FAQ: Hüftgelenkversorgung
Komplikationen
Wie ist die Frage zu einer spezifischer Komplikation zu beantworten, wenn sie bei mehreren dokumentationspflichtigen Prozeduren auftritt (z.B. beidseitige Endoprothesen(sub)luxation nach beidseitiger elektiver Erstimplantation)?
In diesem Fall ist die Frage nach der spezifischen Komplikation mit „1 = postoperativ erworben“ zu beantworten. Mit dieser Auswahl ist sichergestellt, dass die aufgetretene Komplikation als solche erfasst wird.
Wie ist die Frage zu einer spezifischer Komplikation zu beantworten, wenn sie die Indikation zu einem Wechsel darstellt, jedoch postoperativ erneut auftritt?
In diesem Fall ist die Frage nach der spezifischen Komplikation mit „1 = postoperativ erworben“ zu beantworten. Mit dieser Auswahl ist sichergestellt, dass die aufgetretene Komplikation als solche erfasst wird.
Die Erfassung von Indikationen ist nicht mehr Bestandteil des Verfahrens. Beispielsweise kann eine Endoprothesen(sub)luxation die Indikation für einen Wechsel darstellen, jedoch postoperativ erneut auftreten.
Wie ist die Frage zu einer allgemeinen Komplikationen zu beantworten, wenn sie nach der Aufnahme, aber vor der Operation auftreten?
In diesem Fall ist die Frage nach der entsprechenden allgemeinen Komplikation mit „2 = bei Aufnahme“ zu beantworten. In den Verfahren werden nur Komplikationen betrachtet, die im Zusammenhang mit der OP (intra- oder postoperativ) aufgetreten sind.
Die Antwortoptionen (1 = postoperativ erworben; 2 = bei Aufnahme) bilden jedoch aktuell nicht den Zeitraum zwischen der Aufnahme ins Krankenhaus und der Operation ab.
Wie ist die Frage zu einer allgemeinen Komplikationen zu beantworten, wenn sie während der Operation auftritt?
In diesem Fall ist die Frage nach der entsprechenden spezifischen oder allgemeinen Komplikation mit „1 = postoperativ erworben“ zu beantworten.
Die Antwortoption „1 = postoperativ“ bezieht die intraoperativ entstandene Komplikation mit ein.
Wie ist die Frage zu einer allgemeinen Komplikationen zu beantworten, wenn sie zunächst eine Verdachtsdiagnose darstellt, die sich jedoch nicht bestätigt?
In diesem Fall ist die Frage nach der entsprechenden allgemeinen Komplikation mit „2 = bei Aufnahme“ zu beantworten. Wenn sich eine Verdachtsdiagnose nicht bestätigt, trifft keine der beiden Antwortoptionen (1 = postoperativ erworben oder 2 = bei Aufnahme) zu.
Mit der Auswahl „2 = bei Aufnahme“ ist sichergestellt, dass die Verdachtsdiagnose nicht als postoperative Komplikation erfasst wird.
Wie ist die Frage zur Pneumonie zu beantworten, wenn nicht alle Kriterien der KISS-Definition (laut Ausfüllhinweis) vollständig erfüllt sind?
Pneumonien sollen unabhängig von der KISS-Definition dokumentiert werden. Eine Änderung des Datenfeldes ist vorgesehen.