Qualitätsreport

Im Qualitätsreport informiert das IQTIG jährlich über die bundesweiten Ergebnisse der externen Qualitätssicherung. Der Report enthält detaillierte Informationen zu den Qualitätssicherungsverfahren in verschiedenen Versorgungsbereichen wie z. B. Transplantationsmedizin, Gefäßchirurgie und Gynäkologie.

Qualitätsreport vorübergehend durch temporäres Berichtsformat ersetzt

Der Qualitätsreport wurde in den Kalenderjahren 2021 und 2022 ausgesetzt. Die Kommentierung der Ergebnisse der QS-Verfahren nach der "Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" (QSKH-RL) zum Erfassungsjahr 2020 erfolgte in einem temporären Berichtsformat. Die Ergebnisse der QS-Verfahren nach der "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) werden im Bundesqualitätsbericht präsentiert. Ab dem Erfassungsjahr 2021 werden alle QS-Verfahren der externen Qualitätssicherung in der DeQS-RL geführt.

Bislang letzte Ausgabe des Qualitätsreports zum Erfassungsjahr 2019

Die bislang letzte Ausgabe des Qualitätsreports beinhaltet die Ergebnisse der externen Qualitätssicherung in 24 Qualitätssicherungsverfahren für das Erfassungsjahr 2019. Zu jedem Verfahren wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Strukturierten Dialogs bzw. Stellungnahmeverfahrens für das Erfassungsjahr 2018 gegeben sowie Empfehlungen der Expertengruppen zur Weiterentwicklung der QS-Verfahren aufgeführt.

Als Ergänzung finden sich im Qualitätsreport Hintergrundinformationen zur externen Qualitätssicherung, zum Verfahren planungsrelevanter Qualitätsindikatoren sowie eine Sonderauswertung zu nosokomialen Infektionen.

Gesetzliche Grundlagen der QS-Verfahren in Deutschland

Sowohl für die stationäre als auch die ambulante Versorgung besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Sicherung der Qualität in QS-Verfahren. Alle Leistungserbringer – Krankenhäuser und Arztpraxen – sind verpflichtet, qualitätsrelevante Daten zur Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten zu dokumentieren, die dann zur Bewertung der Versorgungsqualität vergleichend ausgewertet werden.

Die jeweiligen QS-Verfahren werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in der "Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern" (QSKH-RL) und in der „Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) definiert.

Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Es regelt die Rahmenbedingungen für die Qualitätssicherung in verschiedenen Richtlinien.

Dem IQTIG als zentralem Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (§§ 136 ff. SGB V) kommt die Aufgabe zu, insbesondere dem G-BA, aber auch dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit seiner Expertise bei der Neu- und Weiterentwicklung von QS-Verfahren sowie bei deren Umsetzung in die Praxis mit den verschiedenen Partnern auf Bundes- und Landesebene zuzuarbeiten.

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