Ambulante Psychotherapie (QS AmbPT)

  • In Entwicklung

Ziel des zukünftigen QS-Verfahrens Ambulante Psychotherapie ist die Verbesserung der Versorgungsqualität von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen sowie die Untersuchung und Messung qualitätsrelevanter Prozesse im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung. Im Zuge der Entwicklung sollte auch geprüft werden, inwieweit Aspekte der Ergebnisqualität erfasst werden können. Eingeschlossen in das QS-Verfahren sind Erwachsene (ab 18 Jahren), die eine psychotherapeutische Kurzzeit- oder Langzeittherapie bei ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Das Verfahren soll - unabhängig von der spezifischen Diagnose und unabhängig vom angewandten psychotherapeutischen Verfahren - für alle gesetzlich krankenversicherten behandelten Patientinnen und Patienten, die eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben, anwendbar sein.

Am 17. Mai 2018 wurde das IQTIG vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, eine Konzeptskizze aus dem Jahr 2015 zum Thema Ambulante Psychotherapie zu prüfen und zu überarbeiten. Den Zwischenbericht dazu hat das IQTIG am 28. Februar 2019 veröffentlicht.

Auf dieser Grundlage sollte anschließend ein QS-Verfahren entwickelt werden, das Qualitätsindikatoren auf Basis von Sozialdaten der Krankenkassen, Dokumentation der Leistungserbringer und einer Patientenbefragung beinhaltet. Der Abschlussbericht einschließlich des empfohlenen Indikatorensets mit Qualitätsindikatoren, die auf einer fallbezogenen QS-Dokumentation basieren, wurde nach dem durchgeführtem Beteiligungsverfahren am 11. Juni 2021 dem G-BA übermittelt. Er ist seit dem 23. März 2022 auf der Website des IQTIG abrufbar. Der Abschlussbericht der Patientenbefragung liegt dem G-BA seit dem 15. Dezember 2021 vor.

Berichte

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