Biometrische Methodik zur Risikoadjustierung von QI

Qualitätsindikatoren dienen der Messung der Behandlungsqualität. Das in einem Qualitätsindikator betrachtete Ereignis kann neben der Versorgungsqualität des Leistungserbringers und zufälligen Einflüssen auch patientenseitigen Einflüssen unterliegen. 
Solche Einflüsse sind nicht durch den Leistungserbringer zu verantworten und stellen daher keinen Aspekt der Behandlungsqualität dar. Es besteht das Potenzial, dass sie die Qualitätsmessung verzerren. In diesem Fall kommt die Risikoadjustierung bei der Auswertung von Qualitätsindikatoren zum Einsatz. 
Die Risikoadjustierung umfasst datenanalytische Verfahren, die darauf abzielen Unterschiede in der Zusammensetzung der Patientengruppen zwischen den Leistungserbringern statistisch auszugleichen.

Das IQTIG nutzt etablierte methodische Verfahren der Risikoadjustierung, setzt sich im Zuge der methodischen Weiterentwicklung aber auch kontinuierlich mit neuen Ansätzen und Herausforderungen der Risikoadjustierung auseinander. 
Das derzeitige methodische Vorgehen und die Interpretation der daraus resultierenden Ergebnisse werden im folgenden Dokument genauer erläutert.

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