Perinatalmedizin (QS PM)

Die Perinatalmedizin umfasst die geburtshilfliche Versorgung von Mutter und Kind im Zeitraum kurz vor bis kurz nach der Geburt (Geburtshilfe) sowie die Versorgung und Behandlung von Neu- bzw. Frühgeborenen (Neonatologie). Die Perinatalmedizin umfasst die geburtshilfliche Versorgung von Mutter und Kind im Zeitraum kurz vor bis kurz nach der Geburt (Geburtshilfe) sowie die Versorgung und Behandlung von Neu- bzw. Frühgeborenen (Neonatologie).

Die Münchner Perinatalstudie (1975 bis 1977) und die daraus hervor­gegangene Perinatalerhebung gelten allgemein als Ausgangs­punkt der heutigen gesetzlichen Qualitätssicherung im Bereich der Perinatalmedizin. Deren Ziel ist es, beobachtete Qualitäts­unterschiede in der geburtshilflichen Versorgung zu erfassen und die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

Seit dem 1. Januar 2021 wird das QS-Verfahren Perinatalmedizin (QS PM) im Regelbetrieb unter der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) geführt. Die beiden Be­reiche Geburtshilfe (PM-GEBH) und Neonatologie (PM-NEO) werden weiterhin als QS-Verfahren bezeichnet und getrennt ausgewertet.

Auswertung und Rechenregeln: Geburtshilfe (PM-GEBH)

  • DeQS-RL

Seit 2001 ist der Bereich der Geburtshilfe in einem bundeseinheitlichen QS-Verfahren etabliert, in dem alle Geburten in der Bundesrepublik, die in einem Krankenhaus stattgefunden haben, erfasst werden. Ver­schiedene Aspekte der Prozess- und Ergebnisqualität vor, wäh­rend und nach der Geburt werden mit Qualitätsindikatoren und Kennzahlen abgebildet und beziehen sich auf die adäquate me­dizinische Versorgung sowohl der Mutter als auch des Kindes.

Auswertung und Rechenregeln: Neonatologie (PM-NEO)

  • DeQS-RL

Berichte

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