Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP)

Gynäkologische Operationen umfassen generell alle Operationen an den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. Der Versorgungsbereich Gynäkologie beinhaltet zwei QS­-Verfahren: Gynäkologische Operationen und Mammachirurgie.

Unter gynäkologischen Operationen werden Operationen an den weiblichen Geschlechtsorganen verstanden. Das vorliegende QS­-Verfahren betrachtet die stationär durchgeführten Operationen bei allen Patientinnen ab einem Alter von elf Jahren und fokussiert hierbei Operationen am Eierstock (Ovar) bzw. an Eierstöcken und Eileitern (Adnexe).

Eine gute Versorgungsqualität bei diesen Operationen hat für die behandelten Patientinnen eine hohe Relevanz, da diese Operationen – insbesondere die Entfernung des Ovars oder der Adnexe – die Fruchtbarkeit (Fertilität) sowie den Zeitpunkt des Eintritts in die Menopause beeinflussen können.

Auswertung und Rechenregeln: Gynäkologische Operationen (GYN-OP)

  • DeQS-RL

Laparoskopien gelten als minimal-invasive Operationen mit einem vergleichsweise geringen Risiko. Dennoch können Komplikationen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Zu den schwerwiegendsten Komplikationen bei einer laparoskopischen Operation zählen Verletzungen umliegender Organe, die teilweise mit einer erheblichen Morbidität der Patientinnen einhergehen.

Diese Seite wurde gedruckt auf iqtig.org (Copyright IQTIG 2021). Besuchen Sie uns auf https://iqtig.org. Wir freuen uns!