritt wurde in einer Konzeptstudie ein Qualitätsmodell entwickelt. In die nun anschließende Entwicklung von Qualitätsindikatoren soll erneut externes Wissen einbezogen werden. Für ein entsprechendes Gremium werden daher Expertinnen und Experten aus dem stationären Versorgungssektor sowie Expertinnen und Experten für die Kodierung und Abrechnung einer Sepsis gesucht.

Informationen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung als Expertin oder als Experte finden Sie hier.

Bitte reichen Sie Ihre vollständigen Unterlagen bis zum 21. August 2020 ein.

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news-908 Fri, 17 Jul 2020 16:26:00 +0200 IQTIG-Konzeptstudie zum Thema Sepsis veröffentlicht /aktuell/news/iqtig-konzeptstudie-zum-thema-sepsis-veroeffentlicht/ Das IQTIG hat am 17. Juli 2020 seine Konzeptstudie zur Entwicklung eines Qualitätssicherungsverfahrens zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis veröffentlicht. Am 17. Januar 2019 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das IQTIG mit der Entwicklung dieser Konzeptstudie beauftragt. Sie beinhaltet die Vorarbeiten für ein QS-Verfahren für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Sepsis. Die Qualitätsaspekte sollten sich vor allem auf das Erkennen von Sepsissymptomen, die Diagnostik, Therapie, die geeignete Nachsorge und Outcomes, wie beispielsweise eine geringe Sterblichkeit bei dieser schweren Erkrankung konzentrieren. Des Weiteren wurden die Qualitätsaspekte dahingehend geprüft, ob sie mit den Instrumenten der Qualitätssicherung messbar sind. Den Beschluss zur Veröffentlichung der Konzeptstudie hat der G-BA am 16. Juli 2020 gefasst.

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news-899 Wed, 15 Jul 2020 09:47:00 +0200 IQTIG-Tätigkeitsbericht 2019: Jahr des Wandels in der externen Qualitätssicherung /aktuell/news/iqtig-taetigkeitsbericht-2019-jahr-des-wandels-in-der-externen-qualitaetssicherung/ Das IQTIG hat seinen vierten Tätigkeitsbericht veröffentlicht. Er umfasst das Jahr 2019 und informiert unter anderem über die Auswirkungen der am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen neuen „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung“ (DeQS-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf die extern vergleichende Qualitätssicherung.

„Die zurückliegenden fünf Jahre seit der Gründung des IQTIG 2015 haben gezeigt, wie schnell sich die externe Qualitätssicherung weiterentwickelt“, betont Institutsleiter Dr. med Christof Veit. „Wir wissen, dass für die Strukturen und Prozesse der externen Qualitätssicherung noch einiges zu tun ist und arbeiten mit Hochdruck daran, diese zu vervollständigen. Dabei darf das Ziel nicht aus den Augen verloren werden: die externe Qualitätssicherung muss nützlich sein: Für die Patientinnen und Patienten – und für die, die Patientinnen und Patienten versorgen“, so Veit weiter.

Darüber hinaus nimmt der Bericht die 24 vom IQTIG im Auftrag des G-BA durchgeführten Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) im Regelbetrieb in den Blick. Insgesamt wurden 2019 circa 3,6 Millionen Datensätze des Erfassungsjahres 2018 für die gesetzliche Qualitätssicherung ausgewertet.

Technische Grundlage zur Durchführung der QS-Verfahren sind die Spezifikationen. 2019 hat das IQTIG insgesamt sieben Spezifikationen und Programmbeurteilungen veröffentlicht.

40 vom G-BA beauftragte Projekte und spezifische Verfahren hat das IQTIG vollständig oder in wichtigen Teilen abgeschlossen. 30 Berichte und vier Konzepte wurden dem G-BA vorgelegt, u. a. zu folgenden Themen:

  • Entwicklung von Kriterien zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln (Methodik zur Entwicklung der Kriterien einschließlich einer Bestandsaufnahme)
  • Bericht über die Qualitätsindikatoren mit besonderem Handlungsbedarf (Erfassungsjahr 2018)
  • Konzeptstudie QS-Verfahren Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Sepsis
  • Abschlussbericht Umsetzungskonzept für eine mandantenfähige Datenbank

Darüber hinaus beauftragte der G-BA u. a. folgende Projekte, deren Entwicklung vom IQTIG 2019 begonnen wurden:

  • Gesamtkonzept für ein G-BA-Qualitätsportal zur laienverständlichen Information über Qualität in Krankenhäusern
  • Sonderveröffentlichung zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren und Mindestmengen (Temporäre Sonderveröffentlichung)
  • Sonderauswertung zur Versorgung von Frühgeborenen mit einem Aufnahmegewicht von unter 1250 g

Über diese Angaben hinaus beschreibt der Tätigkeitsbericht Aufgaben, Strukturen und gesetzliche Grundlagen des IQTIG im Rahmen der gesetzlich verankerten Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.

Ein Überblick über die erstellten Berichte sowie ausgewählte Zahlen zur Arbeit des Institutes runden den Tätigkeitsbericht ab. Er steht unter www.iqtig.org auch zum Download bereit.

Druckexemplare der Tätigkeitsberichte können kostenfrei unter presse@iqtig.org bestellt werden.

Nach § 137a Abs. 1 SGB V ist das IQTIG eine Stiftungseinrichtung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und wissenschaftlich unabhängig. Das Institut arbeitet vor allem im Auftrag des G-BA, kann aber auch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragt werden. Das Aufgabengebiet ist die vergleichende einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung medizinischer Versorgung nach §136 ff SGB V.

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news-911 Tue, 23 Jun 2020 08:37:51 +0200 Elektronische Dokumentation der organisierten Krebsfrüherkennung soll am 1. Oktober 2020 starten /aktuell/news/elektronische-dokumentation-der-organisierten-krebsfrueherkennung-soll-am-1-oktober-2020-starten/ Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juni 2020 beschlossen, die Vorgaben zur Dokumentation nach der "Richtlinie für organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme" (oKFE-RL) zum 1. Oktober 2020 in Gang zu setzen. Der Beschluss tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Demnach sind die in der Richtlinie geregelten Vorgaben zur Leistungserbringerdokumentation ab dem 1. Oktober verpflichtend anzuwenden. Der Beschluss setzt auch die Voraussetzung der vollständigen Dokumentation zur Abrechnung der Leistung wieder ein. Am 5. Dezember 2019 hatte der G‑BA beschlossen, die Dokumentationsvorgaben nach oKFE-RL ab dem 1. Januar 2020 befristet auszusetzen.

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news-896 Fri, 12 Jun 2020 11:19:01 +0200 Expertise des IQTIG fließt in neue S3-Leitlinie zu Kaiserschnitten ein /aktuell/news/iqtig-beteiligt-sich-an-erstellung-der-neuen-s3-leitlinie-zu-kaiserschnitten/ Das IQTIG hat sich an der neuen S3-Leitlinie „Sectio caesarea“ (Kaiserschnitt) der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) beteiligt. Unter Mitwirkung des Instituts ist der Abschnitt zur externen Qualitätssicherung zur Vermeidung unnötiger Kaiserschnitte entstanden.

Die Kaiserschnittrate in Deutschland hat sich seit den 1990er Jahren bis heute von 15 Prozent auf mehr als 30 Prozent mehr als verdoppelt. Seit 2014 sinkt sie allerdings stetig. Im Jahr 2014 wurde in der (gesetzlichen stationären) Qualitätssicherung ein Indikator zur Kaiserschnittrate eingeführt, nachdem sich die wissenschaftliche Evidenz negativer Auswirkungen von medizinisch nicht indizierten Kaiserschnittentbindungen erhärtet hatte. Dabei wird das unterschiedliche Risiko von Schwangeren bzw. Kindern in der Berechnung des Qualitätsindikators berücksichtigt, um einen fairen Vergleich der Kaiserschnittraten einzelner Krankenhäuser zu ermöglichen.

Seit Einführung dieses Indikators der externen Qualitätssicherung ist der Anteil an Kaiserschnittentbindungen von 32,9 Prozent im Jahr 2014 auf 30,7 Prozent im Jahr 2018, und damit unter den Wert von 2007, gesunken.

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