Knieendoprothesenversorgung (QS KEP)

Eine Knieendoprothese ist ein „künstliches Kniegelenk“. Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels im Knie (Gonarthorose) bringen je nach Fortschreiten der arthrotischen Veränderungen zahlreiche Beschwerden mit sich. Dazu gehören neben dem Leitsymptom Schmerz oftmals auch Bewegungs- und Funktionsdefizite und damit eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen.

Ist die Zerstörung des Gelenkknorpels sowie der angrenzenden Kniebinnenstrukturen bereits weit fortgeschritten, kann der Ersatz des Knies durch eine Knieendoprothese notwendig werden.

Bei korrekter Indikation, chirurgisch einwandfreiem Eingriff sowie komplikationslosem Verlauf können derartige Implantate 25 Jahre und länger halten. Komplikationen können Lockerungen des Implantats oder auch Infektionen sein. Das führt zu Folgeeingriffen, einschließlich des vorzeitigen Wechsels der Endoprothese oder einzelner Komponenten. Wechseloperationen sind chirurgisch anspruchsvolle Eingriffe, die eine exakte Indikationsstellung erfordern und die ganze Erfahrung der an der Versorgung Beteiligten beanspruchen.

Auswertung und Rechenregeln: Knieendoprothesenversorgung (KEP)

  • DeQS-RL

In das QS-Verfahren Knieendoprothesenversorgung werden mehrere medizinische Leistungen aufgenommen. Betroffen sind Patientinnen und Patienten mit Erstimplantation einer Knietotalendoprothese oder einer Schlittenprothese sowie Patientinnen und Patienten, die aufgrund von Komplikationen einen Wechsel oder Komponentenwechsel ihrer Knieendoprothese erhalten.

Im Gegensatz zu Patientinnen und Patienten mit degenerativen oder traumatischen Indikationen werden Patientinnen und Patienten mit sehr spezifischen Charakteristika, wie onkologischen Erkrankungen oder kindlichen Fehlanlagen aus dem QS-Verfahren ausgeschlossen.

Spezifikation: Knieendoprothesenversorgung (KEP)

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