Gynäkologische Operationen (ohne Hysterektomien) (GYN-OP)

Bei gynäkologischen Eingriffen können verschiedene Operationszugänge genutzt werden: durch die Scheide (vaginal), durch die Bauchdecke (abdominal) oder mittels der Schlüssellochchirurgie (laparoskopisch). Das QS-Verfahren Gynäkologie nimmt insbesondere laparoskopisch durchgeführte Operationen in den Blick.

Allgemein gelten solche minimalinvasiven Eingriffe als komplikationsarm. Im Einzelfall können jedoch Organverletzungen, insbesondere Verletzungen an Eileitern/Eierstöcken oder an Harnleiter, Harnblase oder Darm, auftreten. Der Fokus der Qualitätsindikatoren liegt neben der Betrachtung von Organverletzungen bei den laparoskopischen Eingriffen auf der Sicherung von Befunden durch Gewebeuntersuchungen. Weitere Indikatoren beziehen sich auf die Organerhaltung bei Ovareingriffen sowie auf die längere Anwendung von transurethralen Dauerkathetern bei Ovar- und Adnexeingriffen (Eingriffen an Eierstöcken bzw. an Eierstöcken und Eileitern).

Im QS-Verfahren Gynäkologische Operationen (ohne Hysterektomien) werden ausschließlich stationär vorgenommene Operationen an den Eileitern und Eierstöcken betrachtet, wobei es sich im Wesentlichen um Operationen zur Entnahme der Eierstöcke (Ovariektomien) handelt.

Die endgültigen und prospektiven Rechenregeln im Verfahren planungsrelevante Qualitätsindikatoren werden vom G-BA in Anlage 1 und 2 der plan. QI-RL veröffentlicht.

 

Auswertung und Rechenregeln: Gynäkologische Operationen (ohne Hysterektomien) (15n1-GYN-OP)

  • plan. QI-RL